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Drusus-Stadion

American-Football-Stadion in ItalienBaudenkmal in BozenBauwerk in BozenErbaut in den 1930er JahrenFußballstadion in Europa
Fußballstadion in Trentino-SüdtirolSport (Bozen)Sportstätte in Südtirol
Tribuna Zanvettor nuova Stadio Druso 2 (cropped)
Tribuna Zanvettor nuova Stadio Druso 2 (cropped)

Das Drusus-Stadion (italienisch Stadio Druso) ist ein Fußballstadion im Stadtviertel Gries-Quirein der italienischen Stadt Bozen, Südtirol. Der Eigentümer der Anlage ist die Stadtgemeinde Bozen. Das Spielfeld ist 105 m × 63 m groß. Das Stadion bietet 5.500 überdachte Sitzplätze auf zwei Tribünen. Auf der Tribüne „Zanvettor“ befinden sich der V.I.P.-Sektor und ein eigener Bereich für Presse und Fernsehen. Auf der Tribüne „Canazza“ befindet sich unter anderem auch der Gästebereich für 600 Zuschauer.

Auszug des Wikipedia-Artikels Drusus-Stadion (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Drusus-Stadion
Triester Straße, Bozen Quirein

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 46.49234 ° E 11.345385 °
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Adresse

Stadio Druso - Drususstadion

Triester Straße
39100 Bozen, Quirein
Trentino-Südtirol, Italien
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Tribuna Zanvettor nuova Stadio Druso 2 (cropped)
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In der Umgebung

Romstraße (Bozen)
Romstraße (Bozen)

Die Romstraße (italienisch via Roma) ist eine Straße in der Südtiroler Landeshauptstadt Bozen. Sie nimmt im Norden am Hadrianplatz ihren Anfang, wo sie die Fortsetzung der Italienallee bildet und auf die West-Ost-Achse der Drususallee trifft, und führt von dort zwischen dichter Bebauung in südliche Richtung, wobei sie zunächst die Grenze zwischen den Stadtvierteln Gries-Quirein und Europa-Neustift bildet. Sie überquert mittels der Rombrücke die Radroute 1 „Brenner–Salurn“ und den Eisack, unterquert die auf einem Viadukt geführte Brennerautobahn, wird selbst von der Brennerstaatsstraße in einem Tunnel unterquert, und erreicht das Bozner Industriegebiet. Eine kurze Wegstrecke weiter unterquert sie die Trassen der Bahnstrecke Bozen–Meran und der Brennerbahn und erreicht das Wohngebiet des Stadtviertels Oberau-Haslach, wo sie an einem Kreisverkehr endet. Der einzige städtische Platz entlang ihres Wegverlaufs ist der westseitig angeordnete Lino-Ziller-Platz, benannt nach Bozens erstem demokratisch gewählten Nachkriegsbürgermeister Lino Ziller. Dort waren einstmals die Messe Bozen und die Eishalle der Stadt („Palaghiaccio“) angesiedelt. Der Platzraum bekam erst 2013 einen eigenen Namen und wurde 2019 komplett umgestaltet. Wenig weiter südlich befindet sich eine große Straßenkreuzung, an der die Florenzstraße, Dalmatienstraße und Turinstraße in die Romstraße einmünden; diese platzähnliche Straßenweitung hat zwar keine offizielle Benennung, wird aber im Volksmund der umliegenden Viertel – nach einer ehemals dort befindlichen Bar – „il Moretti“ genannt. Die einzige öffentliche Einrichtung entlang des Straßenzugs – zwischen dem Lino-Ziller-Platz und dem piazzale Moretti gelegen – ist die deutschsprachige Landesberufsschule für Handwerk und Industrie, deren Neubau im Jahr 2009 mit dem Südtiroler Architekturpreis ausgezeichnet wurde.

Burg Weineck
Burg Weineck

Burg Weineck (auch Weinegg) bezeichnet eine Burgstelle am Virgl bei Bozen in Südtirol. Die ursprünglich sehr ausgedehnte, heute bis auf wenige Reste verschwundene Burg entstand im 12. Jahrhundert – der Stützpunkt des Hochstifts Trient und seiner Ministerialen im Bozner Raum wird 1165 erstmals urkundlich genannt und in einer wenig späteren Traditionsnotiz des Klosters Schäftlarn von 1170/75 als urbs qualifiziert; daher wird ein Zusammenhang mit der in etwa gleichzeitigen Gründung der neuen Marktsiedlung Bozen vermutet. Im späten 12. Jahrhundert weist Weineck mit einer durchgehend hohen Anzahl von Burgmannen, durchwegs Trienter Ministerialen z. T. höheren Ranges, eine dauernde Adelsbesatzung auf. Dies machte die Burg zum Streitobjekt im Kampf um den Bozner Raum zwischen den Trienter Bischöfen und dem Tiroler Grafen Meinhard II., der die Anlage 1292/93 im Zuge der kriegerischen Auseinandersetzungen zerstören und systematisch abtragen ließ. Über das Aussehen der Burg besteht keine Vorstellung. Die Lage der Hauptburg ist oberhalb der Kirche St. Vigil am Virgl anzunehmen, wie urkundliche Lagebezeichnungen des späten 15. Jahrhunderts („sandt Vigilien capelln under Weinegkh“) nahelegen.Die Familie, welche die Burg einst bewohnte, bestand auch nach der Zerstörung ihres Stammsitzes fort und nannte sich weiterhin von Weineck. Ihre Mitglieder wurden im 14. Jahrhundert auch politisch aktiv und spielten eine Rolle in den Auseinandersetzungen zwischen Adelsopposition und Landesfürst. Von 1365 bis 1426 gehörte ihnen die Burg Fragenstein.

St. Vigil unter Weineck am Virgl
St. Vigil unter Weineck am Virgl

St. Vigil unter Weineck am Virgl ist ein Südtiroler hochmittelalterlicher Sakralbau, gelegen auf dem südlich der Altstadt von Bozen liegenden Hausberg Virgl und damit auf dem Gebiet der ehemals selbständigen Landgemeinde Zwölfmalgreien. Die Kapelle ist dem Diözesanpatron der Diözese Trient, dem hl. Vigilius, dediziert. Der einfache romanische Bau mit flachem Giebel, gekehlter Spitzbogentür, kleinen Viereckfenstern und Rundapsis ist erstmals im Jahr 1275 erwähnt und eine Stiftung der Herren von Weineck, deren von Graf Meinhard II. von Tirol-Görz wenig später zerstörte Burganlage Burg Weineck unmittelbar darüber gelegen war. Im Jahr 1346 erscheint die Kirche als „capella sancti Vigilii de Purchstal plebatus Bozani“. 1455 erteilte Nikolaus von Kues der „capella sancti Vigilii in Weyneck“ einen Ablass. 1480 wird mit Ludwig Hugk ein eigener Kirchpropst der „sandt Vigilien capelln vnder Weinegkh“ genannt.Sowohl an der Fassade wie im Innenraum ist der Sakralbau mit vielfach stark beschädigten Fresken der sog. Bozner Schule aus der Zeit um 1390/1400 ausgeschmückt. Die Darstellung der Vigiliuslegende (Überführung des Leichnams des hl. Vigilius) könnte von dem zwischen 1387 und 1406 in Bozen nachweisbaren Conrad von Ingolstadt stammen.Aus den Jahren 1685 bis 1806 sind 15 Rechnungsbücher von St. Vigil im Stadtarchiv Bozen überliefert (Hss. 1782–1797), die von den jeweiligen Kirchpröpsten geführt wurden.Bei Ausgrabungen im Kirchenbereich wurden Bestattungsfunde getätigt, die aus dem 8. Jahrhundert stammen und deren Artefakte den Awaren zugeordnet wurden.Die Kapelle wurde nach dem Bau der darunter liegenden Heiliggrabkirche 1685 profaniert und 1977 unter Denkmalschutz gestellt.

St. Quirin (Bozen)
St. Quirin (Bozen)

St. Quirin ist ein im Keller eines Bauernhofs teilweise erhaltenes mittelalterliches Kirchengebäude im Stadtteil Quirein in Bozen (Südtirol). Es befindet sich unterhalb des Hauses in der Venediger Straße 13 und steht seit 1951 unter Denkmalschutz. Das ehemalige Gotteshaus war dem heiligen Quirinus von Tegernsee geweiht. Um 746 stifteten die adligen Brüder Oatkar und Adalbert das Kloster Tegernsee. Da Bozen damals zum Herzogtum Baiern gehörte, überließen die Stifter dem Kloster auch zahlreiche Güter im heutigen Südtirol, darunter ansehnliche Weingüter im Gebiet des heutigen Quirein. Das Kloster erbaute – unbekannt wann – eine St.-Quirinus-Kapelle als Eigenkirche auf seinem Grund; sie wird ca. 1173/74 in einer Traditionsnotiz des hier ebenfalls begüterten niederbayerischen Benediktinerklosters Biburg als „ad sanctum Quirinum“ erstmals erwähnt. Die Kapelle wurde ab dem Ende des 13. Jahrhunderts durch die Verlegung der Talfer eingemurt. Einst hatte der Fluss nämlich einen anderen Verlauf als heute: Auf der Höhe zwischen Schloss Maretsch und der Talferbrücke bog der Fluss nach Südwesten ab und mündete erst ungefähr beim heutigen Don-Bosco-Platz in den Eisack. Nachdem Graf Meinhard II. von Tirol 1278 die Herrschaft über die ganze Stadt Bozen erlangt hatte, beschloss er, der Talfer einen kürzeren Verlauf zu geben. 1282 wurde dann das neue Bett gegraben, und seither fließt die Talfer somit geradeaus zum Eisack. Dort, wo das neue Flussbett lag, wurden Weingüter durch die immer wieder auftretenden Talferhochwasser zerstört oder bedroht. Das Kirchlein selbst ist in der Bozner Kirchpropstrechnung von 1474/75 als „Sandt Kreinns kirchen“ bezeugt.Oberhalb der heutzutage unterirdischen Kapelle wurde um 1610 eine neue Kirche gebaut. Die Quirinuskirche wurde im Zeitalter der Aufklärung 1786 auf staatliche Anordnung hin gesperrt und dann verkauft. Der Käufer (Gugler) ließ kurz darauf die oberhalb des Erdbodens befindlichen Teile des einstigen Kirchenbaues abbrechen und über dem Kirchenraum ein Wohnhaus errichten, das bis heute besteht. An der Fassade ließ Gugler den ehemaligen Kirchenpatron Quirinus und den Feuerschutzpatron St. Florian darstellen. Der lateinische Name Quirinus wurde von der deutschen Bevölkerung Bozens zu Quirin bzw. Krein verkürzt, woraus sich im Laufe der Zeit die Ortsbezeichnung Quirein bildete. Diesen Namen trägt heute der Stadtteil um die Überreste der Kapelle.

Hadrianplatz
Hadrianplatz

Der Hadrianplatz (italienisch Piazza Adriano) ist ein Platz in der Südtiroler Landeshauptstadt Bozen. Er ist nach dem römischen Kaiser Hadrian benannt. Der 1935/36 im Kontext der faschistischen Stadtplanung angelegte Platz trug zunächst den einsprachigen Namen Piazza XXVIII Ottobre, benannt nach dem Tag des Marschs auf Rom. Nach dem Sturz Mussolinis am 25. Juli 1943 und dem damit verbundenen Machtverfall des faschistischen Regimes wurde der Platz im August 1943 einsprachig in Piazza Adriano umbenannt. Nach 1945 wurde daraus der heutige zweisprachige Platznamen. Der Platz ist ein zentraler Verkehrsknotenpunkt des Kraftverkehrs in Bozen und ist an der Grenze zwischen den Stadtvierteln Gries-Quirein und Europa-Neustift gelegen. An ihm trifft die Ost-West-Achse der Drususallee auf die Nord-Süd-Achse, die aus der Italienallee und der Romstraße gebildet wird. Allein an der nordwestlichen Seite des Platzes, wo zudem die Duca-d'Aosta-Allee einmündet, besteht genug Raum für eine kleine, von Straßenflächen eingefriedete Parkanlage. In dieser befindet sich ein Denkmal des Künstlers Claudio Trevi, das zwei sich gegenseitig stützende, unbekleidete Jünglinge zeigt und laut Widmungsaufschrift an alle Zivilpersonen und Soldaten erinnert, die während der Befreiungskämpfe des Zweiten Weltkriegs getötet wurden („Ai caduti per la libertà / Den für die Freiheit Gefallenen“). Das Bronzerelief des Denkmals wurde 1949 im Auftrag der ANPI gegossen, aber erst 1955 an der Quireiner Wassermauer an der Talfer aufgestellt. 1957 musste die Stadtgemeinde für eine Erneuerung der beschädigten Bronze-Inschrift aufkommen, 1965 wurde das Denkmal – nun mit einem von Guido Pelizzari entworfenen Betonrahmen versehen – auf den Hadrianplatz versetzt. Im Rahmen einer Neugestaltung der Platzfläche 2005 erhielt das Relief seinen heutigen Rahmen aus Cortenstahl; direkt neben ihm wurden nach einer Idee der Künstlerin Cristina Vignocchi auf einer Stele Worte zum Frieden von europäischen Schriftstellern und Philosophen (wie etwa Platon) angebracht. Von der ursprünglichen Randverbauung des Platzes sind nur die Etagenwohnhäuser mit Läden an der Südwestecke (Drususallee 47–53), ein Werk des Architekten Armando Ronca aus den Jahren 1935–1937, erhalten geblieben. Der architektonisch qualitätvolle ehemalige Firmensitz von Fiat im nordwestlichen Platzbereich fiel hingegen in den 1990er Jahren „der unersättlichen Spekulationsgier eines örtlichen Baumagnaten zum Opfer“ und wurde durch Funktionsbauten ersetzt.