place

Kellerspitzen

Berg im Karnischen HauptkammBerg in EuropaBerg in Friaul-Julisch VenetienBerg in KärntenGeographie (Kötschach-Mauthen)
Grenze zwischen Italien und ÖsterreichPaluzzaWasserscheide Donau – TagliamentoZweitausender
Monte Coglians visto dal monte Zoncolan
Monte Coglians visto dal monte Zoncolan

Die Kellerspitzen (ital. Creta delle Chianevate) bilden den zweithöchsten Berg (2774 m ü. A.) in den Karnischen Alpen, einem Gebirgszug in den Südlichen Kalkalpen. Der Doppelgipfel der Kellerspitzen liegt in der Mitte des ost-westlich ausgerichteten Kellerwandgrats, der hier den Karnischen Hauptkamm bildet. Auf diesem Grat verläuft die Staatsgrenze zwischen Italien (Region Friaul-Julisch Venetien) und Österreich (Kärnten). Der Westgipfel, auch Grohmannspitze genannt, ist 2718 m hoch, der Ost- oder Hauptgipfel dagegen 2774 m. Der Berg bietet nach allen Seiten einen umfassenden Rundblick, was ihn, auch auf Grund seiner zahlreichen Kletterrouten, zu einem beliebten Ziel für Bergsteiger macht.

Auszug des Wikipedia-Artikels Kellerspitzen (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Kellerspitzen
La Scaletta,

Geographische Koordinaten (GPS) Adresse In der Umgebung
placeAuf Karte anzeigen

Wikipedia: KellerspitzenBei Wikipedia weiterlesen

Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 46.609166666667 ° E 12.9 °
placeAuf Karte anzeigen

Adresse

La Scaletta
33026
Friaul-Julisch Venetien, Italien
mapBei Google Maps öffnen

Monte Coglians visto dal monte Zoncolan
Monte Coglians visto dal monte Zoncolan
Erfahrung teilen

In der Umgebung

Karnischer Hauptkamm
Karnischer Hauptkamm

Der Karnische Hauptkamm ist eine Gebirgsgruppe der Südlichen Kalkalpen und ein Teil der Karnischen Alpen. Er verläuft entlang der Grenze zwischen Österreich (Osttirol, Kärnten) und Italien (Südtirol, Belluno, Friaul). Der Kamm erreicht seinen höchsten Punkt in der Hohen Warte mit 2780 m ü. A. Der rund 110 km lange, von West nach Ost verlaufende Karnische Hauptkamm bildet fast durchgehend eine Wasserscheide zwischen dem Schwarzen Meer und der Adria. Tektonisch gehören die Karnischen Alpen zum Südalpin und sind gegen Norden durch die Periadriatische Naht vom Ostalpin getrennt. Die Geologie des Gebirges ist äußerst vielfältig und umfasst Gesteine aus dem Paläozoikum und dem Mesozoikum. Die ältesten Gesteinsschichten wurden an der Grenze zwischen Ediacarium und Kambrium gebildet und sind etwa 550 Millionen Jahre alt. Das weitgehend naturnahe Gebiet mit seiner stark gegliederten Höhenzonierung bietet Lebensräume für viele Tier- und Pflanzenarten und steht auf italienischer Seite größtenteils unter Naturschutz. Während des Ersten Weltkriegs war der Karnische Kamm unmittelbares Frontgebiet, und es kam zu einem erbitterten Gebirgskrieg zwischen Österreich-Ungarn und dem Königreich Italien. Kriegsrelikte und Soldatenfriedhöfe im Gebirge erinnern daran. Durch Alpenvereinshütten, ein großes Wegenetz und mehrere Wintersportgebiete ist der Karnische Hauptkamm für den Tourismus erschlossen. Der rund 155 km lange Karnische Höhenweg durchquert das Gebirge von West nach Ost und ist Teil der Friedenswege. Namensgebend für das Gebirge ist das antike Volk der Karner.