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Kirchbach’sche Werke

Aufgelöst 1948Ehemaliger AutomobilzuliefererEhemaliges Unternehmen (Landkreis Meißen)Gegründet 1910Produzierendes Unternehmen (Landkreis Meißen)
Unternehmen (Coswig, Sachsen)
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Die Kirchbach’schen Werke (später auch Jurid-Werke) in Coswig in Sachsen waren der älteste und größte Hersteller von Kupplungs- und Bremsbelägen in Deutschland. Da der letzte Eigentümer nach 1945 Coswig verließ und die Marke Jurid mitnahm, änderten sich die Firmen- und Markennamen am alten Standort in den 1950er Jahren in Cosid und später in Cosid-Kautasid. Unter der Marke Cosid produziert TMD Friction in Coswig weiterhin Hochleistungs-Reibmaterialien für Schienenfahrzeuge und die Industrie, während die Marke Jurid der Federal-Mogul Bremsbelag GmbH in Glinde gehört (Stand 2023).

Auszug des Wikipedia-Artikels Kirchbach’sche Werke (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Kirchbach’sche Werke
Industriestraße,

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01640 , Coswig
Sachsen, Deutschland
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In der Umgebung

Wettineiche (Coswig)

Die Wettineiche ist ein Gedenkbaum in Coswig im Landkreis Meißen in Sachsen. Die etwa 20 Meter hohe Stieleiche (Quercus robur) steht stadtbildprägend im Stadtzentrum am Wettinplatz Ecke Hauptstraße. Im Juni 1889 beging das sächsische Königshaus Wettin in der Landeshauptstadt Dresden die 800-Jahr-Feier des Hauses Wettin, mit der sie die Belehung Heinrichs I. mit der Markgrafschaft Meißen im Jahr 1089 feierten. Heinrich begründete damit die Herrschaft der Wettiner im (ober)sächsischen Kernland, wodurch die Wettiner im Jubiläumsjahr das mit Abstand am längsten regierende Herrscherhaus in Deutschland waren. „Zum Andenken an die 800jährige Jubelfeier unseres Königshauses Wettin“ wurde die Eiche am 16. Juni 1889 gepflanzt. Darauf wies eine Tafel am Baum hin. Der Platz um die Eiche ist gepflastert. Um den Stamm herum sind Bänke aufgestellt, die an Markttagen gut frequentiert sind. Im Jahr 2020 zeigte sich erstmals ein fußballgroßer Baumpilz, der als Tropfender Schillerporling (Pseudoinonotus dryadeus) aus der Gattung der Schillerporlinge identifiziert wurde. Daraufhin untersuchte ein Sachverständiger den Baum mittels Schalltomographie und stellte intensive, voranschreitende Holzzersetzung im Inneren des Baumstamms fest. Der Stamm war allerdings noch stark genug und war dementsprechend bruchsicher. Berechnungen basierend auf einer Zugprobe ergaben, dass die Eiche weiterhin standsicher ist. Zusätzliche Bewässerung und ein Kronenschnitt gehörten zu den Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen. Ein weiteres Gutachten im Jahr 2024 ergab ein ähnliches Bild wie drei Jahre zuvor, sodass die Standsicherheit für weitere zehn Jahre gegeben zu sein scheint. Eine Möglichkeit um den Baum länger zu erhalten wäre, einen Pilz zu injizieren, der mit der Eiche in Symbiose lebt und den Schillerporling verdrängt. Dieses Verfahren ist jedoch kostenintensiv und noch in der Erprobung. Eine Stadtratsfraktion forderte als kurzfristige Maßnahme das Pflaster um die Eiche zu entfernen. In einer Petition fordert sie zudem eine baldige Wurzelraumsanierung zum langfristigen Erhalt des Baums.