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Bahnhof Coswig (b Dresden)

Bahnhof im Landkreis MeißenBauwerk in Coswig (Sachsen)Kulturdenkmal in Coswig (Sachsen)Neorenaissancebauwerk in SachsenTechnisches Denkmal in Sachsen
Bahnhof Coswig 02
Bahnhof Coswig 02

Der Bahnhof Coswig (b Dresden) ist eine Betriebsstelle der Bahnstrecke Leipzig–Dresden und der hier einmündenden Bahnstrecke Borsdorf–Coswig auf dem Gemeindegebiet von Coswig in Sachsen. Im Personenverkehr wird er von Regionalexpress- und Regionalbahnzügen sowie von der S-Bahn Dresden genutzt. Das Empfangsgebäude ist als Kulturdenkmal eingestuft.

Auszug des Wikipedia-Artikels Bahnhof Coswig (b Dresden) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Bahnhof Coswig (b Dresden)
Bahnhofstraße,

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Breitengrad Längengrad
N 51.123055555556 ° E 13.579722222222 °
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Adresse

Bahnhofstraße 2
01640 , Coswig
Sachsen, Deutschland
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Bahnhof Coswig 02
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In der Umgebung

Wettineiche (Coswig)

Die Wettineiche ist ein Gedenkbaum in Coswig im Landkreis Meißen in Sachsen. Die etwa 20 Meter hohe Stieleiche (Quercus robur) steht stadtbildprägend im Stadtzentrum am Wettinplatz Ecke Hauptstraße. Im Juni 1889 beging das sächsische Königshaus Wettin in der Landeshauptstadt Dresden die 800-Jahr-Feier des Hauses Wettin, mit der sie die Belehung Heinrichs I. mit der Markgrafschaft Meißen im Jahr 1089 feierten. Heinrich begründete damit die Herrschaft der Wettiner im (ober)sächsischen Kernland, wodurch die Wettiner im Jubiläumsjahr das mit Abstand am längsten regierende Herrscherhaus in Deutschland waren. „Zum Andenken an die 800jährige Jubelfeier unseres Königshauses Wettin“ wurde die Eiche am 16. Juni 1889 gepflanzt. Darauf wies eine Tafel am Baum hin. Der Platz um die Eiche ist gepflastert. Um den Stamm herum sind Bänke aufgestellt, die an Markttagen gut frequentiert sind. Im Jahr 2020 zeigte sich erstmals ein fußballgroßer Baumpilz, der als Tropfender Schillerporling (Pseudoinonotus dryadeus) aus der Gattung der Schillerporlinge identifiziert wurde. Daraufhin untersuchte ein Sachverständiger den Baum mittels Schalltomographie und stellte intensive, voranschreitende Holzzersetzung im Inneren des Baumstamms fest. Der Stamm war allerdings noch stark genug und war dementsprechend bruchsicher. Berechnungen basierend auf einer Zugprobe ergaben, dass die Eiche weiterhin standsicher ist. Zusätzliche Bewässerung und ein Kronenschnitt gehörten zu den Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen. Ein weiteres Gutachten im Jahr 2024 ergab ein ähnliches Bild wie drei Jahre zuvor, sodass die Standsicherheit für weitere zehn Jahre gegeben zu sein scheint. Eine Möglichkeit um den Baum länger zu erhalten wäre, einen Pilz zu injizieren, der mit der Eiche in Symbiose lebt und den Schillerporling verdrängt. Dieses Verfahren ist jedoch kostenintensiv und noch in der Erprobung. Eine Stadtratsfraktion forderte als kurzfristige Maßnahme das Pflaster um die Eiche zu entfernen. In einer Petition fordert sie zudem eine baldige Wurzelraumsanierung zum langfristigen Erhalt des Baums.