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Palazzo Guadagni

Erbaut im 16. JahrhundertPalast in FlorenzRenaissancebauwerk in Florenz
Palazzo guadagni, firenze
Palazzo guadagni, firenze

Der Palazzo Guadagni (früher Dei und später auch Dufour Berte) ist einer der bedeutendsten Renaissancepaläste von Florenz. Er befindet sich an der Piazza Santo Spirito an der Ecke zur Via Mazzetta und hebt sich mit seiner Größe von den zahlreichen Häusern aus dem 15. Jahrhundert ab. Seine Form ist prestigeträchtig, doch häuslich und ohne Prunk und diente als Vorbild für viele florentinische Gebäude.

Auszug des Wikipedia-Artikels Palazzo Guadagni (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Palazzo Guadagni
Piazza di Santo Spirito, Florenz Quartiere 1

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 43.76611 ° E 11.24727 °
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Adresse

Piazza di Santo Spirito 10
50125 Florenz, Quartiere 1
Toskana, Italien
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Palazzo guadagni, firenze
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In der Umgebung

Palazzo Pitti
Palazzo Pitti

Der Palazzo Pitti ist ein Renaissance-Palast im Florentiner Stadtteil Oltrarno. Das in seinem Grundbestand Filippo Brunelleschi zugeschriebene Gebäude wurde ab 1458 für den Kaufmann Luca Pitti erbaut. Der Palast ist das größte Gebäude dieses Stadtteils auf der südlichen Seite des Arno. Auffällig ist die konsequente Verwendung grob behauener Steinquader (Bossenwerk) als einziger Fassadenschmuck in allen drei einander sehr ähnlichen Stockwerken, die dem Gebäude den für die Bauten des Florentiner Adels typischen festungsartigen Charakter verleihen (hier liegt ein wesentlicher Unterschied zu dem Palazzo Medici-Riccardi und dem Palazzo Strozzi). Nachdem die Pitti der Teilnahme an der Pazzi-Verschwörung überführt worden waren, blieb der Bau für fast hundert Jahre unvollendet. Erst nachdem er 1549 an Eleonora von Toledo, die Gattin Cosimo I. de’ Medici, verkauft worden war, begann man mit Um- und Erweiterungsbauten und der Anlage des Boboli-Gartens. Das florentinische Sparrendach wurde durch ein niedrigeres, hinter Balustraden verborgenes ersetzt. Bartolomeo Ammanati fügte 1568 in die zugemauerten Bogenportale des Erdgeschosses Renaissancefenster ein. Er war auch verantwortlich für die Gartenfassade, die Gestaltung des Hofs und Teile der Gartenanlagen. Das Hauptgebäude, das ursprünglich dreistöckig mit sieben Fensterachsen angelegt war, wurde zwischen 1620 und 1631 auf eine Breite von 13 Fensterachsen vergrößert und durch zwei zweistöckige Seitenflügel mit je fünf Achsen ergänzt, die Brunelleschis und Ammanatis Fassadengestaltung nahtlos weiterführen. Als Letztes folgten 1764 einstöckige seitliche Anbauten mit Arkaden, die den Vorplatz einrahmen. Im Jahre 1565 baute Giorgio Vasari einen langen Korridor über den Ponte Vecchio, der den Palazzo Pitti über die Kirche Santa Felicità, die Brücke Ponte Vecchio und die Uffizien mit dem Palazzo Vecchio auf der anderen Seite des Arno verbindet. So konnten die Palastbewohner vom gemeinen Volk unbehelligt zwischen Wohnsitz und Rathaus hin- und herpendeln. Der Palazzo Pitti war seit dem 16. Jahrhundert Residenz der Herzöge von Toskana, in der Folge der 1864 abgeschlossenen Septemberkonvention der Florentiner Amtssitz des Königs von Italien. König Viktor Emanuel III. trat ihn 1919 an den italienischen Staat ab – seitdem sind der Palazzo Pitti und seine Gemäldesammlungen öffentlich zugänglich, darunter die Galleria Palatina der Medici mit Werken von Tizian, Giorgione, Raffael und Rubens und die Galleria d’arte moderna mit Werken vom Klassizismus bis zum Beginn des italienischen Futurismus an der Jahrhundertwende des 20. Jahrhunderts.

Santa Maria del Carmine (Florenz)
Santa Maria del Carmine (Florenz)

Santa Maria del Carmine ist eine römisch-katholische Kirche auf der südlichen Seite des Arno in Florenz. Die Kirche trägt seit 1955 den Titel einer Basilica minor. Die Kirche, die Unserer Lieben Frau auf dem Berge Karmel gewidmet ist, wurde ab 1268 als Teil eines bis heute bestehenden Karmeliterklosters errichtet. Vom ursprünglichen Gebäude haben sich lediglich ein paar romanisch-gotische Reste an den Seiten erhalten. Die Klosteranlage wurde erstmals 1328 und danach 1464 erweitert, als der Kapitelsaal und das Refektorium errichtet wurden. Die einschiffige Kirche behielt dabei den Grundriss des Lateinischen Kreuzes bei. Wie bei vielen anderen Kirchen in Florenz (so z. B. San Lorenzo) blieb die Fassade unvollendet; die vorgesehenen Inkrustationen wurden nicht mehr ausgeführt. Nachdem das Bauwerk im 16. und 17. Jahrhundert im Barock-Stil umgebaut worden war, wurde die Kirche 1771 durch ein Feuer schwer beschädigt. Die Sakristei wurde von dem Brand verschont, sodass dort einige Kunstwerke erhalten blieben. Das Innere der Kirche wurde 1782 im Stil des Rokoko wiedererrichtet, dabei wurde das Gewölbe illusionistisch ausgemalt. Die bedeutendste Kapelle, die Brancacci-Kapelle, blieb ebenfalls erhalten. Die Ausmalung zeigt 15 Szenen aus dem Leben des Apostels Petrus und ist einer der bedeutendsten Freskenzyklen der Frührenaissance in Florenz. Dieser wurde 1424 von Masolino begonnen, 1427 von Masaccio wesentlich erweitert und 1485 von Fra Filippino Lippi vollendet. Die Brancacci-Kapelle wurde nach jahrelangen Restaurierungsarbeiten (finanziert von der italienischen Computerfirma Olivetti) 1990 wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Bei diesem Anlass wurde im Juni 1990 auch eine große Masaccio-Ausstellung eröffnet. Die Restaurierung der Masaccio-Fresken ist derjenigen der Michelangelo-Fresken in der Sixtinischen Kapelle in der Vatikanstadt vergleichbar; das bedeutendste Fresko ist Der Zinsgroschen.