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Leonhard-Frank-Straße (Weimar)

Leonhard Frank als NamensgeberStraße in EuropaStraße in Weimar

Die Leonhard-Frank-Straße im Weimarer statistischen Bezirk Schönblick in der Westvorstadt ist eine Anlieger- bzw. Zulieferstraße. Sie wurde um 1964 nach dem Schriftsteller Leonhard Frank (1882–1961) benannt. Sie trifft auf wichtige Straßen aus der Westvorstadt, der William-Shakespare-Straße, die vom August-Bebel-Platz ausgeht, und der Abraham-Lincoln-Straße, die am August-Frölich-Platz beginnt. Sie steht nicht auf der Liste der Kulturdenkmale in Weimar. Allerdings befindet sich hier ein altes Obus-Depot in der Damaschkestraße in der Westvorstadt, welches zur Nahverkaufshalle umfunktioniert wird. Diese besitzt eine interessante Deckenkonstruktion aus Stahlträgern, welche unter Denkmalschutz steht. Sie sollte zunächst einem Großinvestor geopfert werden, was infolge massiver Proteste nicht geschah. Für die Umbau- und Erweiterungspläne der Leonhard-Frank-Straße an der dortigen alten Kaufhalle bedeutete diese Entscheidung eigentlich das Ende. Die beabsichtigten Erweiterungsbaumaßnahmen fanden nicht statt und auch die drohende Schließung 2017 unterblieb durch starke Proteste der Anwohner. Hinter der Nahkauf-Halle verläuft der Feininger-Radweg in Richtung des Kirschbachtals.

Auszug des Wikipedia-Artikels Leonhard-Frank-Straße (Weimar) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren).

Leonhard-Frank-Straße (Weimar)
Leonhard-Frank-Straße,

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 50.97761 ° E 11.31204 °
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Adresse

Leonhard-Frank-Straße 8
99425 , Westvorstadt
Thüringen, Deutschland
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In der Umgebung

Schwabestraße (Weimar)
Schwabestraße (Weimar)

Die Schwabestraße in der Westvorstadt wurde nach dem, Generaloberstabsarzt Bruno Schwabe, der Weimarer Garnisonsarzt war. Seit 1914 trägt sie seinen Namen. Vorher hieß sie 1911 Wildenbruchstraße. Die an der Kreuzung zur Thomas-Müntzer-Straße bzw. Jahnstraße beginnende Schwabestraße endet als Sackgasse kurz vor der Gutenbergstraße. Die Schwabestraße steht auf der Liste der Kulturdenkmale in Weimar (Sachgesamtheiten und Ensembles) mit Schwabestraße 2. Einige Gebäude stehen zudem auf der Liste der Kulturdenkmale in Weimar (Einzeldenkmale) und zwar die Schwabestraße 9, 11, 18, 20, 22, 24. Dabei handelt es sich ursprünglich um Beamtenwohnhäuser, siehe auch Cranachstraße 48 und 49. Diese sind im Art-déco-Stil der 1920er Jahre errichtet. Max Zöllner errichtete ein Gebäude in der Schwabestraße 20/22 als Blindenwerkstatt, das die Inschrift „Dem Wohltäter der Blinden Max Zöllner zum Ehrengedächtnis“ trägt. Es war hier ein Internat für die Blinden- und Seeschwachenschule untergebracht. Seit 1904 gibt es in Weimar auch die Zöllnerstraße. Das 2,5 ha große Areal in der Schwabestraße wird sicher nicht von Ungefähr als „Altes Zöllnerviertel“ bezeichnet. Im Bereich Schwabestraße/Cranachstraße gab es eine frühgeschichtliche Begräbnisstätte. In der Schwabestraße 2 wohnte der mutmaßlich am Mord an dem Reichskanzler Kurt von Schleicher beteiligte SD-Mann Johannes Schmidt. Schmidt hatte überhaupt eine Vielzahl von Wohnsitzen. So in Weimar außerdem in der Schwabestraße 11 und in der Herbststraße 35.