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Pazzi-Kapelle

Erbaut in den 1460er JahrenHistorisches Zentrum von FlorenzKirchengebäude der RenaissanceKirchengebäude des Erzbistums FlorenzKirchengebäude in Florenz
Renaissancebauwerk in FlorenzZentralbau in Italien
Florence, Santa Croce, Cappella dei Pazzi, 1440s 70s
Florence, Santa Croce, Cappella dei Pazzi, 1440s 70s

Die Pazzi-Kapelle (Cappella Pazzi) ist der Kapitelsaal der Franziskaner-Kirche Santa Croce in Florenz. Das Bauwerk wurde von Andrea di Guglielmo de' Pazzi gestiftet und zwischen 1442 und 1478 errichtet. Sie befindet sich auf der Westseite des ersten Kreuzgangs von Santa Croce. Der Entwurf für die überkuppelte Kapelle geht möglicherweise auf den Florentiner Architekten Filippo Brunelleschi zurück; vorgeschlagen wurde jedoch eine Autorschaft Michelozzo di Bartolomeos. Die Innenraumgestaltung ist eine Weiterentwicklung des Grund- und Aufrisses der Alten Sakristei von San Lorenzo, die ab 1421 nach Plänen Filippo Brunelleschis errichtet worden war. Die Wandflächen und die Penditifs sind mit Tondi und Wappenschilden aus glasierter Terrakotta geschmückt, die von Luca della Robbia angefertigt wurden. Die Tondi zeigen verschiedene Heilige; die Schilde das Delfin-Wappen der Familie Pazzi.

Auszug des Wikipedia-Artikels Pazzi-Kapelle (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Pazzi-Kapelle
Via Maffia, Florenz Quartiere 1

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50125 Florenz, Quartiere 1
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Florence, Santa Croce, Cappella dei Pazzi, 1440s 70s
Florence, Santa Croce, Cappella dei Pazzi, 1440s 70s
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Santa Maria del Carmine (Florenz)
Santa Maria del Carmine (Florenz)

Santa Maria del Carmine ist eine römisch-katholische Kirche auf der südlichen Seite des Arno in Florenz. Die Kirche trägt seit 1955 den Titel einer Basilica minor. Die Kirche, die Unserer Lieben Frau auf dem Berge Karmel gewidmet ist, wurde ab 1268 als Teil eines bis heute bestehenden Karmeliterklosters errichtet. Vom ursprünglichen Gebäude haben sich lediglich ein paar romanisch-gotische Reste an den Seiten erhalten. Die Klosteranlage wurde erstmals 1328 und danach 1464 erweitert, als der Kapitelsaal und das Refektorium errichtet wurden. Die einschiffige Kirche behielt dabei den Grundriss des Lateinischen Kreuzes bei. Wie bei vielen anderen Kirchen in Florenz (so z. B. San Lorenzo) blieb die Fassade unvollendet; die vorgesehenen Inkrustationen wurden nicht mehr ausgeführt. Nachdem das Bauwerk im 16. und 17. Jahrhundert im Barock-Stil umgebaut worden war, wurde die Kirche 1771 durch ein Feuer schwer beschädigt. Die Sakristei wurde von dem Brand verschont, sodass dort einige Kunstwerke erhalten blieben. Das Innere der Kirche wurde 1782 im Stil des Rokoko wiedererrichtet, dabei wurde das Gewölbe illusionistisch ausgemalt. Die bedeutendste Kapelle, die Brancacci-Kapelle, blieb ebenfalls erhalten. Die Ausmalung zeigt 15 Szenen aus dem Leben des Apostels Petrus und ist einer der bedeutendsten Freskenzyklen der Frührenaissance in Florenz. Dieser wurde 1424 von Masolino begonnen, 1427 von Masaccio wesentlich erweitert und 1485 von Fra Filippino Lippi vollendet. Die Brancacci-Kapelle wurde nach jahrelangen Restaurierungsarbeiten (finanziert von der italienischen Computerfirma Olivetti) 1990 wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Bei diesem Anlass wurde im Juni 1990 auch eine große Masaccio-Ausstellung eröffnet. Die Restaurierung der Masaccio-Fresken ist derjenigen der Michelangelo-Fresken in der Sixtinischen Kapelle in der Vatikanstadt vergleichbar; das bedeutendste Fresko ist Der Zinsgroschen.