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Aqueduct Bridge (Potomac River)

Abgegangenes Bauwerk in den Vereinigten StaatenBalkenbrückeBrücke in NordamerikaBrücke in VirginiaErbaut 1843
Erbaut 1868Erbaut 1888Fachwerkbrücke in den Vereinigten StaatenHolzbrücke in den Vereinigten StaatenKanalbrückePotomac RiverStraßenbrücke in den Vereinigten StaatenVerkehrsbauwerk in Washington, D.C.
Potomac Aqueduct Bridge (canal)
Potomac Aqueduct Bridge (canal)

Die Aqueduct Bridge war eine hölzerne Kanalbrücke über den Potomac River, die den Chesapeake and Ohio Canal mit dem Alexandria Canal verband, der nach Alexandria in Virginia, USA führte. Sie stand zwischen dem Stadtteil Georgetown von Washington, D.C. und Rosslyn im Arlington County, Virginia ungefähr an der Stelle der heutigen Key Bridge. Die zwischen 1833 und 1843 erbaute Brücke wurde im Sezessionskrieg (1861–1865) trockengelegt und für die Truppenbewegungen als Straßenbrücke benutzt. 1868 wurde ihr Überbau durch hölzerne, mit Bögen verstärkte Fachwerkträger erneuert, die den Kanaltrog und darüber eine vollwertige Straße über den Fluss führten. Durch die inzwischen gebaute Eisenbahn hatte der Kanal seine Bedeutung als Transportweg verloren. 1888 wurde der hölzerne Überbau durch eine reine Straßenbrücke aus schmiedeeisernem Fachwerk ersetzt. Nach vielfältigen Reparaturen war auch diese Brücke dem gestiegenen Verkehr nicht mehr gewachsen, so dass sie 1924 nach der Eröffnung der Key Bridge geschlossen wurde. Heute erinnern nur noch das nördliche Widerlager und die Sockel eines Pfeilers und des Widerlagers am südlichen Ufer an die Aqueduct Brücke.

Auszug des Wikipedia-Artikels Aqueduct Bridge (Potomac River) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Aqueduct Bridge (Potomac River)
Water Street Northwest, Washington Georgetown

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Breitengrad Längengrad
N 38.904166666667 ° E -77.070416666667 °
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Adresse

Water Street Northwest
20057 Washington, Georgetown
District of Columbia, Vereinigte Staaten von Amerika
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Potomac Aqueduct Bridge (canal)
Potomac Aqueduct Bridge (canal)
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In der Umgebung

Georgetown (Washington, D.C.)
Georgetown (Washington, D.C.)

Georgetown ist der Name eines Stadtteils von Washington, D.C., der Hauptstadt der Vereinigten Staaten von Amerika. Es beherbergt unter anderem die gleichnamige Universität. Georgetown wurde 1751 gegründet und ist damit fast 40 Jahre älter als Washington. Es ist benannt nach König Georg II. Seine Bedeutung im 18. und frühen 19. Jahrhundert verdankte es der Lage an der Fall Line, die den westlichsten schiffbaren Punkt des Potomac Rivers darstellt. Ursprünglich zum Bundesstaat Maryland gehörend, wurde Georgetown 1871 in den neu geschaffenen District of Columbia integriert. Mit dem Eisenbahnbau setzte ein wirtschaftlicher Niedergang ein. Im späten 19. Jahrhundert war Georgetown ein relativ armer, überwiegend von Afroamerikanern besiedelter Stadtteil. Sein Wiederaufstieg begann in den 1930er Jahren, als die amerikanische Bundesregierung mehrere Ministerien und Bundesbehörden in den benachbarten Stadtteil Foggy Bottom verlegte. Am 28. Mai 1967 wurde Georgetown als Gesamtensemble zu einem National Historic Landmark erklärt und in das National Register of Historic Places aufgenommen. Im Jahr 1973 wurde in Georgetown der bekannte Horrorfilm Der Exorzist gedreht. Bis heute kann man noch das Haus und die Treppe aus diesem Film besichtigen. Heute ist Georgetown eines der teuersten Wohnviertel Washingtons, das wegen seiner Nähe zur Innenstadt, der historischen Architektur und der urbanen Atmosphäre geschätzt wird. Zu seinen Bewohnern zählen unter anderem der ehemalige Präsidentschaftskandidat John Kerry, die frühere US-amerikanische Außenministerin Madeleine Albright und Bob Woodward, der Star-Reporter der Washington Post. Die Botschaften von Kamerun, Frankreich, Kosovo, Island, Liechtenstein, der Mongolei, Schweden, Thailand, der Ukraine und Venezuela befinden sich in Georgetown.