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Wischberg (Jura)

Berg im JuraBerg im Kanton Basel-LandschaftBerg in EuropaBerg unter 1000 MeterBezirk Sissach
Panzersperre Holzmatt 01
Panzersperre Holzmatt 01

Der Wischberg ist ein Berg im östlichen Jura im Schweizer Kanton Basel-Landschaft. Er steht als isolierter Tafelberg im Nordwesten des Landschaftsschutzgebiets Baselbieter und Fricktaler Tafeljura, das im Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung beschrieben ist.

Auszug des Wikipedia-Artikels Wischberg (Jura) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 47.48217 ° E 7.896902 °
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Adresse

89
4465
Basel-Landschaft, Schweiz
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Panzersperre Holzmatt 01
Panzersperre Holzmatt 01
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In der Umgebung

Schulhaus Hellikon
Schulhaus Hellikon

Das Schulhaus Hellikon ist ein denkmalgeschütztes Schulgebäude in Hellikon im Kanton Aargau, erbaut nach Plänen des Architekten Joseph Caspar Jeuch. Unterrichtet werden die 1. bis 6. Klasse der Primarschule. Es handelt sich um ein schlicht gehaltenes klassizistisches Gebäude mit sieben Längs- und drei Querachsen. Der quaderförmige gemauerte Baukörper mit schwach geneigtem Walmdach und Dachreiter zählt drei Stockwerke, die über ein zentrales Treppenhaus erschlossen werden. Die mit Schilfsandsteinrahmen und Randschienen eingefassten Fenster besitzen im untersten Stockwerk Stichbögen, ansonsten sind sie rechteckig. Gliederungen erfolgen durch Gurtgesimse und einen Sockel aus Buntsandstein. Die Mittelachse der Strassenfront wird durch eine Portalnische, doppelt so breite Fenster und ein Schindeltürmchen hervorgehoben. 1863 forderte der Schulrat des Bezirks Rheinfelden die Gemeinde Hellikon zum Bau eines neuen Schulhauses auf, da das alte nicht mehr den Anforderungen genügte. Die Bauarbeiten waren im Oktober 1865 im Wesentlichen abgeschlossen, im darauf folgenden Jahr setzte man den Dachreiter mit Uhr und zwei Glocken auf. Am Weihnachtstag 1875 erlangte das Schulhaus von Hellikon aufgrund eines tragischen Unglücks in der ganzen Schweiz Bekanntheit. Der gemeinnützige Frauenverein organisierte eine Weihnachtsfeier. Da es regnete, warteten viele Menschen dicht gedrängt auf der Treppe. Kurz vor der Saalöffnung um 18:30 Uhr stürzte das Treppenhaus ein. Dutzende Besucher wurden unter Schutt und Trümmern begraben. Das Unglück forderte 76 Tote, darunter zahlreiche Kinder. Die Toten wurden auf dem Friedhof von Wegenstetten beigesetzt, wo ein im Jahr 1877 errichtetes Denkmal an sie erinnert. Die nachfolgende Untersuchung wies schwerwiegende Konstruktionsmängel nach, die das ausführende Bauunternehmen aus Kostengründen in Kauf genommen hatte.

Wendelinskapelle (Hellikon)
Wendelinskapelle (Hellikon)

Die Wendelinskapelle ist eine römisch-katholische Kapelle in Hellikon im Kanton Aargau. Sie gehört zur Pfarrei Wegenstetten-Hellikon und steht beim südlichen Dorfrand. Wann die Kapelle entstanden ist, lässt sich nicht mehr nachweisen. Die ältesten vorhandenen Bauteile stammen aus der Mitte des 17. Jahrhunderts. Kirchenpatron war das Damenstift Säckingen. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts war das Gebäude aufgrund starker Feuchtigkeit zunehmend verwahrlost. Um die Renovation zu finanzieren, konnte die Gemeinde im Jahr 1804 vor Gericht den Anspruch auf das Kapellenvermögen durchsetzen, das vom Damenstift widerrechtlich der Kirche von Wegenstetten zugewiesen worden war. Ab 1873 nutzten Katholiken und Christkatholiken die Kapelle gemeinsam, bis letztere 1947/48 in unmittelbarer Nähe eine eigene Kirche errichteten. Von 1953 bis 1956 fand eine umfassende Restaurierung statt. Das viereckige Kapellengebäude besteht aus schlichten, weiss getünchten Bruchsteinwänden und einem Satteldach. Im Innern gliedern zwei Freisäulen und ein gekröpftes Gebälk das Hauptgeschoss. Auf dem gemauerten Blockaltar steht ein frühbarockes Retabel. Zwei kleine Säulen und ein muschelförmiger Giebel formen den Altarauszug mit einem Bild des Heiligen Fridolin (Schutzpatron des Damenstifts Säckingen). Seitlich vom Hauptgeschoss stehen zwei spätgotische Bildwerke, die aus der Zeit um 1500 stammen und in Basel gefertigt wurden. Sie stellen den Erzengel Michael sowie möglicherweise Hilarius von Poitiers dar. Vermutlich befinden sie sich früher in der Kirche von Wegenstetten, ehe sie 1741 nach Hellikon gelangten. Ebenfalls aus Wegenstetten soll das auf der Mensa platzierte Vesperbild stammen, das rund hundert Jahre älter ist.