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Fürstenbahnhof Firenze Santa Maria Novella

Bahnhof in EuropaBauwerk der Moderne in ItalienErbaut in den 1930er JahrenFürstenbahnhofHaus Savoyen
Verkehrsbauwerk in Florenz
Palazzina stazione SMN11
Palazzina stazione SMN11

Der Fürstenbahnhof Firenze Santa Maria Novella (italienisch Palazzina Reale di Santa Maria Novella) war die Empfangsanlage für den italienischen König und seine Gäste im Hauptbahnhof von Florenz, dem Bahnhof Firenze Santa Maria Novella, aus dem Jahr 1935, gestaltet in „byzantinischer Pracht“.

Auszug des Wikipedia-Artikels Fürstenbahnhof Firenze Santa Maria Novella (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Fürstenbahnhof Firenze Santa Maria Novella
Piazza della Stazione, Florenz Quartiere 1

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Piazza della Stazione
50123 Florenz, Quartiere 1
Toskana, Italien
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Palazzina stazione SMN11
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Bahnhof Firenze Santa Maria Novella
Bahnhof Firenze Santa Maria Novella

Der Kopfbahnhof Firenze Santa Maria Novella (kurz Firenze SMN) ist der Hauptbahnhof von Florenz, benannt nach der Kirche Santa Maria Novella. Er ist ein wichtiges Bindeglied der TEN-Achse Berlin–Palermo, da er die Schnellfahrstrecken Bologna–Florenz und Florenz–Rom miteinander verknüpft. Mit der Eröffnung des neuen Hochgeschwindigkeitsbahnhofs Firenze Belfiore, welcher sich bis zirka 2027 in Bau befindet, wird er diese Funktion allerdings verlieren. Das Gebäude, das als „eines der herausragendsten Großbauten des italienischen Rationalismus“ gilt, wurde 1932 von der Architektengruppe Gruppo Toscano (Toskaner Gruppe) entworfen, der auch Giovanni Michelucci und Italo Gamberini angehörten. In einem von der Stadt Florenz ausgelobten Wettbewerb setzte sich die Gruppo Toscano gegenüber mehr als hundert anderen Architekturbüros durch. Gebaut wurde der neue Bahnhof zwischen 1932 und 1934. Die Gruppo Toscano war verantwortlich für die Gestaltung des vorderen Hauptgebäudes des Bahnhofs. Die Bahnsteige und die Ausstattung wurden vom offiziellen Architekten des Verkehrsministeriums, Angiolo Mazzoni, geplant. Der Bahnhof wurde entworfen, um den veralteten Maria-Antonia-Bahnhof von 1848 zu ersetzen und um als neues „Tor zum Stadtzentrum“ zu fungieren. Als separates Gebäude entstand dabei der zugehörige Fürstenbahnhof für den italienischen König. Bei Gleis 8 wurde am 8. März 1981 eine Gedenktafel eingeweiht, um an die mehr als tausend Juden zu erinnern, die am 8. März 1944 von hier aus in die Konzentrationslager der Nationalsozialisten deportiert wurden. Ein musikalisches Denkmal wurde dem Bahnhof von Pupo in seinem gleichnamigen Lied gesetzt.

Florenz
Florenz

Florenz (italienisch Firenze [fiˈrεnʦe]) ist eine italienische Großstadt mit 362.353 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2024). Nach Einwohnern ist sie die achtgrößte Stadt Italiens. Florenz ist die Hauptstadt sowie größte Stadt der Region Toskana und der Metropolitanstadt Florenz, in der etwa eine Million Menschen leben. Das Wappen zeigt die Florentiner Lilie. Florenz ist für seine Geschichte berühmt. Als Zentrum des spätmittelalterlichen europäischen Handels- und Finanzwesens war sie eine der reichsten Städte des 15. und 16. Jahrhunderts. Florenz gilt als die Wiege der Renaissance. Aufgrund ihrer kulturellen Bedeutung – insbesondere für die bildende Kunst – wurde sie schon im 19. Jahrhundert auch als das „italienische Athen“ bezeichnet. Durch die mächtige Dynastie der Familie Medici stieg Florenz in der Renaissance zu einer der florierendsten Metropolen Europas auf. Zahlreiche Künstler und Gelehrte waren hier beheimatet: Leonardo da Vinci verbrachte große Teile seiner Jugend in Florenz, Michelangelo fand Unterschlupf in der Kirche der Medici, Galileo Galilei wohnte als Hofmathematiker in den Palästen der Medici. Von 1865 bis 1871 war die Stadt die Hauptstadt des neu gegründeten Königreichs Italien. Das historische Zentrum von Florenz zieht Jahr für Jahr Millionen von Touristen an. Laut Statista lag die Besucherzahl im Jahr 2024 bei 5,3 Mio. Die historische Innenstadt wurde von der UNESCO im Jahre 1982 zum Weltkulturerbe erklärt.