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Salon des Cent

Aufgelöst 1903Gegründet 1894Grafiker (Frankreich)KunstausstellungLithograf (Frankreich)
Wirtschaft (Paris)
Salon des cent Mucha 1897 b
Salon des cent Mucha 1897 b

Der Salon des Cent („Salon der Hundert“) war eine kommerzielle Kunstausstellung in Paris, die von Februar 1894 bis Januar 1903 in den Räumen der Zeitschrift La Plume stattfand (31 Rue Bonaparte). Initiator und Direktor war Léon Deschamps, der auch Gründer von La Plume war. Ziel des Salons war es, zeitgenössischen Künstlern, unabhängig von staatlichen Ausstellungen (Salon de Paris) oder Galerien, eine Plattform ohne Jury und Medaillen zu bieten. Im Salon des Cent wurden farbige Plakate, Drucke und Reproduktionen zu erschwinglichen Preisen verkauft. Die steigende Popularität der Farblithografie im späten 19. Jahrhundert ermöglichte eine breite Verbreitung großformatiger Kunst- und Werbeplakate. Insbesondere die Plakate des Salons des Cents wurden später selbst zu begehrten Sammlerstücken und gelten heute als Hauptwerke des Jugendstil-Designs. Die Zeitschrift La Plume, als Veranstalter, brachte spezielle Ausgaben heraus, die einzelnen Künstlern und der Entwicklung des Plakats gewidmet waren.

Auszug des Wikipedia-Artikels Salon des Cent (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Salon des Cent
Rue Bonaparte, Paris Paris 6e Arrondissement (Paris)

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Rue Bonaparte 33
75006 Paris, Paris 6e Arrondissement (Paris)
Île-de-France, Frankreich
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Salon des cent Mucha 1897 b
Salon des cent Mucha 1897 b
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In der Umgebung

École nationale supérieure des beaux-arts de Paris
École nationale supérieure des beaux-arts de Paris

Die École nationale supérieure des beaux-arts de Paris (kurz ENSBA Paris; deutsch Staatliche Hochschule der Schönen Künste Paris; bis 1968 École des Beaux-Arts) ist ein unter der Schirmherrschaft des französischen Kulturministers stehendes, den Grandes écoles zugerechnetes staatliches Établissement public in Paris. Diese traditionsreichste und berühmteste unter den französischen Hochschulen für bildende Künste ist in dem zentralen Quartier Saint-Germain-des-Prés angesiedelt. Sie wurde am 20. April 1797 als École spéciale de peinture, de sculpture et d’architecture gegründet, im Jahr 1819 als École royale et spéciale des beaux-arts durch königlichen Erlass offiziell bestätigt und – nach mehrmaligem Namenswechsel – im Jahr 1968 unter ihrer heutigen Bezeichnung in den Rang einer Kunsthochschule erhoben, führt aber ihren eigentlichen Ursprung auf die älteste ihrer Vorgängerinstitutionen zurück: die von der 1648 gegründeten Académie royale de peinture et de sculpture eröffnete École Royale de Peinture et de Sculpture. Die ENSBA Paris bietet mehreren hundert Studierenden neben der Vermittlung von fachspezifischen Kenntnissen ein breitgefächertes Spektrum an künstlerisch ausgerichteten praktischen und theoretischen Studienfächern an. Aus dem seit 1968 von der ENSBA abgesonderten Fachbereich Architektur gingen die heute für diesen Bereich zuständigen Écoles nationales supérieures d’architecture hervor.