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Eggen (Deutschnofen)

Fraktion in DeutschnofenOrt in Südtirol
Ega by drone 02
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Eggen (italienisch San Nicolò d’Ega) ist eine Fraktion der Gemeinde Deutschnofen im Südtiroler Eggental (Italien) mit ca. 900 Einwohnern. Zu Eggen zählen die Ortschaften Eggen, Obereggen und Rauth sowie ein Teil von Birchabruck. Eggen liegt im südlichen Ast des sich bei Birchabruck verzweigenden Eggentals. Während der östliche Ast nach Welschnofen und zum Karerpass führt, bietet der südliche Ast den Ortschaften Eggen, Obereggen und Rauth Platz, ehe er am Reiterjoch und Lavazèjoch endet. Eggen wurde im 14. Jahrhundert gegründet, 1420 ist es im Urbar des hier begüterten Bozener Heiliggeistspitals als Ekken genannt. Als Schutzpatron gilt St. Nikolaus, dieser wurde als Retter aus Wassergefahr bezeichnet. Ihm ist die 1448 geweihte und 1858–1864 verlängerte und vollständig umgebaute Ortskirche dediziert, deren 1518 erhöhter Turm noch aus dem 14. Jahrhundert stammt. Bis 1681 war Eggen unter kirchlicher Betreuung von Deutschnofen. Eggen lebt hauptsächlich von der Landwirtschaft und vom Tourismus, da das in Obereggen gelegene Ski Center Latemar ein beliebtes Wintersportgebiet ist. In Eggen gibt es eine Grundschule für die deutsche Sprachgruppe.

Auszug des Wikipedia-Artikels Eggen (Deutschnofen) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Eggen (Deutschnofen)
Dorf, Salten-Schlern

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 46.409702 ° E 11.504971 °
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Adresse

Dorf
39050 Salten-Schlern
Trentino-Südtirol, Italien
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Ega by drone 02
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In der Umgebung

Eggental
Eggental

Das Eggental (italienisch Val d’Ega) ist ein Tal in Südtirol (Italien). Der Name „Eggen“ leitet sich vom ladinischen Wort ega („Wasser“) ab. Das Eggental zweigt bei Kardaun nahe Bozen vom Eisacktal in südöstliche Richtung ab und wird durch den Eggentaler Bach, einen Zubringer des Eisacks, entwässert. Der unterste Talabschnitt ist eine zerklüftete Schlucht. Bei Birchabruck teilt sich das Tal in zwei Äste: Ein Ast mit Siedlungen der Deutschnofner Fraktion Eggen führt weiter Richtung Süden zum Reiterjoch (1990 m) und Lavazèjoch (1808 m), der andere gegen Osten nach Welschnofen und zum Karerpass (1752 m). Im unteren Talabschnitt folgen die administrativen Grenzen weitgehend dem Eggentaler Bach. Die orographisch rechte Talseite gehört zur Gemeinde Karneid, die linke Talseite zunächst zu Bozen, später zu Deutschnofen. Der südliche Teilast des oberen Eggentals gehört komplett zu Deutschnofen, der östliche hingegen, in dem sich der Latemarwald und der Karersee befinden, größtenteils zu Welschnofen. Verkehrstechnisch wird das Eggental in erster Linie durch die SS 241 erschlossen, die von Kardaun über den Karerpass ins Fassatal führt und einst Teil der „Großen Dolomitenstraße“ war. Diese wurde im als Schlucht ausgeformten und dadurch stark steinschlaggefährdeten untersten Abschnitt des Tals zwischen den Jahren 2000 und 2018 in umfangreichen Bauprojekten weitgehend neu trassiert und in Tunnels verlegt. Bei Birchabruck zweigt die SS 620 ab, die über das Lavazèjoch eine Verbindung ins Fleimstal herstellt.