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Hammermühle (Weißenburg)

EinzelsiedlungErsterwähnung 1341Ort im Landkreis Weißenburg-GunzenhausenOrtsteil von Weißenburg in Bayern

Hammermühle ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Weißenburg in Bayern im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen (Mittelfranken, Bayern). Bis zur Gemeindegebietsreform in Bayern gehörte Hammermühle zur bis dahin selbstständigen Gemeinde Suffersheim.Die Einöde liegt etwa sechs Kilometer Luftlinie südöstlich der Weißenburger Altstadt auf einer Höhe von rund 450 m ü. NHN. Etwa einen Kilometer entfernt liegt Suffersheim, leicht erhöht etwa 300 Meter entfernt die Gunthildiskapelle. Durch Hammermühle führt die Staatsstraße 2216 und fließt die Schambach, ein Nebenfluss der Altmühl. 1341 verkauften die Pappenheimer das Mühlengebäude an die Familie Schenk von Geyern. Seit Beginn des 16. Jahrhunderts ist eine Hammerschmiede nachweisbar. Spätestens 1560 wurde der Hammerbetrieb eingestellt. Die Reichsstadt Weißenburg erwarb 1546 die damals als Schindelmühle bezeichnete Einöde. 1831 wurde Hammermühle als „Hammermühlgut mit Mahlgerechtigkeit“ bezeichnet. Zwischen 1920 und 1930 befand sich dort ein Sägewerk. 1972 brannte das Mühlengebäude ab. Das heutige Wohngebäude wird unregelmäßig bewohnt.

Auszug des Wikipedia-Artikels Hammermühle (Weißenburg) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren).

Hammermühle (Weißenburg)
St 2216,

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 48.97724 ° E 11.00513 °
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Adresse

Hammermühle

St 2216
91781
Bayern, Deutschland
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St. Michael (Suffersheim)
St. Michael (Suffersheim)

Die St.-Michaels-Kirche ist ein evangelisch-lutherisches Kirchengebäude in Suffersheim, einem Gemeindeteil der Stadt Weißenburg in Bayern im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Sie bildet eine Filialkirche der Pfarrei Neudorf im Evangelisch-Lutherischen Dekanat Pappenheim. Das Gebäude steht am nördlichen Ortsrand und ist vom Friedhof umgeben. Die Chorturmkirche wurde von 1722 bis 1723 auf der mittelalterlichen Grundlage erbaut; Die Vorgängerkirche St. Gunthildis aus dem 9. Jahrhundert war im Dreißigjährigen Krieg schwer beschädigt worden. Die Friedhofsummauerung stammt vermutlich aus dem 17. Jahrhundert. Das Kirchenportal mit Bogenfeld, darin ein römisches Kreuz, stammt aus dem 11. Jahrhundert. Der 36 Meter hohe, massive und rechteckige Turm ist viergiebelig, polygon und hat drei Glocken aus dem 19. und 20. Jahrhundert; die Turmspitze weist die für das Pappenheimer Gebiet typischen buntglasierten, in einem Muster verwendeten Ziegel auf, die 1913 eingesetzt wurden. Der Spitzhelm des Turms wurde 1853 erneuert. Über dem Chorbogen ist das Wappen der Reichsmarschälle von Pappenheim angebracht und erinnert an deren Patronatsherrschaft vom 12. bis 19. Jahrhundert. Der barocke Altar von ca. 1721, dessen Altarbild 1957 geschaffen wurde, sowie die barocke Kanzel von 1688 wurden vor dem Neubau der Kirche gestiftet. Auch das um 1720 geschaffene Orgelgehäuse ist barock. Der 16-armige Messing-Kronleuchter ist von 1990. Die Gebeine der heiligen Gunthildis von Suffersheim sollen sich in der Kirche befunden haben.