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Bahnhof Dortmund Signal-Iduna-Park

Bahnhof in DortmundBahnhof in EuropaBahnstrecke Düsseldorf-Derendorf–Dortmund Süd
Bahnhof Dortmund Signal Iduna Park
Bahnhof Dortmund Signal Iduna Park

Der Bahnhof Dortmund Signal-Iduna-Park – bis zum 9. Dezember 2006 Dortmund–Westfalenhalle – ist ein Bahnhof in Dortmund in der Nähe des Westfalenstadions (seit Dezember 2005 offiziell Signal Iduna Park) und den Westfalenhallen. Um den An- und Abreiseverkehr bei Großveranstaltungen besser bewältigen zu können, besitzt der Bahnhof zwei Bahnsteige mit über 400 Metern Länge. Er wird bei der Deutschen Bahn unter der Bahnhofsnummer 1297 geführt. Ihn nutzen täglich 1.300 Fahrgäste.

Auszug des Wikipedia-Artikels Bahnhof Dortmund Signal-Iduna-Park (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Bahnhof Dortmund Signal-Iduna-Park
Ardeystraße, Dortmund Innenstadt Ost

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N 51.490667 ° E 7.457583 °
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Adresse

Dortmund Signal-Iduna-Park

Ardeystraße
44139 Dortmund, Innenstadt Ost
Nordrhein-Westfalen, Deutschland
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Stammlager VI D
Stammlager VI D

Das Stammlager VI D war ein Lager für Kriegsgefangene während des Zweiten Weltkrieges in Dortmund. Das Kriegsgefangenenmannschaftsstammlager VI D befand sich auf dem Gelände der Westfalenhallen in Dortmund und war eine zentrale Einrichtung für die Versorgung der Schwerindustrie des Ruhrgebietes mit Kriegsgefangenen. Der Wehrkreis VI entsprach in seiner Ausdehnung in etwa dem heutigen Nordrhein-Westfalen. Das Stammlager VI D war das vierte im Wehrkreis angelegte Kriegsgefangenenlager. Es diente der Registrierung der Kriegsgefangenen, ihrer hygienischen Kontrolle und der Einteilung in Arbeitskommandos. Das Stammlager VI D war von September 1939 bis August 1941 in der Westfalenhalle eingerichtet. Als die dortigen Kapazitäten nicht mehr ausreichten, wurden im umliegenden Volkspark Dortmund Holzbaracken errichtet, die zur Unterbringung der Gefangenen dienten. Das Barackenlager hatte eine Fläche von 17 Hektar und bestand bis März 1945. In dem Lager waren insgesamt über 70.000 Gefangene untergebracht, davon etwa 10.000 zeitgleich. Dem Kriegsgefangenenlager Stammlager VI D unterstanden organisatorisch und verwaltungstechnisch allein in Dortmund etwa 300 Arbeitskommandos. Die Kriegsgefangenen, die hauptsächlich aus Polen, Frankreich und der UdSSR kamen, wurden in der Dortmunder Schwerindustrie eingesetzt. Viele der Kriegsgefangenen überlebten den Aufenthalt im Stammlager VI D nicht und sind heute auf dem Hauptfriedhof Dortmund begraben. Hier erinnert heute ein Ehrenmal an die 5.095 verstorbenen sowjetischen Zwangsarbeiter. 2005 erschien mit „Wahrzeichen ohne Gedenken – Kriegsgefangenschaft in der Westfalenhalle“ eine filmische Dokumentation über das Lager. Gedreht wurde der 40-minütige Film von zwei Dortmunder Journalistik-Studenten unter Mitarbeit einer mit dem Thema befassten Historikerin. Zu Wort kommen darin auch zwei italienische Überlebende des Lagers. Nach Ausstrahlung des Films im Dortmunder Stadtfernsehen „Florian TV“ wurde seitens der Stadt, der Westfalenhallen und einiger Historiker die Frage eines würdigen Gedenkens an die Opfer thematisiert. 2007 wurde vor der Westfalenhalle III ein Gedenkstein zur Erinnerung an das Stammlager VI D errichtet.