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Frischenkofel

Berg im Karnischen HauptkammBerg in EuropaBerg in Friaul-Julisch VenetienBerg in KärntenGeographie (Kötschach-Mauthen)
Grenze zwischen Italien und ÖsterreichItalienfront (Erster Weltkrieg)PaluzzaWasserscheide Donau – TagliamentoZweitausender
Frischenkofel
Frischenkofel

Der Frischenkofel, bekannter unter dem Namen Cellon (italienisch: Creta della Collinetta), ist ein 2238 Meter hohes Bergmassiv in den Karnischen Alpen, das unmittelbar westlich der Plöckenpass Straße liegt. Der Bergstock befindet sich im Grenzgebiet zwischen dem österreichischen Bundesland Kärnten und der Region Friaul-Julisch Venetien in Italien, die Staatsgrenze verläuft direkt über seine Gipfelregion. Der Name ist konstruiert und kam im Zuge der nationalistischen Bewegung nach dem Ersten Weltkrieg in die Literatur und in das Kartenmaterial. Umgangssprachlich und vor Ort wird der ursprüngliche Name Cellon verwendet.

Auszug des Wikipedia-Artikels Frischenkofel (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Frischenkofel
Via ferrata Senza Confini,

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 46.609722222222 ° E 12.9325 °
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Adresse

Via ferrata Senza Confini
33026
Friaul-Julisch Venetien, Italien
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In der Umgebung

Karnischer Hauptkamm
Karnischer Hauptkamm

Der Karnische Hauptkamm ist eine Gebirgsgruppe der Südlichen Kalkalpen und ein Teil der Karnischen Alpen. Er verläuft entlang der Grenze zwischen Österreich (Osttirol, Kärnten) und Italien (Südtirol, Belluno, Friaul). Der Kamm erreicht seinen höchsten Punkt in der Hohen Warte mit 2780 m ü. A. Der rund 110 km lange, von West nach Ost verlaufende Karnische Hauptkamm bildet fast durchgehend eine Wasserscheide zwischen dem Schwarzen Meer und der Adria. Tektonisch gehören die Karnischen Alpen zum Südalpin und sind gegen Norden durch die Periadriatische Naht vom Ostalpin getrennt. Die Geologie des Gebirges ist äußerst vielfältig und umfasst Gesteine aus dem Paläozoikum und dem Mesozoikum. Die ältesten Gesteinsschichten wurden an der Grenze zwischen Ediacarium und Kambrium gebildet und sind etwa 550 Millionen Jahre alt. Das weitgehend naturnahe Gebiet mit seiner stark gegliederten Höhenzonierung bietet Lebensräume für viele Tier- und Pflanzenarten und steht auf italienischer Seite größtenteils unter Naturschutz. Während des Ersten Weltkriegs war der Karnische Kamm unmittelbares Frontgebiet, und es kam zu einem erbitterten Gebirgskrieg zwischen Österreich-Ungarn und dem Königreich Italien. Kriegsrelikte und Soldatenfriedhöfe im Gebirge erinnern daran. Durch Alpenvereinshütten, ein großes Wegenetz und mehrere Wintersportgebiete ist der Karnische Hauptkamm für den Tourismus erschlossen. Der rund 155 km lange Karnische Höhenweg durchquert das Gebirge von West nach Ost und ist Teil der Friedenswege. Namensgebend für das Gebirge ist das antike Volk der Karner.