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Lauenbruch

Ehemalige Gemeinde in HamburgGemeindeauflösung 1906Hamburg-HeimfeldWüstung in Hamburg
Varendorf(62)Altona Hamburg Harburg
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Lauenbruch war ein Dorf an der Süderelbe auf dem Gebiet des jetzigen Hamburger Stadtteils Heimfeld. Der ehemalige Ort lag an der Stelle des späteren Harburger Seehafens, der seit 1937 Teil des Hamburger Hafens ist. Auf einer Elbkarte von 1628 ist es als Louwenbrock erwähnt. 1906 wurde Lauenbruch in den Stadtkreis der damals eigenständigen Stadt Harburg (Elbe) eingegliedert. Bereits 1902 hatte ein Hafenbau-Konsortium Gelände der Gemeinde aufgekauft. Ab 1904 begannen auf den Lauenbrucher Wiesen die ersten Bauarbeiten für die Erweiterung des Harburger Hafens. Es entstanden in den folgenden Jahren die heute noch bestehenden tideoffenen Hafenbecken Seehafen 1–3 (ab 1927 schließlich Seehafen 4). Die Bewohner der Gemeinde wurden enteignet oder verkauften ihre Grundstücke. Im Jahr 1928 war das ehemalige Fischerdorf vollständig abgebrochen. Heute erinnern nur noch einige Straßennamen an Lauenbruch: die ehemalige Zufahrtsstraße Lauenbrucher Straße und die zwischen dem Harburger Binnenhafen und dem Seehafen 1 gelegenen Straßen Lauenbruch Ost, Lauenbrucher Deich, Lauenbrucher Hauptdeich.

Auszug des Wikipedia-Artikels Lauenbruch (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Lauenbruch
Seehafenstraße, Hamburg Heimfeld (Harburg)

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Breitengrad Längengrad
N 53.470833333333 ° E 9.9688888888889 °
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Adresse

La. Gabriel Kiosk

Seehafenstraße
21079 Hamburg, Heimfeld (Harburg)
Deutschland
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Varendorf(62)Altona Hamburg Harburg
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In der Umgebung

Bahnhof Hamburg Unterelbe
Bahnhof Hamburg Unterelbe

Der Bahnhof Hamburg Unterelbe im heutigen Hamburger Stadtteil Heimfeld ist ein Anschlussbahnhof und war ein Personenbahnhof und Güterbahnhof der Unterelbebahn/Niederelbebahn. Zunächst als östlicher Endbahnhof Harburg U.E. der Unterelbebahn wurde er umfangreich ausgestattet mit Bahnsteiggleisen, Abstellgleisen, Einrichtungen zum Güterumschlag, einem 5-ständigen Lokschuppen, der bereits 1897 in eine Werkstatt umfunktioniert wurde, Einrichtungen zur Versorgung von Dampflokomotiven sowie einen zunächst mit einer 9-m-Drehscheibe, später mit einer Weiche und einer sehr engen Kurve ("Deutschland-Kurve") realisierten Anschluss durch die Blohmstraße ins benachbarte Hafengebiet. Das Verbindungsgleis zum übrigen Gleisnetz im benachbarten, damals noch nicht zu Hamburg gehörenden Harburg war zunächst nicht für regelmäßigen Personenverkehr vorgesehen, doch 1882 fuhren hier bereits durchgehende Personenzüge. Mit dem Hafenausbau folgte später ein weiteres, noch heute betriebenes Gleis zum Seehafenbahnhof Harburg. Der Bahnhof wurde 1928 in Bahnhof Harburg-Wilhelmsburg-Unterelbe und 1937 in Hamburg Unterelbe (ohne Bindestrich) umbenannt. Es gab von 1946 bis 2000 ein östliches Stellwerk Huf und von 1908 bis 2000 ein westliches Stellwerk Huw. Mit der Inbetriebnahme der Harburger S-Bahn im Jahre 1983 und deren Verlängerung im Folgejahr verlor der Bahnhof 1984 seine Funktion als Personenbahnhof. Auch Güterumschlag fand kaum noch statt. Die Verladerampe wurde zuletzt noch von der ehemaligen Röttiger-Kaserne genutzt, bis diese einen eigenen Gleisanschluss erhielt. Seit 2000 wurde der Bahnhof fernbedient, womit die beiden ab 2002 abgerissenen Stellwerke ihre Funktion verloren. Nachdem bis 2013 alle Nebengleise entfernt wurden, befindet sich im Bahnhofsbereich heute neben der zweigleisigen Durchgangsstrecke nur noch ein Weichenpaar für den Spurwechsel sowie ein Abzweig zum Seehafenbahnhof. Das Empfangsgebäude, das bis 1881 in einer für die Unterelbebahn typischen Standardbauweise errichtet wurde, ist noch ähnlich dem Originalzustand erhalten und wird nun anderweitig genutzt. Zeitweilig enthielt es eine Post, zwei Wartesäle, eine Gaststätte und eine Wohnung für Bedienstete. Der Vorplatz zur Buxtehuder Straße war einst parkartig angelegt. Ebenfalls noch erhalten ist der ehemalige Lokschuppen, der unter der Nummer 28268 als Kulturdenkmal in der Denkmalliste steht.