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Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Bauwerk von Rudolf Schwarz (Architekt)Erbaut in den 2000er JahrenGegründet 1824Kunstmuseum in KölnOswald Mathias Ungers
Wallraf-Richartz-Museum
Wallraf Richartz Museum & Foundation Corboud, Frontansicht, Oktober 2014
Wallraf Richartz Museum & Foundation Corboud, Frontansicht, Oktober 2014

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud in Köln sind eine der großen klassischen Gemäldegalerien Deutschlands. Das älteste Museum der Stadt Köln beherbergt in einem Gebäude von 2001 die weltweit umfangreichste Sammlung mittelalterlicher Malerei, insbesondere der „Kölner Malerschule“, sowie eine repräsentative Auswahl an Kunst des 16. bis 19. Jahrhunderts. Mit den Werken der Fondation Corboud verfügt das Museum über die umfangreichste Sammlung impressionistischer und neoimpressionistischer Kunst in Deutschland. Zum Bestand zählt ebenso eine bedeutende Graphische Sammlung von mehr als 75.000 Blättern aus dem Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert. Seit dem 1. März 2013 ist Marcus Dekiert Direktor des Museums.

Auszug des Wikipedia-Artikels Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
Obenmarspforten, Köln Altstadt-Nord (Innenstadt)

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 50.937433333333 ° E 6.9584861111111 °
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Adresse

Wallraf-Richartz-Museum & Foundation Corboud

Obenmarspforten 40
50667 Köln, Altstadt-Nord (Innenstadt)
Nordrhein-Westfalen, Deutschland
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Telefonnummer

call+4922122121119

Webseite
wallraf.museum

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Wallraf Richartz Museum & Foundation Corboud, Frontansicht, Oktober 2014
Wallraf Richartz Museum & Foundation Corboud, Frontansicht, Oktober 2014
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In der Umgebung

Haus Lyvermann
Haus Lyvermann

Das Haus Lyvermann (auch Haus Livermann; später Haus Jülich, danach Aldenbrücksches Haus) war ein Gebäude an der Judengasse im Kölner Judenviertel im Bereich der späteren Archäologischen Zone Köln. Erbaut wurde das Haus durch den aus Düren stammenden Juden Lyvermann, der bereits 1266 ein Haus Unter Goldschmied erworben hatte und ein bedeutender jüdischer Finanzier war. Er kaufte 1270 in zwei Geschäften ein Grundstück in der Nähe der Synagoge, auf dem zu diesem Zeitpunkt zwei kleine, aneinander gebaute Häuser standen. Mit dem Kauf des zweiten Teils erhielt er am 24. Oktober die Erlaubnis, „über die genannte alte Mauer [Heidenmauer] von der Ecke des Eingangs, wo der Waschbrunnen der Juden steht, bis zur Ecke des Durchgangs, wo man zum Judenpütz geht, den Bau seines neuen Hauses“ zu setzen. Der Neubau wurde später als „das große Haus des Lyvermann“ bezeichnet. Lyvermann verstarb spätestens 1301, anschließend erbten seine Kinder jeweils Anteile des Hauses, die zum Teil verkauft wurden. Die Bewohner zur Zeit des Pogrom von 1349 sind unbekannt; anschließend war es in weltlichem Besitz. Von 1423 an wohnten Sekretäre und Schreiber des Stadtrats in dem Haus, das nach 1424 eine Erweiterung auf der Rückseite erhielt und seitdem bis an die Ratskapelle reichte. 1878 wurde das Haus niedergelegt. Die nordöstliche Ecke des Kellers des Hauses ist in Form einer mittelalterlichen Mauer erhalten. Ein vier Meter hoher Teil befindet sich im südlichen Bereich der Porticus, ein ähnlicher Teil im Bereich der Apsis des römischen Prätoriums, das sich zuvor an dieser Stelle befand.