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Teatro Comunale di Firenze

Bauwerk in FlorenzErbaut in den 1860er JahrenHistorisches Zentrum von FlorenzMusik (Florenz)Opernhaus (Italien)
Theater (Italien)
Teatro Comunale di Firenze 02
Teatro Comunale di Firenze 02

Das Teatro Comunale di Firenze war ein Opernhaus in Florenz, Italien. Das einstige Amphitheater Politeama Fiorentino Vittorio Emanuele mit 6.000 Plätzen wurde am 17. Mai 1862 mit einer Aufführung der Oper Lucia di Lammermoor von Gaetano Donizetti eröffnet und bildete das Zentrum des kulturellen Schaffens in Florenz. Nach einem Brand wurde es im April 1864 wieder eröffnet. Im Jahr 1882 wurde das Theater überdacht und nach der Übernahme durch die Kommune im Jahr 1930 in „Teatro Comunale“ umbenannt. 1958 wurde das Opernhaus für 3 Jahre geschlossen und nach einer Modernisierung im Mai 1961 mit einer Aufführung der Oper Don Carlos von Giuseppe Verdi erneut eröffnet. Das Teatro Comunale di Firenze verfügte über 2.000 Plätze. Wegen des u. a. dort jährlich stattfindenden Maggio Musicale Fiorentino wurde es auch „Teatro del Maggio Musicale Fiorentino“ genannt. Mit dem Neubau der Opera di Firenze 2014 wurde das Teatro Comunale di Firenze geschlossen, 2021 wurde es abgerissen.

Auszug des Wikipedia-Artikels Teatro Comunale di Firenze (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Teatro Comunale di Firenze
Piazza Maria Callas, Florenz Quartiere 1

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50100 Florenz, Quartiere 1
Toskana, Italien
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Teatro Comunale di Firenze 02
Teatro Comunale di Firenze 02
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In der Umgebung

Ponte Amerigo Vespucci
Ponte Amerigo Vespucci

Die Ponte Amerigo Vespucci (oft auch kurz Ponte Vespucci genannt) überbrückt den Arno in Florenz als dritte Brücke unterhalb der Ponte Vecchio und verbindet die Uferstraßen Lungarno Amerigo Vespucci am rechten mit dem Lungarno Soderini am linken Ufer. Etwas oberhalb der Brücke wird der Fluss durch die Pescaia di Santa Rosa aufgestaut, eine schräg über den Fluss gebaute Sohlschwelle, mit der seine Fließgeschwindigkeit verringert wird. Sie ist nach Amerigo Vespucci benannt, der aus Florenz stammte. Die Brücke ist eine moderne, erst nach dem Zweiten Weltkrieg gebaute Straßenbrücke, die sich dennoch gut in die historische Umgebung einfügt. Die 163 m lange und 22,50 m breite Brücke hatte ursprünglich je zwei durch eine Mittelbarriere getrennte Fahrstreifen, einen Streifen für parkende Autos und einen etwa 2 m breiten Gehweg. 2022 wurde beidseitig ein Radweg neben dem Gehweg installiert und der Anwohner-Parkstreifen zu Lasten eines Fahrstreifens verschoben. Die Brücke wird von zwei mit Naturstein verkleideten Pfeilern aus Stahlbeton getragen, die auf tief in den Untergrund des Flusses reichenden Bohrpfählen gegründet sind. Die Widerlager sind hinter den Ufermauern verborgen. Die Spannbetonbrücke wurde von Riccardo Morandi mit Unterstützung der Architekten Ernesto Nelli, Giuseppe Giorgio Gori und Enzo Gori entworfen und in den Jahren 1955 bis 1957 gebaut. Ihre drei jeweils 54,3 m weiten Felder sind jeweils eigenständige Konstruktionen aus flachen, geringfügig gevouteten 14-zelligen Hohlkästen, deren Spannstähle über das ganze Feld bis in die Pfeiler bzw. Widerlager reichen. Bei der Sanierung 2019 wurde auch eine tiefe Auskolkung am linken Pfeiler geschlossen. Außerdem wurde das ursprüngliche Steinpflaster durch eine Asphaltdecke ersetzt.

Santa Maria del Carmine (Florenz)
Santa Maria del Carmine (Florenz)

Santa Maria del Carmine ist eine römisch-katholische Kirche auf der südlichen Seite des Arno in Florenz. Die Kirche trägt seit 1955 den Titel einer Basilica minor. Die Kirche, die Unserer Lieben Frau auf dem Berge Karmel gewidmet ist, wurde ab 1268 als Teil eines bis heute bestehenden Karmeliterklosters errichtet. Vom ursprünglichen Gebäude haben sich lediglich ein paar romanisch-gotische Reste an den Seiten erhalten. Die Klosteranlage wurde erstmals 1328 und danach 1464 erweitert, als der Kapitelsaal und das Refektorium errichtet wurden. Die einschiffige Kirche behielt dabei den Grundriss des Lateinischen Kreuzes bei. Wie bei vielen anderen Kirchen in Florenz (so z. B. San Lorenzo) blieb die Fassade unvollendet; die vorgesehenen Inkrustationen wurden nicht mehr ausgeführt. Nachdem das Bauwerk im 16. und 17. Jahrhundert im Barock-Stil umgebaut worden war, wurde die Kirche 1771 durch ein Feuer schwer beschädigt. Die Sakristei wurde von dem Brand verschont, sodass dort einige Kunstwerke erhalten blieben. Das Innere der Kirche wurde 1782 im Stil des Rokoko wiedererrichtet, dabei wurde das Gewölbe illusionistisch ausgemalt. Die bedeutendste Kapelle, die Brancacci-Kapelle, blieb ebenfalls erhalten. Die Ausmalung zeigt 15 Szenen aus dem Leben des Apostels Petrus und ist einer der bedeutendsten Freskenzyklen der Frührenaissance in Florenz. Dieser wurde 1424 von Masolino begonnen, 1427 von Masaccio wesentlich erweitert und 1485 von Fra Filippino Lippi vollendet. Die Brancacci-Kapelle wurde nach jahrelangen Restaurierungsarbeiten (finanziert von der italienischen Computerfirma Olivetti) 1990 wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Bei diesem Anlass wurde im Juni 1990 auch eine große Masaccio-Ausstellung eröffnet. Die Restaurierung der Masaccio-Fresken ist derjenigen der Michelangelo-Fresken in der Sixtinischen Kapelle in der Vatikanstadt vergleichbar; das bedeutendste Fresko ist Der Zinsgroschen.

Bahnhof Firenze Santa Maria Novella
Bahnhof Firenze Santa Maria Novella

Der Kopfbahnhof Firenze Santa Maria Novella (kurz Firenze SMN) ist der Hauptbahnhof von Florenz, benannt nach der Kirche Santa Maria Novella. Er ist ein wichtiges Bindeglied der TEN-Achse Berlin–Palermo, da er die Schnellfahrstrecken Bologna–Florenz und Florenz–Rom miteinander verknüpft. Mit der Eröffnung des neuen Hochgeschwindigkeitsbahnhofs Firenze Belfiore, welcher sich bis zirka 2027 in Bau befindet, wird er diese Funktion allerdings verlieren. Das Gebäude, das als „eines der herausragendsten Großbauten des italienischen Rationalismus“ gilt, wurde 1932 von der Architektengruppe Gruppo Toscano (Toskaner Gruppe) entworfen, der auch Giovanni Michelucci und Italo Gamberini angehörten. In einem von der Stadt Florenz ausgelobten Wettbewerb setzte sich die Gruppo Toscano gegenüber mehr als hundert anderen Architekturbüros durch. Gebaut wurde der neue Bahnhof zwischen 1932 und 1934. Die Gruppo Toscano war verantwortlich für die Gestaltung des vorderen Hauptgebäudes des Bahnhofs. Die Bahnsteige und die Ausstattung wurden vom offiziellen Architekten des Verkehrsministeriums, Angiolo Mazzoni, geplant. Der Bahnhof wurde entworfen, um den veralteten Maria-Antonia-Bahnhof von 1848 zu ersetzen und um als neues „Tor zum Stadtzentrum“ zu fungieren. Als separates Gebäude entstand dabei der zugehörige Fürstenbahnhof für den italienischen König. Bei Gleis 8 wurde am 8. März 1981 eine Gedenktafel eingeweiht, um an die mehr als tausend Juden zu erinnern, die am 8. März 1944 von hier aus in die Konzentrationslager der Nationalsozialisten deportiert wurden. Ein musikalisches Denkmal wurde dem Bahnhof von Pupo in seinem gleichnamigen Lied gesetzt.