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Heiliggrabkirche (Bozen)

Barockbauwerk in SüdtirolBarocke KircheBaudenkmal in BozenErbaut in den 1680er JahrenGeschichte Bozens
Heilig-Grab-KircheKalvarienbergkircheKirchengebäude in BozenKirchengebäude in der Diözese Bozen-BrixenVigilius-von-Trient-Kirche
Die Heiliggrabkirche am Virgl in Bozen
Die Heiliggrabkirche am Virgl in Bozen

Die Heiliggrabkirche ist eine römisch-katholische Kirche in der Südtiroler Landeshauptstadt Bozen. Als Kalvarienberg konzipiert, befindet sie sich auf dem südlich der Altstadt liegenden Hausberg Virgl und damit auf dem Gebiet der ehemals selbstständigen Landgemeinde Zwölfmalgreien.

Auszug des Wikipedia-Artikels Heiliggrabkirche (Bozen) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Heiliggrabkirche (Bozen)
Innsbrucker Straße, Bozen Haslach

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 46.489549 ° E 11.3484 °
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Adresse

Heilig-Grab-Kirche - Chiesa del Calvario

Innsbrucker Straße
39100 Bozen, Haslach
Trentino-Südtirol, Italien
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Die Heiliggrabkirche am Virgl in Bozen
Die Heiliggrabkirche am Virgl in Bozen
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In der Umgebung

St. Vigil unter Weineck am Virgl
St. Vigil unter Weineck am Virgl

St. Vigil unter Weineck am Virgl ist ein Südtiroler hochmittelalterlicher Sakralbau, gelegen auf dem südlich der Altstadt von Bozen liegenden Hausberg Virgl und damit auf dem Gebiet der ehemals selbständigen Landgemeinde Zwölfmalgreien. Die Kapelle ist dem Diözesanpatron der Diözese Trient, dem hl. Vigilius, dediziert. Der einfache romanische Bau mit flachem Giebel, gekehlter Spitzbogentür, kleinen Viereckfenstern und Rundapsis ist erstmals im Jahr 1275 erwähnt und eine Stiftung der Herren von Weineck, deren von Graf Meinhard II. von Tirol-Görz wenig später zerstörte Burganlage Burg Weineck unmittelbar darüber gelegen war. Im Jahr 1346 erscheint die Kirche als „capella sancti Vigilii de Purchstal plebatus Bozani“. 1455 erteilte Nikolaus von Kues der „capella sancti Vigilii in Weyneck“ einen Ablass. 1480 wird mit Ludwig Hugk ein eigener Kirchpropst der „sandt Vigilien capelln vnder Weinegkh“ genannt.Sowohl an der Fassade wie im Innenraum ist der Sakralbau mit vielfach stark beschädigten Fresken der sog. Bozner Schule aus der Zeit um 1390/1400 ausgeschmückt. Die Darstellung der Vigiliuslegende (Überführung des Leichnams des hl. Vigilius) könnte von dem zwischen 1387 und 1406 in Bozen nachweisbaren Conrad von Ingolstadt stammen.Aus den Jahren 1685 bis 1806 sind 15 Rechnungsbücher von St. Vigil im Stadtarchiv Bozen überliefert (Hss. 1782–1797), die von den jeweiligen Kirchpröpsten geführt wurden.Bei Ausgrabungen im Kirchenbereich wurden Bestattungsfunde getätigt, die aus dem 8. Jahrhundert stammen und deren Artefakte den Awaren zugeordnet wurden.Die Kapelle wurde nach dem Bau der darunter liegenden Heiliggrabkirche 1685 profaniert und 1977 unter Denkmalschutz gestellt.

Burg Weineck
Burg Weineck

Burg Weineck (auch Weinegg) bezeichnet eine Burgstelle am Virgl bei Bozen in Südtirol. Die ursprünglich sehr ausgedehnte, heute bis auf wenige Reste verschwundene Burg entstand im 12. Jahrhundert – der Stützpunkt des Hochstifts Trient und seiner Ministerialen im Bozner Raum wird 1165 erstmals urkundlich genannt und in einer wenig späteren Traditionsnotiz des Klosters Schäftlarn von 1170/75 als urbs qualifiziert; daher wird ein Zusammenhang mit der in etwa gleichzeitigen Gründung der neuen Marktsiedlung Bozen vermutet. Im späten 12. Jahrhundert weist Weineck mit einer durchgehend hohen Anzahl von Burgmannen, durchwegs Trienter Ministerialen z. T. höheren Ranges, eine dauernde Adelsbesatzung auf. Dies machte die Burg zum Streitobjekt im Kampf um den Bozner Raum zwischen den Trienter Bischöfen und dem Tiroler Grafen Meinhard II., der die Anlage 1292/93 im Zuge der kriegerischen Auseinandersetzungen zerstören und systematisch abtragen ließ. Über das Aussehen der Burg besteht keine Vorstellung. Die Lage der Hauptburg ist oberhalb der Kirche St. Vigil am Virgl anzunehmen, wie urkundliche Lagebezeichnungen des späten 15. Jahrhunderts („sandt Vigilien capelln under Weinegkh“) nahelegen.Die Familie, welche die Burg einst bewohnte, bestand auch nach der Zerstörung ihres Stammsitzes fort und nannte sich weiterhin von Weineck. Ihre Mitglieder wurden im 14. Jahrhundert auch politisch aktiv und spielten eine Rolle in den Auseinandersetzungen zwischen Adelsopposition und Landesfürst. Von 1365 bis 1426 gehörte ihnen die Burg Fragenstein.

Romstraße (Bozen)
Romstraße (Bozen)

Die Romstraße (italienisch via Roma) ist eine Straße in der Südtiroler Landeshauptstadt Bozen. Sie nimmt im Norden am Hadrianplatz ihren Anfang, wo sie die Fortsetzung der Italienallee bildet und auf die West-Ost-Achse der Drususallee trifft, und führt von dort zwischen dichter Bebauung in südliche Richtung, wobei sie zunächst die Grenze zwischen den Stadtvierteln Gries-Quirein und Europa-Neustift bildet. Sie überquert mittels der Rombrücke die Radroute 1 „Brenner–Salurn“ und den Eisack, unterquert die auf einem Viadukt geführte Brennerautobahn, wird selbst von der Brennerstaatsstraße in einem Tunnel unterquert, und erreicht das Bozner Industriegebiet. Eine kurze Wegstrecke weiter unterquert sie die Trassen der Bahnstrecke Bozen–Meran und der Brennerbahn und erreicht das Wohngebiet des Stadtviertels Oberau-Haslach, wo sie an einem Kreisverkehr endet. Der einzige städtische Platz entlang ihres Wegverlaufs ist der westseitig angeordnete Lino-Ziller-Platz, benannt nach Bozens erstem demokratisch gewählten Nachkriegsbürgermeister Lino Ziller. Dort waren einstmals die Messe Bozen und die Eishalle der Stadt („Palaghiaccio“) angesiedelt. Der Platzraum bekam erst 2013 einen eigenen Namen und wurde 2019 komplett umgestaltet. Wenig weiter südlich befindet sich eine große Straßenkreuzung, an der die Florenzstraße, Dalmatienstraße und Turinstraße in die Romstraße einmünden; diese platzähnliche Straßenweitung hat zwar keine offizielle Benennung, wird aber im Volksmund der umliegenden Viertel – nach einer ehemals dort befindlichen Bar – „il Moretti“ genannt. Die einzige öffentliche Einrichtung entlang des Straßenzugs – zwischen dem Lino-Ziller-Platz und dem piazzale Moretti gelegen – ist die deutschsprachige Landesberufsschule für Handwerk und Industrie, deren Neubau im Jahr 2009 mit dem Südtiroler Architekturpreis ausgezeichnet wurde.