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Helmholtzstraße 1 (Weimar)

Bauwerk in WeimarKulturdenkmal in Weimar
Helmholtzstraße 1 Weimar
Helmholtzstraße 1 Weimar

Der Architekt Bruno Röhr entwarf das villenartige Mietshaus Helmholtzstraße 1 in der Südstadt von Weimar. Bauherr war die Weimarische Villenbau- und Terraingesellschaft. Das denkmalgeschützte Gebäude wurde 1905/06 im barockisierenden Reformstil errichtet. Es erhielt 1908 die Veranda. Das Gebäude ist vollständig unterkellert. Der Hauseingang über eine Treppe ist seitlich angeordnet. Das Gebäude besitzt einen Vorgarten mit einer schmiedeeisernen Umzäunung. Die Häuser Helmholtzstraße 1–17 gehören zum Denkmalensemble Südliche Stadterweiterung. Zur Erbauungszeit hieß die Helmholtzstraße Elisabethstraße. In diesem Hause befand sich der „NS-Verlag für den Gau Thüringen.“ Es wurde in diesem Bereich ein bronzezeitliches Grab der Aunjetitzer Kultur gefunden.

Auszug des Wikipedia-Artikels Helmholtzstraße 1 (Weimar) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Helmholtzstraße 1 (Weimar)
Helmholtzstraße,

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Breitengrad Längengrad
N 50.96851 ° E 11.33515 °
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Adresse

Helmholtzstraße 1
99425 , Südstadt
Thüringen, Deutschland
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Helmholtzstraße 1 Weimar
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In der Umgebung

Belvederer Allee 19
Belvederer Allee 19

Am Haus Belvederer Allee 19 in Weimar wird an einer Gedenktafel des Afrikareisenden Gerhard Rohlfs gedacht, der hier 1881–1890 wohnte.Die historistische Villa wurde aus Travertin erbaut, was naheliegt, weil ja Steinbrüche an der Belvederer Allee zur Bauzeit vorhanden waren. Markant tritt der Mittelrisalit auf der Südseite hervor. Daran befindet sich die kleine Gedenktafel, die am (5. Oktober 1997 angebracht wurde.Es wird genutzt von Lebenshilfewerk Weimar/ Apolda e.V. Das Haus hatte einmal die Hausnummer Belvederer Allee 17 und wurde als Villa Meinheim an der Ecke zur Kantstraße 1880/81 errichtet. Rohlfs war der Bauherr. An dem Eingang war einmal die Bezeichnung „Meinheim“ dran. Es ist nicht auf den Namen eines Vorbesitzers zurückzuführen, da es ihn nicht gab. Im Übrigen ist es von Rohlfs nicht die erste Villa Meinheim in Weimar, denn die errichtete er in der heutigen Schopenhauerstraße. Heute ist es das Haus Schopenhauerstraße 33. Dieses entstand 1873. Rohlfs lebte seit 1870 in Weimar. Und eine weitere Villa Meinheim errichtete Rohlfs in Bad Godesberg. In dem Bereich, wo das Gebäude an der Belvederer Alle jedoch entstand, waren bis ca. 1899 Steinbruch. Das Gebäude wurde auf dem des Gasanstaltsdirektors Röhr errichtet. Dem Zoologen Konrad Guenther ist eine Schilderung über Besucher zu Zeiten Rohlfs wie auch über die Inneneinrichtung in dieser Zeit zu verdanken. Guenther war Rohlfs Neffe. Das Gebäude steht auf der Liste der Kulturdenkmale in Weimar (Einzeldenkmale) und auf der Liste der Kulturdenkmale der Südlichen Stadterweiterung in Weimar als Verwaltungsgebäude.