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SwissFEL

Erbaut in den 2010er JahrenForschungseinrichtung (Lasertechnik)Forschungseinrichtungsgründung 2016Forschungsgroßgerät (Physik)Laserstrahlquelle
Paul Scherrer Institut

SwissFEL ist der am Paul Scherrer Institut (PSI) im Dezember 2016 eingeweihte Freie-Elektronen-Röntgenlaser. Das SwissFEL-Design ist optimiert, um Röntgenpulse im Wellenlängenbereich von 1 Å bis 70 Å zu erzeugen. Die Anlagenkonfiguration ist mit einer Gesamtlänge von knapp 740 Metern relativ kompakt. Die Bauarbeiten für den SwissFEL begannen im Frühjahr 2013. Nach der Fertigstellung des Gebäudes startete Anfang 2015 die Installation der technischen Komponenten. Die ersten Pilotexperimente wurden 2017 durchgeführt. Im Jahr 2018 wurde die erste Strahllinie ARAMIS in Betrieb genommen. Seit Sommer 2021 ist die zweite Strahllinie ATHOS in Betrieb. ARAMIS liefert sehr energiereiches, kurzwelliges Röntgenlicht, mit dem man gut verfolgen kann, wie Atome sich während eines schnell ablaufenden Prozesses verhalten. ATHOS liefert weicheres Röntgenlicht mit geringerer Energie, um Atome und Moleküle dabei zu beobachten, wie sie eine neue chemische Bindung eingehen. Insgesamt kostete der Bau rund 275 Millionen Schweizer Franken.

Auszug des Wikipedia-Artikels SwissFEL (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren).

SwissFEL
Oberer Priorhölzliweg,

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 47.534722222222 ° E 8.2308333333333 °
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Adresse

SwissFEL

Oberer Priorhölzliweg
5232
Aargau, Schweiz
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Webseite
psi.ch

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In der Umgebung

Zwilag
Zwilag

Das Zwilag ist ein Zwischenlager für alle Kategorien radioaktiver Abfälle in der Schweiz. Es befindet sich neben dem Gelände des Paul Scherrer Instituts (PSI) in Würenlingen. Die Betreiberfirma Zwischenlager Würenlingen AG wurde 1990 als Aktiengesellschaft ins Handelsregister eingetragen. Sie gehört den Schweizer Kernkraftwerk-Betreibergesellschaften, anteilig zur Leistung der Kernkraftwerke.Das Zwischenlager besteht aus einer Lagerhalle für abgebrannte Brennelemente und verglaste hochradioaktive Abfälle, einer Halle für langlebige mittelradioaktive Abfälle sowie einer Halle für schwach- und mittelradioaktive Abfälle. Im Juli 2001 wurden die ersten Brennelemente, im Dezember 2001 die ersten Glaskokillen angeliefert. Das Zwischenlager verfügt auch über spezielle Einrichtungen zur Behandlung von schwachradioaktiven Abfällen, darunter eine Konditionierungsanlage zum Sortieren von Mischabfällen, Kompaktieren, Behandeln von Flüssigabfällen und zur endlagergerechten Zementierung sowie eine neuartige Plasmaschmelzanlage. Daneben befindet sich das Bundeszwischenlager für Abfälle aus Medizin, Industrie und Forschung, das vom PSI betrieben wird. Im Mai 2014 wurde bekannt, dass die Kapazität des Bundeszwischenlagers zu 85 Prozent erschöpft sei. Bis dato lagern dort 5000 Fässer und 120 Container mit radioaktiven Abfällen.Im Jahr 2016 wurden die Rückführungen der mit der Wiederaufarbeitung (WA) von abgebrannten Brennelementen angefallenen schweizerischen radioaktiven Abfälle aus La Hague und Sellafield abgeschlossen. Im Zwilag lagern nun in 23 Castor-Behältern die hochaktiven verglasten Abfälle und in 552 Einzelgebinden (z. B. Fässern) die kompaktierten mittelaktiven Abfälle. Der Inhalt dieser Behältnisse war einer der Gegenstände der jahrzehntelangen heftigen Debatten um die WA mit der AKW-Opposition.