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Alt St. Alban

Alban-von-Mainz-KircheAltstadt-NordBaudenkmal in KölnBauwerk der Romanik in KölnGedenkstätte in Deutschland
Kirchengebäude im Erzbistum KölnKirchengebäude in KölnKirchenruine in Nordrhein-WestfalenProfaniertes Kirchengebäude in Nordrhein-WestfalenRomanische Kirche
Alt St. Alban (8587 89)
Alt St. Alban (8587 89)

Alt St. Alban ist die erhaltene Ruine einer ehemaligen Pfarrkirche am Kölner Quatermarkt. Sie ist eines der ältesten romanischen Kirchengebäude Kölns.

Auszug des Wikipedia-Artikels Alt St. Alban (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Alt St. Alban
Quatermarkt, Köln Altstadt-Nord (Innenstadt)

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 50.936871548611 ° E 6.9582363802778 °
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Adresse

Alt St. Alban

Quatermarkt 4
50667 Köln, Altstadt-Nord (Innenstadt)
Nordrhein-Westfalen, Deutschland
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Alt St. Alban (8587 89)
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In der Umgebung

Marstempel (Köln)

Der Marstempel war ein dem römischen Kriegsgott Mars gewidmeter Tempel in Colonia Claudia Ara Agrippinensium (CCAA), dem heutigen Köln, in der Römischen Provinz Germania inferior. CCAA verfügte mit dem Marstempel, dem Capitol und dem Tempel nördlich des Capitols über drei nebeneinander liegende große Podiumstempel. Sie zeigten weit über die damalige Rheinregion hinaus die Größe des Römischen Reiches. Der Marstempel grenzte im Osten an die römische Stadtmauer. Südlich befand sich der Kapitolstempel, das Praetorium lag im Norden des Tempels und im Westen grenzte der Marstempel an das Forum. Der Marsempel stand in etwa an der Position des heutigen Wallraf-Richartz-Museums. Datiert wird er auf die zweite Hälfte des 1. Jahrhunderts. Es wird angenommen, dass der Tempel in zwei, möglicherweise drei Bauphasen errichtet wurde. Seit 1887 sind Mauerreste bekannt, die heute mit dem Marstempel in Verbindung gebracht werden. Anfangs wurde an dieser Stelle ein Bühnentheater angenommen. Spätere Ausgrabungen in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts führten zur Annahme, dass dies ein Tempelbau sei. Die Straßennamen wie Marspfortengasse, Obenmarspforten und Marsplatz weisen noch heute auf den ehemaligen Standort des Marstempels in der Kölner Altstadt hin. Historisch überliefert ist die Existenz des Marstempels durch Sueton in seinem Werk De vita Caesarum/Die Kaiserviten. Dort beschreibt er wie Vitellius im Jahr 69 n. Chr. in CCAA zum Kaiser erhoben wird. Dabei gab man ihm als Zeichen der Macht das Schwert des Julius Cäsars in die Hand, das man dazu aus dem Marstempel geholt hatte. Vitellius spendete später den Dolch, mit dem Otho, sein Vorgänger als Kaiser, Selbstmord begangen hatte, dem Marstempel.