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Wolayer See

Flusssystem GailFlusssystem TagliamentoGewässer im Bezirk HermagorKarnischer HauptkammLesachtal
Schutzgebiet (Natur und Umwelt) in KärntenSchutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in EuropaSchutzgebietsgründung 1959See in EuropaSee in KärntenSee in den Alpen
WolayerSee
WolayerSee

Der Wolayer See ist ein Bergsee auf der Kärntner Seite des Karnischen Hauptkammes nahe dem Plöckenpass. Er ist Mittelpunkt des Naturschutzgebietes Wolayer See und Umgebung. Der See liegt in 1951 m Seehöhe und ist 3,8 Hektar groß. Er liegt in einer Doline, die tektonisch vorgebildet ist und während der Eiszeit vom Wolayer-Gletscher überformt wurde. Das Einzugsgebiet umfasst nur rund 60 Hektar. Die Niederschläge im Gebiet liegen bei 2000 bis 2500 mm pro Jahr, weshalb der Wasserspiegel auch ohne oberirdischen Zufluss recht konstant ist. Der Seeboden ist von Schlamm bedeckt, der den See abdichtet. Der Westteil des Sees ist relativ flach abfallend, die Ostseite eher steil. Der tiefste Punkt liegt in 13,9 m Tiefe. Allerdings sind zwei Drittel des Sees weniger als 5 m tief. Das unterirdisch abfließende Wasser des Sees speist zwei Quellen: eine auf österreichischem Gebiet, die zweite auf italienischem südlich der Lambertenghi-Hütte.

Auszug des Wikipedia-Artikels Wolayer See (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Wolayer See
Obelisk Austrian, Lesachtal

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Breitengrad Längengrad
N 46.611111111111 ° E 12.869166666667 °
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Adresse

Obelisk Austrian
9652 Lesachtal
Kärnten, Österreich
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In der Umgebung

Karnischer Hauptkamm
Karnischer Hauptkamm

Der Karnische Hauptkamm ist eine Gebirgsgruppe der Südlichen Kalkalpen und ein Teil der Karnischen Alpen. Er verläuft entlang der Grenze zwischen Österreich (Osttirol, Kärnten) und Italien (Südtirol, Belluno, Friaul). Der Kamm erreicht seinen höchsten Punkt in der Hohen Warte mit 2780 m ü. A. Der rund 110 km lange, von West nach Ost verlaufende Karnische Hauptkamm bildet fast durchgehend eine Wasserscheide zwischen dem Schwarzen Meer und der Adria. Tektonisch gehören die Karnischen Alpen zum Südalpin und sind gegen Norden durch die Periadriatische Naht vom Ostalpin getrennt. Die Geologie des Gebirges ist äußerst vielfältig und umfasst Gesteine aus dem Paläozoikum und dem Mesozoikum. Die ältesten Gesteinsschichten wurden an der Grenze zwischen Ediacarium und Kambrium gebildet und sind etwa 550 Millionen Jahre alt. Das weitgehend naturnahe Gebiet mit seiner stark gegliederten Höhenzonierung bietet Lebensräume für viele Tier- und Pflanzenarten und steht auf italienischer Seite größtenteils unter Naturschutz. Während des Ersten Weltkriegs war der Karnische Kamm unmittelbares Frontgebiet, und es kam zu einem erbitterten Gebirgskrieg zwischen Österreich-Ungarn und dem Königreich Italien. Kriegsrelikte und Soldatenfriedhöfe im Gebirge erinnern daran. Durch Alpenvereinshütten, ein großes Wegenetz und mehrere Wintersportgebiete ist der Karnische Hauptkamm für den Tourismus erschlossen. Der rund 155 km lange Karnische Höhenweg durchquert das Gebirge von West nach Ost und ist Teil der Friedenswege. Namensgebend für das Gebirge ist das antike Volk der Karner.