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Megalithanlagen im Hørret Skov

Archäologischer Fundplatz in EuropaDolmenEinzelgrabkulturGanggrabGeographie (Aarhus Kommune)
Grabbau in EuropaGroßsteingrab in der Region MidtjyllandKultstätteNordgruppe der Trichterbecherkultur
Langdysse Hørret gravkammer1
Langdysse Hørret gravkammer1

Die Megalithanlagen im Hørret Skov (Wald von Hørret) liegen nördlich des Mårsleter Ortsteils Langballe und westlich des Geländes des „Århus Golf Club“ im jütländischen Teil Dänemarks. Sie wurden 1976/77 vom nahe gelegenen Museum Moesgård ausgegraben. Sie entstanden zwischen 3500 und 2800 v. Chr. und sind Megalithanlagen der Trichterbecherkultur (TBK). Neolithische Monumente sind Ausdruck der Kultur und Ideologie neolithischer Gesellschaften. Ihre Entstehung und Funktion gelten als Kennzeichen der sozialen Entwicklung.Drei von einst fünf jungsteinzeitlichen Megalithanlagen sind als geschützte Denkmäler erhalten. Eines ist nur in Resten erhalten (Anlage 2) jedoch durch die Ausgrabung aufgearbeitet; Anlage 5 ist völlig abgetragen. Im Wald befindet sich auch ein nicht untersuchter Langhügel.

Auszug des Wikipedia-Artikels Megalithanlagen im Hørret Skov (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Megalithanlagen im Hørret Skov
Langballevej, Aarhus

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Breitengrad Längengrad
N 56.082433333333 ° E 10.196738888889 °
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Adresse

Langballevej
8330 Aarhus
Region Mitteljütland, Dänemark
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Langdysse Hørret gravkammer1
Langdysse Hørret gravkammer1
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In der Umgebung

Rösen im Thorskov

Die Rösen im Thorskov (dänisch Røserne i Thorskov) bei Moesgård südlich von Aarhus im dänischen Jütland wurden 1958 und 1976 archäologisch untersucht. Gleichzeitig wurde ein alter Lesesteinhaufen (dänisch Rydningsrøse) untersucht, um die Unterschiede genau zu erkennen. Die Rösen (auch Gravrøsen genannt) im Thorskov (Thorwald) liegen südlich des Thorsmøllevej. Die 1958 ausgegrabene runde Röse hatte einen Durchmesser von neun Metern. Sie bestand aus zwei Randsteinringen und einer Steinschichtung. Zwischen den Feldsteinen fanden sich mehrere Schleifsteine. Unterhalb der Steine wurden drei Gräber gefunden. Die Gräber waren unter anderem mit zerscherbter Keramik und verbrannten Knochen gemischt. Die Röse war teilweise zerstört, weshalb es schwierig war, die Gräber genauer zu identifizieren. Die 1976 ausgegrabene runde Röse hatte einen Durchmesser von acht Metern und eine Höhe von 0,7 m. Die Röse hatte drei Randsteinringe und unter den Feldsteinen der Steinschichtung wurden sechs Läufer von Mahlsteinen gefunden. Unter den Steinen lagen mindestens acht Gräber. Auch diese Röse war in jüngerer Zeit teilweise zerstört worden, weshalb es schwierig war, die Gräber genauer zu identifizieren. In der späten Bronzezeit (1000–500 v. Chr.) begann man die Toten zu verbrennen. In der Regel wurden ihre Knochen in einer Urne zusammen mit einigen persönlichen Gegenständen bestattet. Die Urne wurde entweder im Boden oder in einem bestehenden runden Erd- oder unter einem neu erstellten Steinhügel, der so genannten Röse, deponiert.