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Laubenganghaus (Hürth)

BacksteinexpressionismusBaudenkmal in HürthBauensemble in Nordrhein-WestfalenBauwerk in HürthErbaut in den 1930er Jahren
Laubenganghäuser Hürth
Laubenganghäuser Hürth

Das Laubenganghaus in Hürth ist als Laubenganghaus ein denkmalgeschütztes Wohnhausensemble in Alt-Hürth. Der Gebäudekomplex wurde in den Jahren 1928 bis 1931 vom Hürther Amtsbaumeister Albert Lüttgenau im Bauhaus-Stil errichtet. Die Wohnanlage entsprach in sachlich-funktionaler sowie zeittypischer Architektur den sozialen Wohnungsbau in der Endphase der Weimarer Republik. Die Wohnungen sich ca. 30 bis 40 Quadratmeter groß. Die Laubenganghäuser waren bis 1975 im Besitz der Gemeinde Hürth. 1975 das Gebäude an die GWG Rhein-Erft verkauft. Diese verkauften das Ensemble 2012 weiter an ein privat geführtes mittelständisches Unternehmen. Dieses sanierte das mit mit den 16 Wohneinheiten in Abstimmung mit der Denkmalbehörde der Stadt Hürth und baute es zum energieeffizienten Denkmal aus. Die verklinkerten Laubenganghäuser bestehen aus zwei Vollgeschossen. Durch die leichte Hanglage verspringt das Gebäude. Der Zugang zu den beiden Häusern befindet sich mittig der Häuser. Über eine Treppenhaus gelangt man zu den Laubengängen, über die die Wohnungen im ersten Stock erreicht werden. Die unteren Wohnungen sind einzeln über die Veranda zugänglich. Die Laubengänge sind mit einer geschlossenen Brüstung versehen, die einen relingartigen Handlauf aufweist, der halbrund endet. Auf dem Flachdach wiederholt sich die Rundung mit einen gerundeten Überstand. Albert Lüttgenau hat damit Elemente des Schiffsbaus aufgegriffen.

Auszug des Wikipedia-Artikels Laubenganghaus (Hürth) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Laubenganghaus (Hürth)
An der Villenbahn,

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50354 , Alstädten-Burbach
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Laubenganghäuser Hürth
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In der Umgebung

Löhrerhof
Löhrerhof

Der Löhrerhof im Hürther Stadtteil Alt-Hürth ist eine bäuerliche Hofanlage aus dem 19. Jahrhundert. Sie wird als Kulturzentrum genutzt. Der Hof ist als Baudenkmal in der Denkmalliste der Stadt Hürth unter der Bezeichnung Hofanlage Lindenstraße 20 / Löhrerhof eingetragen. Das Hauptgebäude der Hofanlage wurde in den Jahren 1839/40 als Fachwerkhaus errichtet. In Auftrag gegeben wurde der Bau von Pfarrer Peter Klinkhammer, der von 1830 bis zu seinem Tode 1878 als Pfarrer in der Kirche St. Katharina arbeitete. Klinkhammer hatte 1839 das Grundstück an der damaligen Schmiede- oder Schmittenstraße, der heutigen Lindenstraße, erworben. Der Bau dauerte ca. ein Jahr. Ab 1840 bewohnte er das Haus mit der sechsköpfigen Familie seiner Schwester Agnes, die mit Reiner Löhrer verheiratet war, und ihren vier Kindern. 1866 erwarb die katholische Kirchengemeinde ein Grundstück mit Burg unmittelbar neben der Kirche und baute es zu einem Pfarrhaus um. 1867 wurde der Hof von Reiner Löhrer übernommen, der durch die Errichtung von Scheune und Stallungen das bisherige Gebäude zu einem landwirtschaftlichen Hof erweiterte. Sein Sohn Michael übernahm die Gebäude. Er war seit 1870 mit der Müllerstochter Eva Kohlhaas von der gleichnamigen Hürther Mühle verheiratet, die Vermögen und Ackerland mit in die Ehe brachte, das den weiteren Ausbau der Hofanlage ermöglichte. Nach seinem Tod kam es 1915 zu einem Erbstreit zwischen seinem Sohn Peter und den unverheirateten Töchtern Elisabeth und Helene Löhrer. Zur Hofanlage gehörten sieben Morgen Land. Der Sohn übernahm den Hof, und für die Töchter wurde die „Villa Löhrer“ in direkter Nachbarschaft erbaut. Das Bauerndorf erfuhr durch die beginnende Industrialisierung größere Einschränkungen, da die Braunkohlegruben um Hürth das Land der Bauern dezimierten. Der Löhrerhof musste ab 1898 zunächst 31 Ar Ackerland an die Grube Theresia und 1910 75 Ar an die Gewerkschaft Hürtherberg verkaufen. Die Gemeinde Hürth erwarb zudem 1912 von der Familie Löhrer weitere fast 60 Ar zur Anlage eines neuen Friedhofes. Um 1970 verkauften die Erben nochmals größere Ländereien zur Umbettung des Hürther Friedhofes. Die Erben betrieben im Anschluss nur noch Gartenbau und Kleintierhaltung. Nachdem die Familie weggezogen war, übernahm 1986 die Stadt Hürth die Hofanlage, renovierte sie und baute diese 1988 zu einem Kulturzentrum um. Die Tenne als Veranstaltungsort fasst bis zu 100 Plätze. Die Stallungen und der Schuppen mussten wegen schlechter Bausubstanz abgerissen werden und wurden durch Neubauten ersetzt. Erhalten blieb dabei der Innenhof mit Basalt-Kopfsteinpflaster.

Pfarrhaus (Alt-Hürth)
Pfarrhaus (Alt-Hürth)

Das Pfarrhaus im Hürther Stadtteil Alt-Hürth ist das Pfarrhaus der Kirchengemeinde St. Katharina. Es wurde noch zu Zeiten der Kirche Alt St. Katharina errichtet. Es ist als Baudenkmal in der Denkmalliste der Stadt Hürth als Pfarrhaus der Pfarre St. Katharina eingetragen. 1865 kaufte die Gemeinde das Burggelände der ehemaligen Burg Hürth mit einem dort auf den Fundamenten des alten Herrenhauses der ehemaligen Burg errichten Wohngebäude. Ein Jahr später tauschte die Kirchengemeinde einen Teil des Areals mit einer eine Größe von 2 Morgen, 6 Ruthen und 40 Fuß gegen ein Grundstück in der Pastoratsstraße, das bisher als Pfarrhaus genutzt wurde, und nutzt das Haus seitdem als Pfarrhaus. Der ehemalige Burggarten dient als Pfarrgarten. Das Pfarrhaus wurde 1866 als Fachwerkhaus gegenüber der alten Pfarrkirche errichtete. Es ist inzwischen verputzt. Es steht leicht erhöht, weil es auf den Fundamenten des Rittersaals der mittelalterlichen Hürther Burg erbaut wurde. An der Nordwestseite des Hauses erinnert ein Wappen von 1691 an den Oberst Johann Ernst von Tzerklaes, der die Burg 1675 von seinem Schwiegervater Balduin von Harff erhalten hatte und laut der Inschrift unter dem Wappen in den folgenden Jahren ausbauen ließ. Das Wappen war ursprünglich an einem Torbogen der Burg und später des Pfaarhauses angebracht. Der ehemalige Burggarten dient als Pfarrgarten. Das eckige Gartenhäuschen im Pfarrgarten stammt auch aus der Zeit des Baus des Pfarrheim und steht auf den Resten der Burganlage.