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Villa Teresa (Kötitz)

Bauwerk in Coswig (Sachsen)Erbaut in den 1870er JahrenEugen d’AlbertKulturdenkmal in Coswig (Sachsen)Museum im Landkreis Meißen
Umgenutztes Bauwerk im Landkreis Meißen
Coswig Kötitzer Straße 30 Villa Teresa VI cropped
Coswig Kötitzer Straße 30 Villa Teresa VI cropped

Die Villa Teresa steht im Coswiger Ortsteil Kötitz im sächsischen Landkreis Meißen. 1873 im spätklassizistischen Stil erbaut, verfügt die Villa über einen englischen Garten und ist heute ein Ort kultureller Veranstaltungen. Sie war zeitweiliger Wohnsitz des Komponisten Eugen d’Albert und seiner Frau, der Pianistin Teresa Carreño. Nach ihr ist die Villa benannt.

Auszug des Wikipedia-Artikels Villa Teresa (Kötitz) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Villa Teresa (Kötitz)
Kötitzer Straße,

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 51.1202 ° E 13.57375 °
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Adresse

Kötitzer Straße
01640 , Kötitz
Sachsen, Deutschland
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Coswig Kötitzer Straße 30 Villa Teresa VI cropped
Coswig Kötitzer Straße 30 Villa Teresa VI cropped
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In der Umgebung

Wettineiche (Coswig)

Die Wettineiche ist ein Gedenkbaum in Coswig im Landkreis Meißen in Sachsen. Die etwa 20 Meter hohe Stieleiche (Quercus robur) steht stadtbildprägend im Stadtzentrum am Wettinplatz Ecke Hauptstraße. Im Juni 1889 beging das sächsische Königshaus Wettin in der Landeshauptstadt Dresden die 800-Jahr-Feier des Hauses Wettin, mit der sie die Belehung Heinrichs I. mit der Markgrafschaft Meißen im Jahr 1089 feierten. Heinrich begründete damit die Herrschaft der Wettiner im (ober)sächsischen Kernland, wodurch die Wettiner im Jubiläumsjahr das mit Abstand am längsten regierende Herrscherhaus in Deutschland waren. „Zum Andenken an die 800jährige Jubelfeier unseres Königshauses Wettin“ wurde die Eiche am 16. Juni 1889 gepflanzt. Darauf wies eine Tafel am Baum hin. Der Platz um die Eiche ist gepflastert. Um den Stamm herum sind Bänke aufgestellt, die an Markttagen gut frequentiert sind. Im Jahr 2020 zeigte sich erstmals ein fußballgroßer Baumpilz, der als Tropfender Schillerporling (Pseudoinonotus dryadeus) aus der Gattung der Schillerporlinge identifiziert wurde. Daraufhin untersuchte ein Sachverständiger den Baum mittels Schalltomographie und stellte intensive, voranschreitende Holzzersetzung im Inneren des Baumstamms fest. Der Stamm war allerdings noch stark genug und war dementsprechend bruchsicher. Berechnungen basierend auf einer Zugprobe ergaben, dass die Eiche weiterhin standsicher ist. Zusätzliche Bewässerung und ein Kronenschnitt gehörten zu den Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen. Ein weiteres Gutachten im Jahr 2024 ergab ein ähnliches Bild wie drei Jahre zuvor, sodass die Standsicherheit für weitere zehn Jahre gegeben zu sein scheint. Eine Möglichkeit um den Baum länger zu erhalten wäre, einen Pilz zu injizieren, der mit der Eiche in Symbiose lebt und den Schillerporling verdrängt. Dieses Verfahren ist jedoch kostenintensiv und noch in der Erprobung. Eine Stadtratsfraktion forderte als kurzfristige Maßnahme das Pflaster um die Eiche zu entfernen. In einer Petition fordert sie zudem eine baldige Wurzelraumsanierung zum langfristigen Erhalt des Baums.