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Moesgaard Museum

Archäologische Sammlung in DänemarkArchäologischer Fundplatz in DänemarkArchäologischer Fundplatz in EuropaFreilichtmuseum in DänemarkGegründet 1970
Geographie (Aarhus Kommune)Museum in Aarhus Kommune
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Das Moesgaard Museum (MoMu) wurde 1970 gegründet. Es besitzt eine reichhaltige archäologische Sammlung (dänische Altsteinzeit bis Wikingerzeit), darunter Masken- und Runensteine, die Moorleiche des Grauballemanns und der eisenzeitliche Hortfund aus dem Illerup Ådal. Zunächst waren die Ausstellungen im herrschaftlichen Rahmen von Gut Moesgård untergebracht, südlich von Aarhus in Jütland, Dänemark. Im Oktober 2014 wurde in direkter Nachbarschaft ein imposanter Neubau von Henning Larsen Architects mit einem großen, begehbaren Gründach eingeweiht. Er stellt 16.000 m² zur Verfügung.

Auszug des Wikipedia-Artikels Moesgaard Museum (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Moesgaard Museum
Bispelundvej, Aarhus

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 56.087055555556 ° E 10.226222222222 °
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Adresse

Campus Moesgaard

Bispelundvej
8330 Aarhus
Region Mitteljütland, Dänemark
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Webseite
studerende.au.dk

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In der Umgebung

Rösen im Thorskov

Die Rösen im Thorskov (dänisch Røserne i Thorskov) bei Moesgård südlich von Aarhus im dänischen Jütland wurden 1958 und 1976 archäologisch untersucht. Gleichzeitig wurde ein alter Lesesteinhaufen (dänisch Rydningsrøse) untersucht, um die Unterschiede genau zu erkennen. Die Rösen (auch Gravrøsen genannt) im Thorskov (Thorwald) liegen südlich des Thorsmøllevej. Die 1958 ausgegrabene runde Röse hatte einen Durchmesser von neun Metern. Sie bestand aus zwei Randsteinringen und einer Steinschichtung. Zwischen den Feldsteinen fanden sich mehrere Schleifsteine. Unterhalb der Steine wurden drei Gräber gefunden. Die Gräber waren unter anderem mit zerscherbter Keramik und verbrannten Knochen gemischt. Die Röse war teilweise zerstört, weshalb es schwierig war, die Gräber genauer zu identifizieren. Die 1976 ausgegrabene runde Röse hatte einen Durchmesser von acht Metern und eine Höhe von 0,7 m. Die Röse hatte drei Randsteinringe und unter den Feldsteinen der Steinschichtung wurden sechs Läufer von Mahlsteinen gefunden. Unter den Steinen lagen mindestens acht Gräber. Auch diese Röse war in jüngerer Zeit teilweise zerstört worden, weshalb es schwierig war, die Gräber genauer zu identifizieren. In der späten Bronzezeit (1000–500 v. Chr.) begann man die Toten zu verbrennen. In der Regel wurden ihre Knochen in einer Urne zusammen mit einigen persönlichen Gegenständen bestattet. Die Urne wurde entweder im Boden oder in einem bestehenden runden Erd- oder unter einem neu erstellten Steinhügel, der so genannten Röse, deponiert.

Aarhus Å
Aarhus Å

Die Aarhus Å, auch Århus Å (deutsch Aarhuser Au), ist ein regulierter dänischer Wasserlauf, der südlich des Sees Stilling-Solbjerg Sø im Moor Astrup Mose östlich von Skanderborg entspringt und im Hafen von Aarhus in die Aarhusbucht im südwestlichen Kattegat mündet. Im rund 320 km² großen Einzugsgebiet bilden die Aarhus Å samt den Nebenflüssen eine Gesamtlänge von 230 km. Die Längenangabe für die Aarhus Å selbst variiert zwischen 32 und 40 km. Der längste Nebenfluss ist die 25 Kilometer lange Lyngbygårds Å, die vom Norden in den westlich von Aarhus gelegenen See Årslev Engsø fließt. Von den durchflossenen Seen sind Årslev Engsø und Brabrand Sø Naturschutzgebiete nach Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie.Die Aarhus Å ist benannt nach der Stadt Aarhus, deren Name wiederum von der Ortslage an der Flussmündung herrührt: Der 1231 erstmals nachgewiesene Ortsname Arus setzt sich zusammen aus å (dt. Au, Fluss; im Genitiv ar) und altdänisch -ōs (dt. Mündung). Die erste Siedlung im 10. Jahrhundert befand sich am Nordufer hinter einem halbkreisförmigen Wall. Der sich an der Flussmündung entwickelnde Hafen dehnte sich im 19. und 20. Jahrhundert in die vorgelagerte Aarhusbucht aus.Der untere Flusslauf durch das Zentrum von Aarhus wurde in den 1930er Jahren aus hygienischen und verkehrstechnischen Gründen überbaut. Im Rahmen einer Stadtsanierung wurde der Bereich zwischen Christiansgade und dem Hafen von 1989 bis 2009 wieder freigelegt. Der entstandene Åboulevarden entwickelte sich zu einer attraktiven Amüsiermeile mit Cafés und Restaurants.