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Ognissanti (Florenz)

AllerheiligenkircheBarockbauwerk in der ToskanaBarocke KircheKirchengebäude des Erzbistums FlorenzKirchengebäude in Florenz
Salvatorkirche
Chiesa di Ognissanti, Firenze, facciata (2)
Chiesa di Ognissanti, Firenze, facciata (2)

San Salvatore di Ognissanti oder kürzer Ognissanti (ital. für „Allerheiligen“) ist eine franziskanische Kirche in Florenz in Italien. Sie wurde durch die Ordensgemeinschaft der Humiliaten gegründet und ist dem Erlöser und allen bekannten Heiligen wie Märtyrern geweiht. Die Kirche gab auch dem Stadtviertel seinen Namen.

Auszug des Wikipedia-Artikels Ognissanti (Florenz) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Ognissanti (Florenz)
Borgo Ognissanti, Florenz Quartiere 1

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 43.772554 ° E 11.245985 °
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Adresse

Borgo Ognissanti 38
50123 Florenz, Quartiere 1
Toskana, Italien
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Chiesa di Ognissanti, Firenze, facciata (2)
Chiesa di Ognissanti, Firenze, facciata (2)
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In der Umgebung

Ponte Amerigo Vespucci
Ponte Amerigo Vespucci

Die Ponte Amerigo Vespucci (oft auch kurz Ponte Vespucci genannt) überbrückt den Arno in Florenz als dritte Brücke unterhalb der Ponte Vecchio und verbindet die Uferstraßen Lungarno Amerigo Vespucci am rechten mit dem Lungarno Soderini am linken Ufer. Etwas oberhalb der Brücke wird der Fluss durch die Pescaia di Santa Rosa aufgestaut, eine schräg über den Fluss gebaute Sohlschwelle, mit der seine Fließgeschwindigkeit verringert wird. Sie ist nach Amerigo Vespucci benannt, der aus Florenz stammte. Die Brücke ist eine moderne, erst nach dem Zweiten Weltkrieg gebaute Straßenbrücke, die sich dennoch gut in die historische Umgebung einfügt. Die 163 m lange und 22,50 m breite Brücke hatte ursprünglich je zwei durch eine Mittelbarriere getrennte Fahrstreifen, einen Streifen für parkende Autos und einen etwa 2 m breiten Gehweg. 2022 wurde beidseitig ein Radweg neben dem Gehweg installiert und der Anwohner-Parkstreifen zu Lasten eines Fahrstreifens verschoben. Die Brücke wird von zwei mit Naturstein verkleideten Pfeilern aus Stahlbeton getragen, die auf tief in den Untergrund des Flusses reichenden Bohrpfählen gegründet sind. Die Widerlager sind hinter den Ufermauern verborgen. Die Spannbetonbrücke wurde von Riccardo Morandi mit Unterstützung der Architekten Ernesto Nelli, Giuseppe Giorgio Gori und Enzo Gori entworfen und in den Jahren 1955 bis 1957 gebaut. Ihre drei jeweils 54,3 m weiten Felder sind jeweils eigenständige Konstruktionen aus flachen, geringfügig gevouteten 14-zelligen Hohlkästen, deren Spannstähle über das ganze Feld bis in die Pfeiler bzw. Widerlager reichen. Bei der Sanierung 2019 wurde auch eine tiefe Auskolkung am linken Pfeiler geschlossen. Außerdem wurde das ursprüngliche Steinpflaster durch eine Asphaltdecke ersetzt.

Bahnhof Firenze Santa Maria Novella
Bahnhof Firenze Santa Maria Novella

Der Kopfbahnhof Firenze Santa Maria Novella (kurz Firenze SMN) ist der Hauptbahnhof von Florenz, benannt nach der Kirche Santa Maria Novella. Er ist ein wichtiges Bindeglied der TEN-Achse Berlin–Palermo, da er die Schnellfahrstrecken Bologna–Florenz und Florenz–Rom miteinander verknüpft. Mit der Eröffnung des neuen Hochgeschwindigkeitsbahnhofs Firenze Belfiore, welcher sich bis zirka 2027 in Bau befindet, wird er diese Funktion allerdings verlieren. Das Gebäude, das als „eines der herausragendsten Großbauten des italienischen Rationalismus“ gilt, wurde 1932 von der Architektengruppe Gruppo Toscano (Toskaner Gruppe) entworfen, der auch Giovanni Michelucci und Italo Gamberini angehörten. In einem von der Stadt Florenz ausgelobten Wettbewerb setzte sich die Gruppo Toscano gegenüber mehr als hundert anderen Architekturbüros durch. Gebaut wurde der neue Bahnhof zwischen 1932 und 1934. Die Gruppo Toscano war verantwortlich für die Gestaltung des vorderen Hauptgebäudes des Bahnhofs. Die Bahnsteige und die Ausstattung wurden vom offiziellen Architekten des Verkehrsministeriums, Angiolo Mazzoni, geplant. Der Bahnhof wurde entworfen, um den veralteten Maria-Antonia-Bahnhof von 1848 zu ersetzen und um als neues „Tor zum Stadtzentrum“ zu fungieren. Als separates Gebäude entstand dabei der zugehörige Fürstenbahnhof für den italienischen König. Bei Gleis 8 wurde am 8. März 1981 eine Gedenktafel eingeweiht, um an die mehr als tausend Juden zu erinnern, die am 8. März 1944 von hier aus in die Konzentrationslager der Nationalsozialisten deportiert wurden. Ein musikalisches Denkmal wurde dem Bahnhof von Pupo in seinem gleichnamigen Lied gesetzt.