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Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde

Berlin-TiergartenDenkmal in BerlinErbaut in den 2010er JahrenEuthanasieGedenkort der Aktion T4
Gedenkstätte für NS-Opfer

Der Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde ist eine Gedenkstätte in Berlin. Sie erinnert an die Opfer der Krankenmorde in der Zeit des Nationalsozialismus von 1939 bis 1945. Sie befindet sich am historischen Ort der Tiergartenstraße 4 im Ortsteil Mitte. Von dem Gebäude an dieser Adresse aus hatte die damalige „Zentraldienststelle T4“ die systematische Ermordung von Patienten aus Heil- und Pflegeanstalten im Deutschen Reich organisiert. Die Eröffnung des Gedenkortes erfolgte am 2. September 2014.Der Gedenk- und Informationsort befindet sich in der Nähe der anderen zentralen Gedenkorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen am Großen Tiergarten, dem Denkmal für die ermordeten Juden Europas, dem Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas und dem Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen. Wie diese wird auch der Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde von der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas verwaltet.

Auszug des Wikipedia-Artikels Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren).

Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde
Ahornsteig, Berlin Tiergarten

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Amt Rosenberg

Der Ausdruck Amt Rosenberg (ARo) im engeren Sinne bezeichnet eine Dienststelle für Kulturpolitik und Überwachungspolitik des NS-Chefideologen Alfred Rosenberg, die im Jahre 1934 im Zusammenhang mit seiner Ernennung zum Beauftragten des Führers für die Überwachung der gesamten geistigen und weltanschaulichen Schulung und Erziehung der NSDAP (DBFU, für Der Beauftragte des Fuehrers) unter der Bezeichnung „Dienststelle Rosenberg“ (DRbg) in der Margaretenstraße 17 in Berlin-Tiergarten (gegenüber der Matthäuskirche im Diplomatenviertel) eingerichtet wurde. Aufgrund des langen Namens von Rosenbergs DBFU-Dienststelle (Amt des „Beauftragten des Führers für die Überwachung der gesamten geistigen und weltanschaulichen Erziehung der NSDAP“) wurde ab 1934 ebenso die Kurzbezeichnung „Reichsüberwachungsamt“ verwendet. In der Literatur finden sich ferner die Begriffe „Überwachungsamt Rosenberg“ und schlicht „Überwachungsamt“.Seit der Nachkriegszeit wird der Begriff Amt Rosenberg auch als eine Sammelbezeichnung für verschiedene Dienststellen von Rosenberg verwendet, die er zwischen 1928 und 1945 in der Weimarer Republik und in der Zeit des Nationalsozialismus unterhielt. Dazu werden neben dem „Außenpolitischen Amt der NSDAP“ (APA) der Kampfbund für deutsche Kultur (KfdK) und die später aus dem KfdK hervorgegangene NS-Kulturgemeinde (einschließlich KdF-Theater sowie der Reichsverband Deutsche Bühne) gezählt; ferner die dem APA angegliederte Nordische Gesellschaft sowie die Hohe Schule und der Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg (ERR). Nicht zum „Amt Rosenberg“ zählte der Historiker Reinhard Bollmus das Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete (RMfdbO), weil es sich hier um eine „staatliche Organisation“ gehandelt habe. In diesem Artikel geht es ausschließlich um Rosenbergs Dienststelle als DBFU.