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Museum der Camargue

Bauwerk in ArlesEuropäisches Museum des JahresFreilichtmuseum in FrankreichKultur (Arles)Museum in Provence-Alpes-Côte d’Azur
Organisation (Arles)
Musée de la Camargue 1
Musée de la Camargue 1

Das Museum der Camargue ist ein Regionalmuseum in Mas du Pont-de-Rousty, etwa 10 km von Arles entfernt an der Departement-Straße 570 in Richtung Saintes-Maries-de-la-Mer. 1973 erwarb die Stiftung Regionaler Naturpark Camargue (frz. Fondation du Parc naturel régional de Camargue) das Gebiet um das Mas du Pont-de-Rousty für ein der südfranzösischen Naturschutzregion der Camargue gewidmetes Museum. Das Museum zeichnet die Entwicklung der menschlichen Aktivitäten im Rhône-Delta nach. Ein 3,5 km langer Fußweg wurde anlegt, um die natürlichen Facetten der Camargue erlebbar zu machen, neben Kulturanbau auch Weiden und Sümpfe. Für sein Konzept wurde das Museum im Jahr 1979 als Europäisches Museum des Jahres ausgezeichnet.

Auszug des Wikipedia-Artikels Museum der Camargue (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Museum der Camargue
Sentier découverte, Arles

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Breitengrad Längengrad
N 43.623333333333 ° E 4.5269444444444 °
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Adresse

Parc Naturel Régional de Camargue

Sentier découverte
13200 Arles
Provence-Alpes-Côte d'Azur, Frankreich
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Telefonnummer

call+33490971040

Webseite
parc-camargue.fr

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Musée de la Camargue 1
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In der Umgebung

Brücke von Langlois
Brücke von Langlois

Pont de Langlois, also eigentlich Langloisbrücke oder Brücke von Arles, war Ende des neunzehnten Jahrhunderts die gängige Bezeichnung einer hölzernen Klappbrücke bei Arles. Langlois hieß nämlich ihr Brückenwärter. Weltbekannt wurde diese Brücke durch Vincent van Gogh, den sie wohl an seine Heimat erinnerte, als er sie zwischen Mitte März und Mitte Mai 1888 in mehreren Versionen zeichnete und malte. Auch auf einem seiner Bilder aus dem Jahr 1883 scheint bereits das Motiv „Zugbrücke“ auf (F 1098). Im Brief 488 schreibt er seinem Bruder: „Viele Motive sind im Charakter die gleichen wie in Holland.“ Die Bezeichnung der Brücke missinterpretierte der Künstler jedoch, da er die provenzalische Sprache kaum verstand: In den Briefen 469 und 488 nennt er sie Pont de l’Anglais (Brücke des Engländers), wodurch sich die Schreibweise Pont de l’Anglois gelegentlich bis heute erhielt, und ebenso die unglückliche Übersetzung ins Deutsche als Brücke von Langlois. Seine Arbeit an diesem Motiv erbrachte neben Skizzen, Zeichnungen und einem Aquarell vier bedeutende Ölbilder. Nach einer frühen Skizze, die van Gogh seinem Freund Émile Bernard geschickt hatte (JH 1370 in B2), hatte er ein (vermutlich erstes) Gemälde begonnen, das allerdings missglückte und nur als Fragment erhalten blieb. Es zeigt bloß das Liebespaar, ein Thema das der Künstler (wohl zuletzt) in einer Rohrfederzeichnung der Brücke wieder aufnahm. Das älteste der Ölbilder hängt heute im Kröller-Müller Museum (Otterlo, Niederlande); die anderen drei befinden sich im Van Gogh Museum (Amsterdam), im Wallraf-Richartz-Museum (Köln) und in Privatbesitz. Neben dem genannten Fragment in Öl sind fünf weitere Versionen des Sujets bekannt, nämlich ein Aquarell sowie Zeichnungen und Skizzen.