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Kennedy-Brünnlein

Baudenkmal in Ramersdorf (München)Bauwerk des Neoklassizismus in BayernBauwerk in Ramersdorf (München)Bayerische Akademie der WissenschaftenBrunnen in München
Erbaut in den 1920er JahrenGedenkbrunnenMarmorskulptur (Deutschland)Personendenkmal (Wissenschaftler)Reliefporträt
Kennedy Brünnlein 1
Kennedy Brünnlein 1

Das sogenannte Kennedy-Brünnlein im Stadtteil Ramersdorf im Münchener Stadtbezirk 16 Ramersdorf-Perlach wurde 1927 errichtet. Der Brunnen, der sich ursprünglich an der Außenwand des ehemaligen Benefiziatenhauses neben der katholischen Pfarrkirche St. Maria in der Aribonenstraße 11 befand, wurde im Jahr 2010 vor den hinteren Eingang zum umfriedeten Kirchhof an der Aribonenstraße verlegt. Der Brunnen ist in der Winterpause mit einer aus Holz gefertigten Einhausung vor den Witterungseinflüssen geschützt. Der Brunnentrog mit Aufbau besteht aus rotem Marmor im Stil des Neoklassizismus. Das Relief porträtiert den Gelehrten und Mitbegründer der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Ildephons Kennedy (* 20. Juli 1722 in Schottland; † 9. April 1804 in Regensburg), der bis zu seinem Tod ein Benefizium an der Ramersdorfer Kirche besaß.

Auszug des Wikipedia-Artikels Kennedy-Brünnlein (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Kennedy-Brünnlein
Aribonenstraße, München Ramersdorf (Ramersdorf-Perlach)

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Breitengrad Längengrad
N 48.113943 ° E 11.615011 °
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Adresse

Kriegerdenkmal

Aribonenstraße
81669 München, Ramersdorf (Ramersdorf-Perlach)
Bayern, Deutschland
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Kennedy Brünnlein 1
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In der Umgebung

Wohnanlagen am Loehleplatz
Wohnanlagen am Loehleplatz

Die Wohnanlagen am Loehleplatz sind ein Wohngebiet im Münchner Stadtteil Ramersdorf. Diese Siedlung entstand für den Verein für Verbesserung der Wohnungsverhältnisse in München (Heute:Gemeinnütziger Wohnungsverein 1899 e.V.) zwischen 1907 und 1927 – unterbrochen durch den Ersten Weltkrieg. Die Leitung beim Bau des Wohngebiets lag bei Johann Mund. Die Bebauung folgte dem Staffelbauplan Theodor Fischers, der kurz zuvor in Kraft getreten war. Daher wurden an der Ausfallstraße, der Rosenheimer Straße, viergeschossige Gebäude errichtet. An der Weißkopfstraße wurden die Bauten auf zwei- bzw. eingeschossiges Niveau herabgestaffelt.Städtebaulich wurde durch die ausgestalteten Eckbauten an der Mündung der Maria-Lehner-Straße ein Zugang zu den Wohnanlagen am Loehleplatz und deren Plätzen und Straßen im Inneren geschaffen. Insbesondere vor dem Ersten Weltkrieg wurden selbst kleinere Baukörper reich gegliedert und asymmetrisch oder symmetrisch zusammengeordnet. Dadurch wurden Blockbebauungen mit Innenhöfen wie auch die Straßenzüge mit Reihenhäusern aufgelockert. Die Wohnanlagen am Loehleplatz gelten damit als „Musterbeispiel malerischen Städtebaus“ und wurden auf die Rahmersdorfer Kirche St. Maria als Blickziel ausgerichtet. Nach dem Ersten Weltkrieg wandelte sich der Stil der Bauten – insbesondere bei den später entstandenen Bauten an der Rosenheimer Straße. Dies blieb aber noch im vorgegebenen Rahmen.