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Peter-Pauls-Kirche (Coswig)

Bauwerk in Coswig (Sachsen)Bauwerk von Woldemar KandlerErbaut in den 1900er JahrenKirche in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche SachsensKirchengebäude der Neorenaissance
Kirchengebäude im Landkreis MeißenKirchengebäude in EuropaKulturdenkmal in Coswig (Sachsen)Neorenaissancebauwerk in SachsenPeter-und-Paul-KircheSaalkirche in Sachsen
Coswig Pestalozzistraße 3 Peter Pauls Kirche Kirche (mit Ausstattung) V
Coswig Pestalozzistraße 3 Peter Pauls Kirche Kirche (mit Ausstattung) V

Die evangelische Peter-Pauls-Kirche ist eine kreuzförmige, historistische Saalkirche in Coswig (Sachsen) im Landkreis Meißen in Sachsen. Sie gehört zum Kirchspiel Weinböhla-Coswig-Niederau im Kirchenbezirk Meißen-Großenhain der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens.

Auszug des Wikipedia-Artikels Peter-Pauls-Kirche (Coswig) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Peter-Pauls-Kirche (Coswig)
Melanchthonstraße,

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 51.12611 ° E 13.58311 °
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Adresse

Peter Pauls Kirche

Melanchthonstraße
01640 , Coswig
Sachsen, Deutschland
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linkWikiData (Q49371309)
linkOpenStreetMap (24735327)

Coswig Pestalozzistraße 3 Peter Pauls Kirche Kirche (mit Ausstattung) V
Coswig Pestalozzistraße 3 Peter Pauls Kirche Kirche (mit Ausstattung) V
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In der Umgebung

Wettineiche (Coswig)

Die Wettineiche ist ein Gedenkbaum in Coswig im Landkreis Meißen in Sachsen. Die etwa 20 Meter hohe Stieleiche (Quercus robur) steht stadtbildprägend im Stadtzentrum am Wettinplatz Ecke Hauptstraße. Im Juni 1889 beging das sächsische Königshaus Wettin in der Landeshauptstadt Dresden die 800-Jahr-Feier des Hauses Wettin, mit der sie die Belehung Heinrichs I. mit der Markgrafschaft Meißen im Jahr 1089 feierten. Heinrich begründete damit die Herrschaft der Wettiner im (ober)sächsischen Kernland, wodurch die Wettiner im Jubiläumsjahr das mit Abstand am längsten regierende Herrscherhaus in Deutschland waren. „Zum Andenken an die 800jährige Jubelfeier unseres Königshauses Wettin“ wurde die Eiche am 16. Juni 1889 gepflanzt. Darauf wies eine Tafel am Baum hin. Der Platz um die Eiche ist gepflastert. Um den Stamm herum sind Bänke aufgestellt, die an Markttagen gut frequentiert sind. Im Jahr 2020 zeigte sich erstmals ein fußballgroßer Baumpilz, der als Tropfender Schillerporling (Pseudoinonotus dryadeus) aus der Gattung der Schillerporlinge identifiziert wurde. Daraufhin untersuchte ein Sachverständiger den Baum mittels Schalltomographie und stellte intensive, voranschreitende Holzzersetzung im Inneren des Baumstamms fest. Der Stamm war allerdings noch stark genug und war dementsprechend bruchsicher. Berechnungen basierend auf einer Zugprobe ergaben, dass die Eiche weiterhin standsicher ist. Zusätzliche Bewässerung und ein Kronenschnitt gehörten zu den Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen. Ein weiteres Gutachten im Jahr 2024 ergab ein ähnliches Bild wie drei Jahre zuvor, sodass die Standsicherheit für weitere zehn Jahre gegeben zu sein scheint. Eine Möglichkeit um den Baum länger zu erhalten wäre, einen Pilz zu injizieren, der mit der Eiche in Symbiose lebt und den Schillerporling verdrängt. Dieses Verfahren ist jedoch kostenintensiv und noch in der Erprobung. Eine Stadtratsfraktion forderte als kurzfristige Maßnahme das Pflaster um die Eiche zu entfernen. In einer Petition fordert sie zudem eine baldige Wurzelraumsanierung zum langfristigen Erhalt des Baums.