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Marie-Jonas-Platz

Hamburg-EppendorfPlatz in EuropaPlatz in HamburgVerkehrsbauwerk im Bezirk Hamburg-Nord
Marie Jonas Platz
Marie Jonas Platz

Der Marie-Jonas-Platz ist ein öffentlicher Platz im Stadtteil Eppendorf der Freien und Hansestadt Hamburg. Die Fläche wird von der Eppendorfer Landstraße und der Kümmellstraße sowie durch das ehemalige Karstadt-Gebäude und ein Gebäude des Bezirksamtes Nord begrenzt. Das Gelände diente der naheliegendenden St.-Johannis-Gemeinde bis 1900 als zweiter Gemeindefriedhof. Um 1950 wurde der Friedhof aufgelassen. Es diente ab den 1950er Jahren den Kunden des Warenhauses Karstadt bis zu dessen Schließung im Mai 2007 als Parkplatz. 2008 wurde es zu einer vielfältig nutzbaren Stadtfläche umgebaut.

Auszug des Wikipedia-Artikels Marie-Jonas-Platz (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Marie-Jonas-Platz
Marie-Jonas-Platz, Hamburg Eppendorf (Hamburg-Nord)

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Adresse

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Marie-Jonas-Platz
20249 Hamburg, Eppendorf (Hamburg-Nord)
Deutschland
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In der Umgebung

Kellinghusens Park
Kellinghusens Park

Kellinghusens Park (ugs. auch Kellinghusenpark) ist eine ca. 2,5 Hektar große Parkanlage im Hamburger Stadtteil Eppendorf.Der Park nach dem einstigen Hamburger Bürgermeister Heinrich Kellinghusen benannt, der 1842 das Areal von dem Kaufmann Johann Paul Friedrich Dankert erwarb. Eine Parkanlage ist an dieser Stelle aber bereits in einer Karte von 1774 verzeichnet. Die Stadt Hamburg erwarb das Anwesen 1925 von den Erben Kellinghusens. Ursprünglich war geplant, die gesamte Parkfläche aufzusiedeln und mit Wohnhäusern zu bebauen, ein entsprechender Bebauungsplan war bereits verabschiedet. Wegen des bedeutenden Baumbestandes – es ging unter anderem um eine etwa 300 Jahre alte Blutbuche, einen indischen Tulpenbaum und eine heute noch stehende Sumpfzypresse – lehnte der Direktor des Hamburger Gartenbauwesens Otto Linne diese Planungen der Finanzdeputation ab. Es gelang ihm auch, Oberbaudirektor Fritz Schumacher auf seine Seite zu ziehen. So konnte Linne dem Park 1929 seine heutige Gestalt geben. Einst als Park für ältere Menschen gedacht, wurden damalige Pläne für einen Kinderspielplatz wegen Lärmbelästigung verworfen. Heute gibt es einen Kinderspielplatz am Eingang nahe der U-Bahn-Station Kellinghusenstraße. Der Teich am Eingang zum Loehrsweg ist der Rest eines früher deutlich größeren Fischteichs. In den 1930er Jahren kam eine kleine Bauernkate hinzu. Heute nutzt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland das früher als Kuhstall verwendete Reetdachgebäude für die Jugendarbeit des Verbandes. Es wurde mehrfach (1937, 1987 und 2014) durch Feuer zerstört, aber jeweils wieder aufgebaut.

Kabarett Mon Marthe

Das Kabarett Mon Marthe war eine Kleinkunstbühne in Hamburg-Eppendorf. Sie befand sich in der Tarpenbekstraße 65 an der Ecke zum Lokstedter Weg und bestand von 1974 bis 2001. Das Haus selbst ist Baujahr 1902 und beherbergte immer eine Lokalität mit Saalbetrieb und Kegelbahn. Bis Anfang der 1970er noch Vereinshaus Nord, wurde der Laden dann nach Übernahme 1974 durch Marthe Friedrichs, die den stillgelegten Saal reaktivierte, als Musikkneipe Truck Stop wiedereröffnet. Fünf Jahre lang fanden dort alle Arten von Musikveranstaltungen statt. Während dieser Zeit traten außer Truck Stop viele andere Gruppen und Künstler unterschiedlicher Musikrichtungen hier auf, beispielsweise Hannes Wader, Franz Josef Degenhardt, Tony Sheridan und Torfrock. Im Jahr 1984 wurde der Laden in Anlehnung an die Wiege des Kabaretts, dem Le Chat Noir am Montmartre in Kabarett Mon Marthe umbenannt und konzentrierte sich künftig auf Theateraufführungen. Auftritte hatten unter anderem Matthias Beltz, Martin Buchholz, Hanns-Dieter Hüsch, Dietrich Kittner, Reiner Kröhnert, Lilo Wanders und Mario Barth. Eigenverantwortliches Hausensemble wurde von 1988 bis 1994 das Duo Alma Hoppe, von denen Jan-Peter Petersen vorher zeitweise als Bedienung hinter dem Tresen gestanden hatte. Das Duo machte 1994 ein eigenes, größeres Haus (Lustspielhaus) auf, und Marthe Friedrichs übernahm wieder selbst die Programmgestaltung. Kalla Wefel, Achim Amme, Barbara Kuster oder die Schwarze Grütze sowie Die Kneifzange und der Ostbahn-Kurti hatten dort Gastspiele. Am 31. Dezember 2001 fand die letzte Aufführung statt.

Alma Hoppe
Alma Hoppe

Alma Hoppe ist ein um 1984 gegründetes Kabarett-Duo, bestehend aus Jan-Peter Petersen und Nils Loenicker. Erste Auftritte fanden im 2001 geschlossenen Kabarett Mon Marthe an der Tarpenbekstraße / Ecke Lokstedter Weg in Hamburg-Eppendorf statt. Dort hatte das Duo später die Intendanz, sorgte zwischen 1988 und 1993 für volle Säle und besetzte mit Alma Hoppe etwa 70 Prozent des Spielplans.Am 25. März 1994 eröffneten die beiden Kabarettisten ein paar hundert Meter weiter ihre eigene Bühne, das Privattheater „Lustspielhaus Alma Hoppe“ an der Ludolfstraße 53. Aufgeführt wird im – inzwischen denkmalgeschützten, um das Jahr 1928 fertiggestellten – ehemaligen Gemeindehaus der dort gegenüberliegenden Eppendorfer St. Johanniskirche. Der Standort des Gebäudes liegt auch in unmittelbarer Nähe zur 1988 von Rolf Mares eröffneten Komödie Winterhuder Fährhaus, direkt auf der anderen Seite des Alsterlaufs. Alma Hoppes Lustspielhaus hat insgesamt 350 Plätze. Eine Besonderheit ist, dass während der Aufführungen an Bistrotischen Getränke konsumiert werden können, was zusätzlich zur Finanzierung des Hauses beiträgt. Henning Venske, früherer Radiomoderator, ehemaliger Chefredakteur des Satiremagazins Pardon und langjähriges Mitglied bei der Münchner Lach- und Schießgesellschaft gehörte bis 2018 zum festen Team. In jeder Spielsaison gibt es Gastauftritte von Künstlern wie zum Beispiel Jochen Malmsheimer, Simone Solga, Heinz Strunk, Hanz oder Gruppen wie Liederjan. Laut Eigenangaben finden 300 Vorstellungen pro Jahr statt mit rund 70.000 Zuschauern. Im Rahmen der jährlichen Förderung der Hamburger Privattheater durch die Kulturbehörde wird das Alma Hoppe Lustspielhaus seit 2017 erstmals mit 74.000 Euro unterstützt.