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St. Rochus-Hospital Castrop-Rauxel

Castrop-RauxelKrankenhaus im Kreis Recklinghausen
Castrop Rauxel St. Rochus Krankenhaus entry
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Das St. Rochus-Hospital Castrop-Rauxel ist ein Krankenhaus in freigemeinnütziger Trägerschaft. Trägerin ist die Katholische St. Lukas Gesellschaft, die auch das St.-Josefs-Hospital in Hörde, das Katholische Krankenhaus Dortmund West in Kirchlinde sowie die St. Lambertus Pflegeeinrichtungen in Castrop-Rauxel betreibt.

Auszug des Wikipedia-Artikels St. Rochus-Hospital Castrop-Rauxel (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

St. Rochus-Hospital Castrop-Rauxel
Glückaufstraße,

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 51.547016 ° E 7.316247 °
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Adresse

St. Rochus-Hospital

Glückaufstraße 10
44575 , Castrop
Nordrhein-Westfalen, Deutschland
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Telefonnummer

call+4923052940

Webseite
st-rochus-hospital.de

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Castrop Rauxel St. Rochus Krankenhaus entry
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In der Umgebung

Naturhindernis-Pferderennbahn
Naturhindernis-Pferderennbahn

Die Naturhindernis-Pferderennbahn, ursprünglich Goldschmiedinger Renn-Bahn genannt, war ein Hindernisparcours für Pferderennen in Castrop-Rauxel. Heute ist das Gelände denkmalgeschützt und wird als Naherholungsgebiet genutzt. Bereits in den 1860er Jahren veranstaltete der Landwirtschaftliche Verein Castrop Pferdeprüfungen auf den Schlingermannschen Wiesen (heutiger Stadtgarten) im Rahmen von landwirtschaftlichen Ausstellungen. 1874 wird dort zum ersten Mal ein „Herrenrennen“, also ein wirkliches Pferderennen durchgeführt. 1872 erwarb William Thomas Mulvany, Gründer der ersten Zeche auf Castroper Gebiet, nur wenige hundert Meter entfernt das Haus Goldschmieding, um es als Sommersitz für seine Familie zu nutzen. Er initiierte das erste Rennen 1874 und gründete das Renn-Comitee, das die neue Pferderennbahn mit Naturhindernissen gegenüber seinem Herrenhaus anlegen ließ. Die Gestaltung übernahm der Pferdesportfachmann James Toole nach dem Vorbild englischer Rennbahnen. Am 31. Juli 1875 fand der erste Renntag statt. Die Rennen entwickelten sich zum Großereignis, an dem bis zu 30.000 Zuschauer teilnahmen. 1905 geht Haus Goldschmieding und das Renngelände in den Besitz der Gelsenkirchener Bergwerks-Aktien-Gesellschaft (GBAG) über. Die Rennbahn wird dem 1906 neu gegründeten Renn-Verein zur Verfügung gestellt. Mit Beginn des Ersten Weltkrieges wurden die Rennen eingestellt. 1937 bis 1938 baute man die Rennbahn um, sie hatte nun eine hindernisfreie Flachbahn sowie eine Jagd- und Querfeldeinbahn mit 13 bis 23 natürlichen und künstlichen Hindernissen (zum Beispiel Ligusterhecken und Wassergräben), dazu einen Führring und einen Bereich mit Waage, Totalisatorgebäude und Sattelstall. Die Strecken waren 3000 bis 4500 Meter lang. Die Zuschauertribünen wurden auf drei Bereiche konzentriert. Während des Zweiten Weltkriegs ruhte wiederum der Rennbetrieb. 1950 wurde er wieder aufgenommen und 1970 endgültig aufgrund finanzieller Probleme aufgegeben. 1971 erwarb die Stadt Castrop-Rauxel das Gelände. 1997 wurde im Rahmen der IBA Emscherpark ein Konzept zum Ausbau als Naherholungsgebiet zwischen den beiden Regionalen Grünzügen E und F und zum Erhalt des kulturhistorischen Erbes ausgearbeitet. Das Konzept umfasste auch eine Bestandsaufnahme der ehemaligen Renneinrichtungen und eine Sammlung zur Geschichte der Rennbahn. 2003 wurde das Gelände aufgrund seiner kulturhistorischen und stadtentwicklungspolitischen Bedeutung unter Denkmalschutz gestellt. Seit 2004 werden mit Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen (Förderprogramm Ökologieprogramm im Emscher-Lippe-Raum) Teile der ehemaligen Rennbahn wieder hergerichtet. Von dem, an seinem historischen Standort neu errichteten, Zielturm hat man einen guten Überblick über das Gelände, im Inneren gibt es Fotos und Texte zur Geschichte. Einige Rennbahnen und Zuschauertribünen sind anhand weißer Poller kenntlich gemacht, ehemalige Hindernisse werden durch Hecken und Gabionen hervorgehoben. Das Gelände gehört heute zum Freizeitpark Schellenberg und Teil der Route der Industriekultur.

Amt Castrop
Amt Castrop

Das Amt Castrop, im 19. Jahrhundert auch in der Schreibweise Amt Kastrop, war ein Amt im Landkreis Dortmund.Das Amt entstand als Bürgermeisterei Castrop 1817 in Nachfolge der Mairie Castrop, die ihrerseits wenige Jahre zuvor unter französischer Herrschaft im Département Ruhr des Großherzogtums Berg gegründet wurde und dem Kanton Dortmund des Arrondissement Dortmund zugewiesen wurde. Preußen verwaltete provisorisch das Großherzogtum nach Abzug der Franzosen im Generalgouvernement Berg, bevor es auf dem Wiener Kongress das Gebiet des Großherzogtums endgültig zugesprochen bekam. Nach Gründung der Provinz Westfalen führte Preußen unter zunächst weitgehender Beibehaltung der französischen Verwaltungsgliederung seine eigenen Verwaltungsstrukturen ein. Die Bürgermeisterei Castrop wurde dabei dem Landkreis Dortmund, der seinerseits in Nachfolge des Arrondissement Dortmund stand, zugeordnet. Zu der Bürgermeisterei gehörten zwei Steuergemeinden, die aus 26 Bauerschaften bestanden, die ihrerseits teilweise zu elf bzw. 13 Landgemeinden zusammengeschlossen waren (zeitgenössische Schreibweise): Steuergemeinde Kastrop: Kastrop (Titularstadt), Behringhausen, Börnig, Gisenberg mit Sodingen, Holthausen, Ober-Kastrop, Bövinghausen, Merklinde, Frohlinde, Rauxel mit Goldschmieding und Habinghorst Steuergemeinde Mengede: Mengede, Ickern, Brüninghausen, Oestrich, Deininghausen, Dingen, Bodelschwingh, Westerfilde, Nette, Deusen, Ellinghausen, Schwieringhausen und Groppenbruch1843 wurde die Bürgermeisterei aufgrund der preußischen Landgemeindeordnung für die Provinz Westfalen von 1841 zu einem westfälischen Amt umgewandelt. Es umfasste die Titularstadt Castrop und 23 Landgemeinden. Das Amt bestand 1887 aus folgenden Gemeinden (zeitgenössische Schreibweise): Am 1. April 1889 schieden die dreizehn Gemeinden Bodelschwingh, Brüninghausen, Deininghausen, Deusen, Dingen, Ellinghausen, Groppenbruch, Ickern, Mengede, Nette, Oestrich, Schwieringhausen und Westerfilde aus dem Amt Castrop aus und bildeten das Amt Mengede.Das Amt Castrop wurde am 1. April 1902 aufgelöst, gleichzeitig erhielt die Gemeinde Castrop die Stadtrechte gemäß der Städteordnung und wurde dadurch amtsfrei. Die amtsangehörigen Gemeinden wurde auf die neugegründeten Ämter Rauxel und Sodingen sowie die Stadt Castrop aufgeteilt: Amt Rauxel: Bövinghausen bei Castrop, Frohlinde, Habinghorst, Merklinde und Rauxel Amt Sodingen: Börnig, Holthausen bei Castrop und Giesenberg-Sodingen Stadt Castrop: Behringhausen, Castrop und ObercastropIn der Zeit nach der Amtsauflösung fanden folgende Gebietsänderungen in den Gemeinden statt.

Synagoge (Castrop)
Synagoge (Castrop)

Die Synagoge in Castrop, ein Teil der heutigen Stadt Castrop-Rauxel in Nordrhein-Westfalen, wurde 1845 in der Ortsmitte von Castrop errichtet. Ihre Lage befand sich im Verlauf der heutigen Verbindungsstraße, die Münsterstraße und Busbahnhof verbindet. Sie unterschied sich nicht wesentlich von den umliegenden Fachwerkhäusern; allerdings wurde das Gebäude in späteren Jahren mit Platten verkleidet. Laut dem Statut von 1857 umfasste der Synagogenbezirk Castrop die Juden der Bürgermeisterei Castrop sowie der Ortschaften Mengede, Bodelschwingh und Deusen. Im Jahr 1901 erfolgte die Erweiterung des Bezirks um die Ortschaften Rauxel, Habinghorst, Merklinde, Frohlinde, Sodingen, Holthausen und Börnig. Die Maße der Synagoge waren 13,5 m mal 8,5 m. Der Eingang führte zum kleineren Schulraum und zum nach Osten ausgerichteten Betsaal. Er war an den Seiten mit hohen, gefächerten Rundbogenfenstern versehen und hatte an der Stirnseite eine Apsis, sodass der Toraschrein mit seinen kunstvoll geschnitzten Holztüren wie in die Vorderwand eingelassen wirkte. Die Wände waren bis zur Decke mit ornamentalen Kacheln bedeckt, wobei der untere Bereich vermutlich aus akustischen Gründen mit Tüchern verhängt war. Die Bima war, ebenso wie der Toraschrein, nach Osten hin ausgerichtet und stand vor diesem. Die Ewige Lampe hing über ihr. Aufgrund der Raumbreite wurden drei Bankreihen aufgestellt. Zwischen diesen lagen zwei Durchgänge zur Bima und zum Toraschrein. Die Frauengalerie erhob sich über dem hinteren Teil des Betsaals. Dieses Erscheinungsbild war vermutlich das Resultat einer gründlichen Renovierung im Jahr 1922. Auch ein Harmonium wurde in diesem Zusammenhang angeschafft und aufgestellt. Die „Israelitische Gemeinde Castrop“, wie im Briefkopf erwähnt, zählte in diesen Jahren etwa 130 Mitglieder. Sie gehörte zu den ärmsten jüdischen Gemeinden in Westfalen und erhielt regelmäßig einen Zuschuss vom Landesverband, um den Schuletat zu decken. Beim Novemberpogrom 1938 setzten Nationalsozialisten die Synagoge in Brand. Ein paar Tage später ließ die Baupolizei einen vollständigen Abbruch durchführen. Der Rat beschloss im Januar 1939 den Erwerb des Grundstücks, um die Straße „Im Ort“ zu verbreitern. Ein Gedenkstein erinnert seit 1970 an die ehemalige Synagoge. Heute erinnern ihr Gebäudeumriss im Pflaster und eine Gedenktafel an das ehemalige Bauwerk. Die Platzfläche trägt den Namen „Simon-Cohen-Platz“, benannt nach dem Sohn einer jüdischen Kaufmannsfamilie aus Castrop-Rauxel. Dies wurde bereits durch die Volkszählung im Amt Castrop-Rauxel am 14. Dezember 1849 für das Wohn- und Geschäftshaus an der Münsterstraße 14 nachgewiesen. Simon Cohen, der in der Kommunalpolitik tätig war, gehörte u. a. zu den Gründern der Freiwilligen Feuerwehr und weiterer Organisationen in Castrop.