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Diebsteich

Ehemaliger SeeHamburg-Altona-NordSee in EuropaTeich in Hamburg

Der Diebsteich ist ein ehemaliger Teich auf dem Gebiet des Hamburger Stadtteils Altona-Nord. Das etwa 1,9 Hektar große Gewässer mit rund 180 Metern Länge und 110 Metern Breite lag direkt westlich der Pinneberger Chaussee (heute Kieler Straße), die seinetwegen einen Schlenker machte, der immer noch existiert, und wurde von der Isebek durchflossen. Diese mündete in die Nordwestecke des Teichs und verließ ihn auf seiner Ostseite.Anfang des 20. Jahrhunderts befand sich ein Lager der Eiswerke Hamburg samt einem Wassersammelbecken auf der Südseite des Teichs.1912 wurde die Isebek verrohrt bzw. zugeschüttet. Rings um den Rest des Diebsteichs entstand der Luna-Park, ein Vergnügungspark, der 1913 eröffnet wurde und 1914 wegen des Ersten Weltkriegs wieder schließen musste. Eine zweite Eröffnung 1925 führte schon ein Jahr später zum Konkurs und zur Einebnung des Geländes. Auf der früheren südlichen Seefläche wurde 1926/27 ein Arbeitsamt (Kieler Straße 39) gebaut, auf dem nördlichen Teil später ein Sportplatz. An den Teich erinnern die Namen des Bahnhofs Hamburg Diebsteich etwa 550 Meter nordwestlich, des Friedhofs Diebsteich westlich des Bahnhofs und der Straße „Am Diebsteich“ auf der Südseite des Friedhofs und damit nicht an der Stelle des Teichs.

Auszug des Wikipedia-Artikels Diebsteich (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren).

Diebsteich
Augustenburger Straße, Hamburg Altona-Nord (Altona)

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N 53.566124 ° E 9.943489 °
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Agentur für Arbeit Hamburg

Augustenburger Straße
22769 Hamburg, Altona-Nord (Altona)
Deutschland
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In der Umgebung

Lunapark Hamburg-Altona
Lunapark Hamburg-Altona

Der Lunapark Hamburg-Altona war ein Vergnügungspark im Hamburger Stadtteil Altona-Nord. Er lag zwischen den heute existierenden Straßen Augustenburger Straße, Kieler Straße, Memellandallee und Lunapark. Der Vergnügungspark wurde 1913 eröffnet, musste aber auf Grund des beginnenden Ersten Weltkrieges bereits im Jahr darauf (1914) wieder schließen. Nach dem Krieg wurde der Park wieder eröffnet. Die Parkleitung übernahm 1923 der „Schausteller-König“ Hugo Haase, nachdem der Hugo-Haase-Park in Stellingen 1922 geschlossen wurde. Anfang des 20. Jahrhunderts gab es in den deutschen Städten noch keine oder nur wenige öffentliche Parkanlagen, die auch dem ärmeren Teil der Bevölkerung zugänglich waren. Parkanlagen wie der Altonaer Volkspark wurden erst nach dem Ersten Weltkrieg eingerichtet. Der Lunapark sollte also der größtenteils aus Arbeitern bestehenden Bevölkerung eine Möglichkeit der Freizeitgestaltung in der damals extrem dicht besiedelten und noch selbständigen Stadt Altona bieten. Die in dem Park enthaltenen See- und Wasseranlagen wurden auf natürlichem Wege durch die in dieser Gegend aus dem damaligen Diebsteich entspringende Isebek gespeist. Ungünstigerweise dienten die Teiche jedoch auch als Rückhaltebecken für die Kanalisation, so dass das Wasser nicht immer von bester Qualität war. Heute erinnert noch der Straßenname Lunapark an den einstmaligen Vergnügungspark. Auf dem Gelände des ehemaligen Lunaparks wurden in den späten 20er Jahren das inzwischen unter Denkmalschutz stehende Oelsner'sche Arbeitsamt sowie zwei größere Sportplatzanlagen errichtet.