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Belvederer Allee 29

Erbaut 1907Wohngebäude in Weimar
Belvederer Allee 29
Belvederer Allee 29

Das Gebäude in der Belvederer Allee 29 in Weimar entstand 1906/07 nach Plänen von Paul Undeutsch, der leitender Mitarbeiter im Büro Henry van de Veldes war. Von Undeutsch sind auch die benachbarten Gebäude Belvederer Allee 28 und Belvederer Allee 30, die zeitgleich entstanden. Das mit einer Fachwerkfassade errichtete Wohnhaus ist im Landhausstil der Reformbewegung errichtet. Das zur Straße hin ausgerichtete eingeschossige Gebäude wird durch den Dachrisaliten akzentuiert. Im Unterschied zu den genannten Nachbarhäusern steht dieses als Einzeldenkmal nicht auf der Denkmalliste. Auch in der Denkmaltopographie Weimars, die von dem Kunsthistoriker Rainer Müller herausgegeben wurde, sind die Nummern 28 und 30 aufgeführt, das zwischen diesen befindliche Gebäude jedoch nicht. Es fand lediglich im Zusammenhang mit Nr. 30 Erwähnung. Auch dieses Gebäude ist ornamentlos und zeigt seine Abkehr vom Jugendstil.

Auszug des Wikipedia-Artikels Belvederer Allee 29 (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Belvederer Allee 29
Belvederer Allee,

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Breitengrad Längengrad
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Adresse

Belvederer Allee 29
99425 , Oberweimar
Thüringen, Deutschland
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Hängebrücke Weimar
Hängebrücke Weimar

Die Hängebrücke Weimar (auch Schaukelbrücke genannt) verbindet die Belvederer Allee in Weimar unweit der Falkenburg mit dem Park an der Ilm. Unter ihr fließt die Ilm. Sie befindet sich im östlichen Teil des Parks. Sie gilt als älteste erhaltene Hängebrücke Deutschlands, wenn man den 1824 errichteten Kettensteg in Nürnberg wegen seiner zahlreichen Sanierungen nicht gelten lassen will. Zunächst befand sich eine hölzerne Brücke an deren Stelle, welche wahrscheinlich eine Flößerbrücke war. Die massive Ausführung erfolgte 1833. Die etwa zwei Meter breite Brücke hat eine Länge von 14 Metern.Die Kettenbrücke besteht aus jeweils zwei massiven Steinpfeilern, die auf Holzpfählen gegründet sind, aus Travertin, auf denen das Stahlkettengespann, eigentlich durch Niete verbundene Stahlbänder (Augenstab), die wiederum als Gleitlager fungieren, welches den Boden trägt, ruht. Das Stahlkettengespann bildet gleichzeitig das Geländer. Hinter den Steinpfeilern befindet sich die Rückverankerung durch Stahlbänder, die hinter den Pfeilern die Last abfangen. Dem Typ nach ist es damit eine „echte Hängebrücke“. Die Pfeiler aus Kalkstein sind oben durch eine runde Endung mit ausgearbeiteter Muschel verziert. Den Entwurf fertigte der Weimarer Baurat Karl Friedrich Christian Steiner.Die Schäden durch das Hochwasser 2013 führten zu einer zeitweiligen Sperrung der Brücke. Seitdem wurden umfassende Sanierungs- und Rekonstruktionsarbeiten ausgeführt.2018 erhielt die Sanierung der Hängebrücke Weimar durch Johann Philipp Jung, Klassikstiftung Weimar, und Oliver Hahn vom IBW Ingenieurbüro für Bauwerkserhaltung Weimar GmbH den Deutschen Brückenbaupreis 2018.