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Bahnbetriebswerk Ulm

Bahnbetriebswerk in DeutschlandErbaut im 19. JahrhundertVerkehrsbauwerk in Ulm

Das Bahnbetriebswerk Ulm (abgekürzt: Bw Ulm) ist ein Bahnbetriebswerk in der baden-württembergischen Großstadt Ulm, das aus mehreren Teilbetriebswerken am Ulmer Haupt- und Rangierbahnhof besteht. Heute noch in Betrieb stehen das Betriebswerk des Ulmer Rangierbahnhofs, das als Bw Ulm Rbf bezeichnet wird, und das Wagenwerk des Bw Ulm Hbf im Norden des Hauptbahnhofs. Zwei weitere Betriebswerke am Ulmer Hauptbahnhof wurden inzwischen stillgelegt. Bis 2014 wurden die noch vorhandenen Anlagen durch eine neue Fahrzeughalle am Rangierbahnhof ersetzt. Das Bw Ulm gehörte bis 1920 zur Eisenbahndirektion der württembergische Staatseisenbahnen, von 1920 bis 1949 zur Reichsbahndirektion Stuttgart und von 1949 bis 1994 zur Bundesbahndirektion Stuttgart. Das Betriebswerk wird durch DB Regio und DB Cargo betrieben.

Auszug des Wikipedia-Artikels Bahnbetriebswerk Ulm (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren).

Bahnbetriebswerk Ulm
Neutorbrücke, Ulm Weststadt

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N 48.404477 ° E 9.982581 °
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Kienlesbergbrücke

Neutorbrücke
89077 Ulm, Weststadt
Baden-Württemberg, Deutschland
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Ulm
Ulm

Ulm [ʊlm] ist eine Universitätsstadt in Baden-Württemberg. Sie liegt an der Donau am südöstlichen Rand der Schwäbischen Alb an der Grenze zu Bayern. Die Stadt hat über 126.000 Einwohner (Stand Ende 2020), bildet einen eigenen Stadtkreis und ist Sitz des Landratsamts des angrenzenden Alb-Donau-Kreises. Ulm ist nach dem Landesentwicklungsplan Baden-Württemberg eines von insgesamt 14 Oberzentren des Landes und bildet mit Neu-Ulm eines der länderübergreifenden Doppelzentren Deutschlands mit ca. 190.000 Einwohnern. Ulm ist die größte Stadt im Regierungsbezirk Tübingen und in der Region Donau-Iller, zu der auch Gebiete des bayerischen Regierungsbezirks Schwaben gehören. Die Stadt ist bekannt für ihr gotisches Münster, dessen Kirchturm mit 161,53 Metern der höchste der Welt ist. Weiterhin bemerkenswert ist die lange bürgerliche Tradition Ulms mit der ältesten Verfassung einer deutschen Stadt und einem Stadttheater, dessen Anfänge bis ins Jahr 1641 zurückreichen. In der Vergangenheit war Ulm Ausgangspunkt der Auswanderung der Donauschwaben, die mit sogenannten Ulmer Schachteln in ihre neuen Heimatländer im Südosten Europas fuhren. Ulm, erstmals am 22. Juli 854 urkundlich genannt, war Königspfalz und Freie Reichsstadt, ab 1802 bayerisch, seit 1810 württembergisch, nach 1945 württemberg-badenisch und seit 1952 baden-württembergisch. Seit 1810 ist Ulm getrennt von seinem ehemaligen Gebiet rechts der Donau, das bei Bayern blieb und auf dem sich die Stadt Neu-Ulm entwickelte. Berühmte Persönlichkeiten sind beispielsweise der in Ulm geborene Albert Einstein (1879–1955), die Widerstandskämpfer Hans (1918–1943) und Sophie Scholl (1921–1943), die ab 1932 in Ulm aufwuchsen, sowie die Schauspielerin Hildegard Knef (1925–2002), die in Ulm geboren wurde, und der deutsche Gestalter und Grafikdesigner Otl Aicher (1922–1991), der in Ulm geboren wurde und aufwuchs.

Michelsberg (Ulm)
Michelsberg (Ulm)

Der Michelsberg ist ein Berg in Ulm mit einer Höhe von 590 m ü. NHN. Er liegt etwa 110 m über dem Niveau des Münsterplatzes (etwa 480 m ü. NHN) in Ulm. Der Michelsberg liegt – jeweils getrennt durch einschneidende Täler – zwischen dem westlich gelegenen Eselsberg (621 m) und dem östlich gelegenen Safranberg (555 m). Wie seine beiden Nachbarberge bildet er einen Ausläuferhügel am südlichen Rand der Schwäbischen Alb. Seinen Namen verdankt er einem Ende des 12. Jahrhunderts auf dem Berg errichteten Kloster, das dort ein Hospiz für Pilger und Arme betrieb und dessen Nachfolgeeinrichtung heute die Kirche St. Michael zu den Wengen in der Ulmer Innenstadt ist. Mitte des 16. Jahrhunderts wurde die Anlage auf dem Berg abgerissen. Bis ins 17. Jahrhundert wurde der Südhang als Weinberg genutzt, anschließend entstanden dort Gartenanlagen. Am 15. Oktober 1805 nahmen Napoleons Truppen im Zuge des dritten Koalitionskriegs den Michelsberg ein, was zur Schlacht bei Ulm führte. Nach Napoleons endgültiger Niederlage 1815 wurden auf dem Wiener Kongress erste Überlegungen zur Sicherung der deutschen Staaten „nach Innen“ diskutiert. Jedoch erst die Rheinkrise von 1840/41 bewegte die Mitglieder des Deutschen Bunds zu einer Einigung und dem Beschluss zum Aus- und Neubau diverser Festungen, u. a. der Bundesfestung Ulm, die zwischen 1842 und 1859 entstand. Auf dem Gipfel des Michelsberg stehen mit der Zitadelle Wilhelmsburg (Bauzeit 1842 bis 1847) und der nördlich anschließenden Wilhelmsfeste (Bauzeit 1842 bis 1857) die beiden Hauptwerke der Festung. Ab 1870 entstanden neue Wohnbauten an den Hängen und ab Anfang des 20. Jahrhunderts das „Villenviertel“ inmitten der Gartenanlagen.