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Kino Babylon

Berlin-MitteDisposition einer OrgelErbaut in den 1920er JahrenHans PoelzigKino in Berlin
Kinogebäude in BerlinKulturdenkmal (Berlin)Rosa-Luxemburg-Platz
Berlin, Mitte, Rosa Luxemburg Strasse 30, Wohnanlage und Kino Babylon
Berlin, Mitte, Rosa Luxemburg Strasse 30, Wohnanlage und Kino Babylon

Das Babylon ist ein Kino im Berliner Ortsteil Mitte, das Teil eines denkmalgeschützten Gebäudekomplexes am Rosa-Luxemburg-Platz gegenüber der Volksbühne ist. Das Gebäude wurde 1928/1929 nach Plänen des Architekten Hans Poelzig errichtet und gilt als ein beispielhaftes Werk in dessen Schaffensperiode der Neuen Sachlichkeit. 1948 wurde das Haus stark umgebaut und diente danach in der DDR als Spartenkino. Nachdem der Saal des Kinos 1993 wegen Einsturzgefahr gesperrt werden musste, wurde er von 1999 bis 2001 saniert und denkmalgerecht rekonstruiert. Die Rekonstruktion wurde 2002 mit dem „Deutschen Preis für Denkmalschutz“ prämiert.

Auszug des Wikipedia-Artikels Kino Babylon (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Kino Babylon
Hirtenstraße, Berlin Mitte

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Breitengrad Längengrad
N 52.525833333333 ° E 13.411888888889 °
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Adresse

Hirtenstraße 68
10178 Berlin, Mitte
Berlin, Deutschland
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Berlin, Mitte, Rosa Luxemburg Strasse 30, Wohnanlage und Kino Babylon
Berlin, Mitte, Rosa Luxemburg Strasse 30, Wohnanlage und Kino Babylon
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In der Umgebung

Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz

Die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz entstand 1890 während einer Gründungsversammlung des Vereins Freie Volksbühne. Von ihr spaltete sich 1892 vorübergehend die Neue Freie Volksbühne ab, die durch den starken Zuwachs ab 1902 genug Mittel erhielt, sich auch ein eigenes Gebäude zu errichten. Das heutige Theater befindet sich am Rosa-Luxemburg-Platz im Ortsteil Mitte. Es entstand unweit des 1891 abgerissenen Victoria-Theaters. Es wurde vor dem Ersten Weltkrieg als gemeinsames Haus der später wiedervereinten Freien Volksbühne und der Neuen Freien Volksbühne erbaut und hatte als solches bis zum 17. Mai 1933 Bestand unter dem Namen Volksbühne Theater am Bülowplatz. Nach dem Krieg war das Gebäude schwer beschädigt und wurde erst 1954 wieder eröffnet. Während dieser Zeit gab es andere Spielstätten, die zeitweise als Spielplätze der Volksbühne Berlin Ost dienten. Bis zur erneuten Umbenennung im Jahre 1979 in den heutigen Namen hieß die Spielstätte Volksbühne am Luxemburgplatz gemäß dem von 1947 bis 1969 Luxemburgplatz genannten Platzes im Scheunenviertel. Nach dem Mauerfall übernahm es Frank Castorf, seine Amtszeit endete 2017. Sein Nachfolger Chris Dercon trat im April 2018 zurück, danach wurde das Haus interimistisch von Klaus Dörr geleitet. Von 2018 bis 2021 wurde sie offiziell Volksbühne Berlin genannt. Seit der Intendanz von René Pollesch ab der Spielzeit 2021/22 trägt sie wieder den vorherigen Namen. Der ursprüngliche Zuschauerraum hatte drei Ränge mit 1968 Plätzen. In den 1960er Jahren wurde ihre Zahl auf die heutigen 800 verringert.

Königliches Lithographisches Institut
Königliches Lithographisches Institut

Das Königliche Lithographische Institut, kurz: Lithographisches Institut in Berlin, war eine 1818 verstaatlichte Druckerei, gegründet 1816 von Generalmajor Ludwig von Reiche als lithographische Anstalt mit angeschlossener Lehrschule. Das Institut war dem großen Generalstab unterstellt und stellte anfangs hauptsächlich Karten für das Kriegsministerium her, 1820 führte es den Namen Königlich Lithographisches Institut am Kriegsministerium. Ab 1825 produzierte es auch kommerzielle Drucke für ein privates Publikum. Der Sitz des Instituts befand sich 1819 am Wilhelmsplatz im Ordenspalais, ab 1827 in der Neuen Friedrichstraße 81 in einer ehemaligen Kaserne des Infanterieregiments No. 1. Im Mai 1838 bezog es Räume in der damaligen Münzstraße 20 im alten Sydow’schen Palais und von 1857 bis 1861 war es am Neuen Markt, Papestraße 8a, in der ehemaligen Hauptwache untergebracht. 1861 gliederte sich das Institut in die Königlich Preußische Staatsdruckerei ein, der ehemalige Instituts-Lithograph C. Birk übernahm die Geschäftsräume und gründete mit Julius Moser das neue Berliner Lithographische Institut Birk & Moser, das als Nachfolge-Institution galt und bis 1907 bestand. Die ausgegliederte Verlagsabteilung des Instituts publizierte bis in die späten 1950er Jahre unter dem Namen Gea Verlag. Zu den in der Deutschen Nationalbibliothek vorgehaltenen Lithografien des Instituts insbesondere aus der Zeit vor der allgemeinen Verbreitung der Fotografie zählen neben Gruppenbildern vor allem Porträts bekannter Persönlichkeiten nach Vorlagen-Zeichnungen verschiedener Künstler.