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Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day 2026

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Terroranschlag 2026

Der Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day vom 25. Juli 2026 war ein islamistischer Terrorakt, der sich gegen den Berliner Christopher Street Day richtete. Der Täter rammte im Großen Tiergarten mehrere Personen mit einem Kleinbus und griff anschließend Passanten mit einer Machete an. Durch das Geschehen kam eine Frau ums Leben, 31 weitere Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Bei dem mutmaßlichen Täter handelte es sich um den als Gefährder eingestuften Abdul B., der einen Tag nach der Tat von der Polizei bei einem Festnahmeversuch erschossen wurde.

Auszug des Wikipedia-Artikels Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day 2026 (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren).

Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day 2026
Bellevueallee, Berlin Tiergarten

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In der Umgebung

Entlastungsstraße
Entlastungsstraße

Die Entlastungsstraße war eine Straße in Berlin. Sie verlief von 1961 bis 2006 in Nord-Süd-Richtung durch den östlichen Teil des Großen Tiergartens und war Teil der Bundesstraße 96. Nach dem Bau der Berliner Mauer im August 1961 wurde eine neue Nord-Süd-Verbindung in West-Berlin notwendig, da mit der Schließung der Grenze die Durchquerung Ost-Berlins nicht mehr möglich war, sich die Verkehrsströme verlagerten und Teile des bestehenden Straßennetzes um den Großen Stern überlasteten. Um rasche Abhilfe zu schaffen, wurde in nur 44 Tagen Bauzeit eine 1,2 Kilometer lange Schneise durch die Parkanlagen des Großen Tiergartens geschlagen und eine Straße angelegt. Sie begann nahe der damaligen Schweizerischen Delegation im Spreebogen unweit des Reichstagsgebäudes, passierte den Platz der Republik und kreuzte dann die Straße des 17. Juni, um anschließend weiter bis zur Lennéstraße am Südrand des Parks zu verlaufen und in die Potsdamer Straße überzugehen. Um die neue Straße klar als Provisorium kenntlich zu machen, erhielt sie keinen Namen, sondern mit Entlastungsstraße nur eine Funktionsbezeichnung. Sie führte diese Benennung seit dem 8. Januar 1962, nachdem sie zuvor nur als Notstraße bezeichnet worden war. Allerdings galt diese Bezeichnung zunächst ausschließlich für den Abschnitt nördlich der Straße des 17. Juni. Erst am 1. Januar 1968 wurde die Bezeichnung auch dem südlichen Teilstück zugeordnet. Da die Entlastungsstraße eine bedeutende Parkanlage zerteilte, galt sie weithin als Schandfleck. Für den Straßenverkehr West-Berlins wurde sie allerdings als unverzichtbar angesehen. Auch für den ÖPNV, denn die Buslinie A83 der Berliner Verkehrsbetriebe stellte über die Entlastungsstraße eine direkte und schnelle Verbindung zwischen den Bezirken Wedding und Schöneberg her. Daher kam ein Rückbau über Jahrzehnte nicht in Frage. In den späten 1970er Jahren gab es sogar Überlegungen, die Entlastungsstraße als Teilabschnitt der Westtangente A 103 erheblich zu einer Stadtautobahn auszubauen. Erst 1992, nachdem sich die Rahmenbedingungen durch die deutsche Wiedervereinigung grundlegend geändert hatten, begannen ernsthafte Planungen, die Entlastungsstraße durch einen Tunnel zu ersetzen. Mit dem Bau des Tiergartentunnels (TTS) wurde 1995 begonnen. Teilstücke der Entlastungsstraße, die auch nach der Eröffnung des Tunnels erhalten bleiben sollten, erhielten neue Namen: im Norden Yitzhak-Rabin-Straße, im Süden Ben-Gurion-Straße. Nachdem man wegen der Fanmeile auf der Straße des 17. Juni das Ende der Fußball-Weltmeisterschaft abgewartet hatte, begann im Juli 2006 der endgültige Rückbau der Straße mit der anschließenden Bepflanzung der Schneise durch den Tiergarten. Dabei wurde auch 2007 das Komponistendenkmal wiederhergestellt.

Villa Lehfeldt
Villa Lehfeldt

Die Villa Lehfeldt war ein 1843 bis 1844 nach Plänen des Baumeisters S. Eduard Hoffmann für den Verlagsbuchhändler Joseph Lehfeldt errichtetes Wohnhaus an der Matthäikirchstraße in Berlin-Tiergarten. Zunächst als Sommerhaus genutzt, wurde die Villa nach einem Umbau im Jahr 1863 zum ganzjährigen Wohnsitz der Familie Lehfeldt. Die erwachsenen Kinder – der Richter und Abgeordnete des Preußischen Abgeordnetenhauses Leonhard Lehfeldt, der Kunsthistoriker Paul Lehfeldt und die Tochter Clara (1846–1907), verheiratet mit dem Maler Paul Friedrich Meyerheim bezogen mit ihren Familien eigene Wohnungen im Haus, sodass sich die Villa zu einem generationsübergreifenden Familiensitz entwickelte. Villa und Garten bildeten zugleich den Rahmen eines lebendigen gesellschaftlichen Lebens, das maßgeblich durch das Ehepaar Meyerheim und ihrem Freundeskreis geprägt war. Die im Dachgeschoss befindlichen Ateliers waren an bekannte wie weniger bekannte Künstler vermietet. Im Eckturm befand sich über 25 Jahre hinweg das Atelier von Paul Meyerheim, in dem viele seiner Werke entstanden. Meyerheim stellte die Räume auch befreundeten Künstlern zur Verfügung – so etwa Franz von Lenbach, der dort an Porträts bekannter Persönlichkeiten des Kaiserreiches arbeite. 1880 ließ die Familie Lehfeldt das große Grundstück in vier Parzellen aufteilen. Die erste wurde noch im selben Jahr verkauft, die übrigen ab 1890. Die anschließende Neubebauung machte 1892 den Abriss der Villa erforderlich. Nach der Zerstörung der Nachfolgebauten im Zweiten Weltkrieg befindet sich an der Stelle der ehemaligen Villa Lehfeldt die heutige Herbert-von-Karajan-Straße und das Kunstgewerbemuseum Berlin.