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Grabkiste von Kobberup

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Steinzeitlicher Fundplatz in Europa
Kobberupkisten
Kobberupkisten

Die gut erhaltene Grabkiste von Kobberup bei Skive in der Region Midtjylland in Jütland in Dänemark wurde 1966 ausgegraben. Die Grabkiste (dänisch gravkiste) lag in einem aus Heidekraut und Torf aufgebauten Grabhügel. Ihr Inhalt blieb gut erhalten. Der Hügel war ziemlich zerstört. Er enthielt aber eine 4 m lange, ungestörte Steinkammer. Für den Toten wurde vor Ort ein Plankensarg gebaut. Er war etwa 1,3 m lang und 1 m breit. Die Höhe betrug etwa 30 cm. Nur der innere Teil der Kiste, dort wo die Leiche lag, war mit Brettern ausgeschlagen, während der übrige Teil frei war. Der Ost-West orientierte Tote lag möglicherweise auf einer Strohschicht und war in ein Fell eingewickelt. Zu den Beigaben gehörten zwei Gefäße aus Birkenrinde, ein Holzteller, zwei Äxte sowie Bernsteinschmuck. Die Toten der Einzelgrabkultur wurden in der Regel und vor allem anfangs einzeln bestattet. Kollektivbestattungen fanden sich nördlich von Grenaa. Eine Kiste bei Gjerrild enthielt sechs Erwachsene, einen jungen Mann und drei Kinder. Im Brustbein eines der Männer wurde eine Pfeilspitze des so genannten „Typ D-pil“ gefunden, die von der Grübchenkeramischen Kultur (GKK) entwickelt wurde. In der Nähe liegen das Ganggrab von Gamskær und der Møllehøje von Kobberup.

Auszug des Wikipedia-Artikels Grabkiste von Kobberup (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Grabkiste von Kobberup
Oldtidsstien, Aarhus

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Adresse

Kobberupkisten

Oldtidsstien
8330 Aarhus
Region Mitteljütland, Dänemark
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Webseite
moesgaardmuseum.dk

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In der Umgebung

Rösen im Thorskov

Die Rösen im Thorskov (dänisch Røserne i Thorskov) bei Moesgård südlich von Aarhus im dänischen Jütland wurden 1958 und 1976 archäologisch untersucht. Gleichzeitig wurde ein alter Lesesteinhaufen (dänisch Rydningsrøse) untersucht, um die Unterschiede genau zu erkennen. Die Rösen (auch Gravrøsen genannt) im Thorskov (Thorwald) liegen südlich des Thorsmøllevej. Die 1958 ausgegrabene runde Röse hatte einen Durchmesser von neun Metern. Sie bestand aus zwei Randsteinringen und einer Steinschichtung. Zwischen den Feldsteinen fanden sich mehrere Schleifsteine. Unterhalb der Steine wurden drei Gräber gefunden. Die Gräber waren unter anderem mit zerscherbter Keramik und verbrannten Knochen gemischt. Die Röse war teilweise zerstört, weshalb es schwierig war, die Gräber genauer zu identifizieren. Die 1976 ausgegrabene runde Röse hatte einen Durchmesser von acht Metern und eine Höhe von 0,7 m. Die Röse hatte drei Randsteinringe und unter den Feldsteinen der Steinschichtung wurden sechs Läufer von Mahlsteinen gefunden. Unter den Steinen lagen mindestens acht Gräber. Auch diese Röse war in jüngerer Zeit teilweise zerstört worden, weshalb es schwierig war, die Gräber genauer zu identifizieren. In der späten Bronzezeit (1000–500 v. Chr.) begann man die Toten zu verbrennen. In der Regel wurden ihre Knochen in einer Urne zusammen mit einigen persönlichen Gegenständen bestattet. Die Urne wurde entweder im Boden oder in einem bestehenden runden Erd- oder unter einem neu erstellten Steinhügel, der so genannten Röse, deponiert.