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Villa Romana (Florenz)

Deutsch-italienische BeziehungenGegründet 1905KunstpreisKünstlerische Organisation (Deutschland)Liste (Preisträger)
StipendiumVilla in Florenz
Villa romana 01
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Die Villa Romana (Römisches Haus) ist eine Villa in Florenz, um deren Erwerb sich der deutsche Künstlerbund bemüht hatte, um sie als Künstlerhaus nutzen zu können. Max Klinger und Georg Hirzel waren die ersten Käufer. Sie ließen die Räumlichkeiten für Aufenthalte von deutschen Künstlern umgestalten. Gleichzeitig wurde der Villa-Romana-Preis geschaffen, dessen Preisträger als Stipendiaten in der Villa untergebracht werden und der als ältester noch ausgelobter Kunstpreis Deutschlands gilt.

Auszug des Wikipedia-Artikels Villa Romana (Florenz) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Villa Romana (Florenz)
Via Senese, Florenz Quartiere 3

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 43.754027777778 ° E 11.239055555556 °
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Adresse

Biblioteca della Fondazione di Villa Romana

Via Senese
50124 Florenz, Quartiere 3
Toskana, Italien
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Villa romana 01
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In der Umgebung

Villa Medici Poggio Imperiale
Villa Medici Poggio Imperiale

Die Villa di Poggio Imperiale ist eine ehemalige Medici-Villa auf dem Hügel von Arcetri in Florenz, nahe der Panoramastraße Viale dei Colli. Der mehrfach erweiterte Bau dient heute Schulzwecken. Das Landgut hieß zunächst Poggio Baroncelli, nach seinen Besitzern, die 1548 an die Salviati verkauften. Großherzog Cosimo I. de’ Medici ließ 1565 den Medici-Gegner Alessandro Salviati enteignen und schenkte es seiner Tochter Isabella und ihrem Mann Paolo Giordano Orsini. Ab 1618 stand die Villa im Besitz von Maria Magdalena von Österreich, der Schwester von Kaiser Ferdinand II. und Gattin von Cosimo II. de’ Medici. Sie ließ das Gebäude durch Giulio Parigi großzügig umbauen und erweitern. Seit 1624 heißt das Schloss daher Poggio Imperiale. Erhalten sind aus dieser Zeit Fresken von Matteo Rosselli und seinen Schülern, teils mit bedeutenden Frauengestalten aus der Bibel und weiblichen Heiligen und teils mit Bezügen auf das Haus Österreich. Auch Vittoria della Rovere, Gattin von Ferdinando II. de’ Medici ließ hier als Besitzerin von Giacinto Maria Marmi 1681 bis 1683 Umbauten vornehmen. Unter den habsburgischen Großherzögen gewann das stadtnahe Schloss an Bedeutung. Aus dieser Zeit stammen die Malereien von Gaspare Paoletti, Antonio Cioci, Gesualdo Ferri und Filippo Tarchiani sowie die orientalischen Wandteppiche. Am 2. April 1770 konzertierte hier der junge Mozart. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts (bis 1820) gewann das Palais seine heutige, äußerlich klassizistische Gestalt – Architekt war Pasquale Poccianti. Seit 1865 dient das Gebäude Schulzwecken, zunächst als Mädchenpensionat, heute koedukativ.

Santa Maria del Carmine (Florenz)
Santa Maria del Carmine (Florenz)

Santa Maria del Carmine ist eine römisch-katholische Kirche auf der südlichen Seite des Arno in Florenz. Die Kirche trägt seit 1955 den Titel einer Basilica minor. Die Kirche, die Unserer Lieben Frau auf dem Berge Karmel gewidmet ist, wurde ab 1268 als Teil eines bis heute bestehenden Karmeliterklosters errichtet. Vom ursprünglichen Gebäude haben sich lediglich ein paar romanisch-gotische Reste an den Seiten erhalten. Die Klosteranlage wurde erstmals 1328 und danach 1464 erweitert, als der Kapitelsaal und das Refektorium errichtet wurden. Die einschiffige Kirche behielt dabei den Grundriss des Lateinischen Kreuzes bei. Wie bei vielen anderen Kirchen in Florenz (so z. B. San Lorenzo) blieb die Fassade unvollendet; die vorgesehenen Inkrustationen wurden nicht mehr ausgeführt. Nachdem das Bauwerk im 16. und 17. Jahrhundert im Barock-Stil umgebaut worden war, wurde die Kirche 1771 durch ein Feuer schwer beschädigt. Die Sakristei wurde von dem Brand verschont, sodass dort einige Kunstwerke erhalten blieben. Das Innere der Kirche wurde 1782 im Stil des Rokoko wiedererrichtet, dabei wurde das Gewölbe illusionistisch ausgemalt. Die bedeutendste Kapelle, die Brancacci-Kapelle, blieb ebenfalls erhalten. Die Ausmalung zeigt 15 Szenen aus dem Leben des Apostels Petrus und ist einer der bedeutendsten Freskenzyklen der Frührenaissance in Florenz. Dieser wurde 1424 von Masolino begonnen, 1427 von Masaccio wesentlich erweitert und 1485 von Fra Filippino Lippi vollendet. Die Brancacci-Kapelle wurde nach jahrelangen Restaurierungsarbeiten (finanziert von der italienischen Computerfirma Olivetti) 1990 wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Bei diesem Anlass wurde im Juni 1990 auch eine große Masaccio-Ausstellung eröffnet. Die Restaurierung der Masaccio-Fresken ist derjenigen der Michelangelo-Fresken in der Sixtinischen Kapelle in der Vatikanstadt vergleichbar; das bedeutendste Fresko ist Der Zinsgroschen.