place

Villa di San Francesco di Paola

Aufgelöst 1783Christentum in FlorenzEhemaliges Kloster in der ToskanaGeschichte der römisch-katholischen Kirche in ItalienGeschichte von Florenz
Klostergründung 1575Organisation (Florenz)PaulanerordenProfaniertes KlosterVilla in Florenz
San Francesco di Paola Florenz Villa Ruueckseite 1878 architekturmuseum TU Archiv Brewster Peploe
San Francesco di Paola Florenz Villa Ruueckseite 1878 architekturmuseum TU Archiv Brewster Peploe

Die Villa di San Francesco di Paola ist ein ehemaliges Kloster der Paulaner im Süden von Florenz, Italien. Im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts spielte das Gebäude eine bedeutende Rolle als Künstlerhaus. Gefördert durch den Mäzen Konrad Fiedler, richteten sich zunächst der deutsche Bildhauer Adolf von Hildebrand und der eng befreundete Maler Hans von Marées einen gemeinsamen Ateliersitz ein, zerstritten sich aber bereits im ersten Jahr, so dass das Haus exklusiv durch von Hildebrandt und seine Familie genutzt, eingerichtet und erweitert wurde. Vom Belvedere im Garten hat man einen herausragenden Blick auf die Stadt Florenz. Gebäude und Garten sind in privater Hand der Familie von Hildebrandt und können aufgrund einer Vereinbarung mit der Associazione Dimore Storiche Italiane an festgelegten Daten nach Voranmeldung besichtigt werden.

Auszug des Wikipedia-Artikels Villa di San Francesco di Paola (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Villa di San Francesco di Paola
Via di Bellosguardo, Florenz Quartiere 1

Geographische Koordinaten (GPS) Adresse In der Umgebung
placeAuf Karte anzeigen

Wikipedia: Villa di San Francesco di PaolaBei Wikipedia weiterlesen

Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 43.764722222222 ° E 11.236944444444 °
placeAuf Karte anzeigen

Adresse

Chiesa di San Francesco di Paola

Via di Bellosguardo
50124 Florenz, Quartiere 1
Toskana, Italien
mapBei Google Maps öffnen

San Francesco di Paola Florenz Villa Ruueckseite 1878 architekturmuseum TU Archiv Brewster Peploe
San Francesco di Paola Florenz Villa Ruueckseite 1878 architekturmuseum TU Archiv Brewster Peploe
Erfahrung teilen

In der Umgebung

Santa Maria del Carmine (Florenz)
Santa Maria del Carmine (Florenz)

Santa Maria del Carmine ist eine römisch-katholische Kirche auf der südlichen Seite des Arno in Florenz. Die Kirche trägt seit 1955 den Titel einer Basilica minor. Die Kirche, die Unserer Lieben Frau auf dem Berge Karmel gewidmet ist, wurde ab 1268 als Teil eines bis heute bestehenden Karmeliterklosters errichtet. Vom ursprünglichen Gebäude haben sich lediglich ein paar romanisch-gotische Reste an den Seiten erhalten. Die Klosteranlage wurde erstmals 1328 und danach 1464 erweitert, als der Kapitelsaal und das Refektorium errichtet wurden. Die einschiffige Kirche behielt dabei den Grundriss des Lateinischen Kreuzes bei. Wie bei vielen anderen Kirchen in Florenz (so z. B. San Lorenzo) blieb die Fassade unvollendet; die vorgesehenen Inkrustationen wurden nicht mehr ausgeführt. Nachdem das Bauwerk im 16. und 17. Jahrhundert im Barock-Stil umgebaut worden war, wurde die Kirche 1771 durch ein Feuer schwer beschädigt. Die Sakristei wurde von dem Brand verschont, sodass dort einige Kunstwerke erhalten blieben. Das Innere der Kirche wurde 1782 im Stil des Rokoko wiedererrichtet, dabei wurde das Gewölbe illusionistisch ausgemalt. Die bedeutendste Kapelle, die Brancacci-Kapelle, blieb ebenfalls erhalten. Die Ausmalung zeigt 15 Szenen aus dem Leben des Apostels Petrus und ist einer der bedeutendsten Freskenzyklen der Frührenaissance in Florenz. Dieser wurde 1424 von Masolino begonnen, 1427 von Masaccio wesentlich erweitert und 1485 von Fra Filippino Lippi vollendet. Die Brancacci-Kapelle wurde nach jahrelangen Restaurierungsarbeiten (finanziert von der italienischen Computerfirma Olivetti) 1990 wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Bei diesem Anlass wurde im Juni 1990 auch eine große Masaccio-Ausstellung eröffnet. Die Restaurierung der Masaccio-Fresken ist derjenigen der Michelangelo-Fresken in der Sixtinischen Kapelle in der Vatikanstadt vergleichbar; das bedeutendste Fresko ist Der Zinsgroschen.

Ponte Amerigo Vespucci
Ponte Amerigo Vespucci

Die Ponte Amerigo Vespucci (oft auch kurz Ponte Vespucci genannt) überbrückt den Arno in Florenz als dritte Brücke unterhalb der Ponte Vecchio und verbindet die Uferstraßen Lungarno Amerigo Vespucci am rechten mit dem Lungarno Soderini am linken Ufer. Etwas oberhalb der Brücke wird der Fluss durch die Pescaia di Santa Rosa aufgestaut, eine schräg über den Fluss gebaute Sohlschwelle, mit der seine Fließgeschwindigkeit verringert wird. Sie ist nach Amerigo Vespucci benannt, der aus Florenz stammte. Die Brücke ist eine moderne, erst nach dem Zweiten Weltkrieg gebaute Straßenbrücke, die sich dennoch gut in die historische Umgebung einfügt. Die 163 m lange und 22,50 m breite Brücke hatte ursprünglich je zwei durch eine Mittelbarriere getrennte Fahrstreifen, einen Streifen für parkende Autos und einen etwa 2 m breiten Gehweg. 2022 wurde beidseitig ein Radweg neben dem Gehweg installiert und der Anwohner-Parkstreifen zu Lasten eines Fahrstreifens verschoben. Die Brücke wird von zwei mit Naturstein verkleideten Pfeilern aus Stahlbeton getragen, die auf tief in den Untergrund des Flusses reichenden Bohrpfählen gegründet sind. Die Widerlager sind hinter den Ufermauern verborgen. Die Spannbetonbrücke wurde von Riccardo Morandi mit Unterstützung der Architekten Ernesto Nelli, Giuseppe Giorgio Gori und Enzo Gori entworfen und in den Jahren 1955 bis 1957 gebaut. Ihre drei jeweils 54,3 m weiten Felder sind jeweils eigenständige Konstruktionen aus flachen, geringfügig gevouteten 14-zelligen Hohlkästen, deren Spannstähle über das ganze Feld bis in die Pfeiler bzw. Widerlager reichen. Bei der Sanierung 2019 wurde auch eine tiefe Auskolkung am linken Pfeiler geschlossen. Außerdem wurde das ursprüngliche Steinpflaster durch eine Asphaltdecke ersetzt.