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Gürzenich

Altstadt-NordBacksteingotik in Nordrhein-WestfalenBaudenkmal in KölnErbaut im 15. JahrhundertGotisches Bauwerk in Köln
Gürzenich-OrchesterKarl BandRekonstruiertes Bauwerk in Köln
Gürzenich (9096 98)
Gürzenich (9096 98)

Der Gürzenich ist eine Festhalle im Zentrum der Kölner Altstadt. Namensgebend ist die Patrizierfamilie von Gürzenich, auf deren Grundstück das Profanbauwerk im 15. Jahrhundert errichtet wurde. Seit Anfang des 19. Jahrhunderts wird der Gebäudekomplex für Konzerte, Kongresse, Gesellschafts- und Kulturveranstaltungen genutzt.

Auszug des Wikipedia-Artikels Gürzenich (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Gürzenich
Günter-Wand-Platz, Köln Altstadt-Nord (Innenstadt)

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N 50.936672222222 ° E 6.9584611111111 °
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Adresse

Gürzenich

Günter-Wand-Platz
50667 Köln, Altstadt-Nord (Innenstadt)
Nordrhein-Westfalen, Deutschland
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Webseite
koelnkongress.de

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Gürzenich (9096 98)
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In der Umgebung

Marstempel (Köln)

Der Marstempel war ein dem römischen Kriegsgott Mars gewidmeter Tempel in Colonia Claudia Ara Agrippinensium (CCAA), dem heutigen Köln, in der Römischen Provinz Germania inferior. CCAA verfügte mit dem Marstempel, dem Capitol und dem Tempel nördlich des Capitols über drei nebeneinander liegende große Podiumstempel. Sie zeigten weit über die damalige Rheinregion hinaus die Größe des Römischen Reiches. Der Marstempel grenzte im Osten an die römische Stadtmauer. Südlich befand sich der Kapitolstempel, das Praetorium lag im Norden des Tempels und im Westen grenzte der Marstempel an das Forum. Der Marsempel stand in etwa an der Position des heutigen Wallraf-Richartz-Museums. Datiert wird er auf die zweite Hälfte des 1. Jahrhunderts. Es wird angenommen, dass der Tempel in zwei, möglicherweise drei Bauphasen errichtet wurde. Seit 1887 sind Mauerreste bekannt, die heute mit dem Marstempel in Verbindung gebracht werden. Anfangs wurde an dieser Stelle ein Bühnentheater angenommen. Spätere Ausgrabungen in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts führten zur Annahme, dass dies ein Tempelbau sei. Die Straßennamen wie Marspfortengasse, Obenmarspforten und Marsplatz weisen noch heute auf den ehemaligen Standort des Marstempels in der Kölner Altstadt hin. Historisch überliefert ist die Existenz des Marstempels durch Sueton in seinem Werk De vita Caesarum/Die Kaiserviten. Dort beschreibt er wie Vitellius im Jahr 69 n. Chr. in CCAA zum Kaiser erhoben wird. Dabei gab man ihm als Zeichen der Macht das Schwert des Julius Cäsars in die Hand, das man dazu aus dem Marstempel geholt hatte. Vitellius spendete später den Dolch, mit dem Otho, sein Vorgänger als Kaiser, Selbstmord begangen hatte, dem Marstempel.