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Unesco-Platz

Platz in EuropaPlatz in WeimarUNESCO
UNESCO Platz mit Frontansicht der Neuen Weimarhalle panoramio
UNESCO Platz mit Frontansicht der Neuen Weimarhalle panoramio

Ein länglicher und schmaler Bereich im Weimarhallenpark in der Nordvorstadt parallel zur Karl-Liebknecht-Straße ist als Unesco-Platz bezeichnet. Er reicht vom Stéphane-Hessel-Platz und dem dort befindlichen Congresszentrum (Unesco-Platz 1) bis zur Rückseite der Gebäude an der Schwanseestraße. Er tangiert auch die Weimarhalle. In dem Bereich neben der Weimarhalle in Richtung Schwanseestraße bzw. Karl-Liebknecht-Straße zwischen der Bürgerschule Weimar und dem Stadtmuseum Weimar ist ein Durchgang wie auch unter dem Gebäude in Richtung Schwanseestraße. In diesem Bereich ist eine Edelstahlinstallation errichtet worden mit dem Symbol der UNESCO-Krone. Es betont die Anlage dieses Platzes die außerordentliche Bedeutung Weimars für die Zivilisation überhaupt. Die Ernennung erfolgte 1999 im Zusammenhang mit der Ernennung Weimars zur Kulturhauptstadt Europas.Der gesamte Bereich des Weimarhallenparks, der den Unesco-Platz mit einschließt, steht auf der Liste der Kulturdenkmale in Weimar (Sachgesamtheiten und Ensembles).

Auszug des Wikipedia-Artikels Unesco-Platz (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Unesco-Platz
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Breitengrad Längengrad
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Adresse

UNESCO-Platz
99423 , Jakobsvorstadt
Thüringen, Deutschland
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UNESCO Platz mit Frontansicht der Neuen Weimarhalle panoramio
UNESCO Platz mit Frontansicht der Neuen Weimarhalle panoramio
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In der Umgebung

Kunsthalle „Harry Graf Kessler“
Kunsthalle „Harry Graf Kessler“

Die Kunsthalle „Harry Graf Kessler“ wurde 1880 in Weimar im venetianischen Stil der Renaissance errichtet. Namensgeber war der Kunstmäzen und Neuerer Harry Graf Kessler. Realisiert wurde sie im Wesentlichen durch den Direktor der Weimarer Kunstsammlungen und letztlichen Gegenspieler Kesslers Aimé Charles Vincent von Palézieux-Falconnet. Ursprünglich wurde hier die „Permanente Kunstausstellung“ des Großherzoglichen Museums für Kunst und Kunstgewerbe gegründet. Dort war vorher eine Ziegelei. Die Kunsthalle wurde 1880 errichtet. Bei der Einweihung waren der Großherzog Wilhelm Ernst und Großherzogin Caroline anwesend. Im Gefolge des Großherzogspaars befanden sich die Gegenspieler Palezieux und Graf Kessler, die ebenfalls auf dieser Aufnahme zu sehen sind. Den Auftakt gab die Max-Klinger-Ausstellung 1903. Das wurde von dem Hoffotografen Louis Held festgehalten. Von 1903 bis 1906 erlebte die Kunsthalle erste Erfolge. Ausstellungen von namhaften Künstlern wie Max Klinger, Max Liebermann, Claude Monet, Paul Cezanne, Auguste Renoir und vielen anderen machte die Kunsthalle deutschlandweit bekannt und berühmt. Kessler musste infolge des Rodinskandals seine Aktivitäten einstellen. Im Jahre 1903 wurde hier der Deutsche Künstlerbund gegründet. Später wurde der Raum als Arbeitsraum für das Rentamt genutzt. In den 1950er Jahren erfolgte eine Wiederbelebung als Ausstellungsort. Eine Gedenktafel für Harry Graf Kessler ist angebracht worden. Seit 2006 wird die Kunsthalle „Harry Graf Kessler“ am Goetheplatz 9b über das Stadtmuseum von der Stadtdirektion betrieben. Außerdem ist das Bienenmuseum dem Stadtmuseum angeschlossen.Die Kunsthalle ist auf der Liste der Kulturdenkmale in Weimar (Einzeldenkmale) aufgeführt. Mit dem Bau Goetheplatz 9 in den 1930er Jahren, der das Rentamt war, wurde der Blick verstellt. Durch den Flur gelangt man in den Innenhof und damit in die Kunsthalle. Hier finden Wechselausstellungen statt. Der größere Teil des Gebäudes wurde in der NS-Zeit auch zum Arbeitsbereich des Rentamtes umfunktioniert.