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Napoleonsbrücke (Trier)

Bauwerk aus SandsteinBogenbrückeBrücke in EuropaBrücke in TrierErbaut in den 1800er Jahren
Kulturdenkmal in TrierNapoleon Bonaparte als Namensgeber
Napoleonsbruecke Trier
Napoleonsbruecke Trier

Die Napoleonsbrücke ist eine einbogige Gewölbebrücke aus Sandstein mit einer Stützweite von 24 Metern über das Tal des Sirzenicher Baches in Trier-Pallien (Rheinland-Pfalz). Sie gehört zur Bitburger Straße in Trier und ist Teil der Bundesstraße 51. Die Brücke wurde zur Zeit der Regierung Napoleons unter der Leitung des französischen Ingenieurs P. A. Gautarel im Jahre 1804 erbaut. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurde sie 1945 gesprengt und 1948 neu errichtet. Die Brücke ist landschaftsprägend und ein Kulturdenkmal.

Auszug des Wikipedia-Artikels Napoleonsbrücke (Trier) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Napoleonsbrücke (Trier)
Mühlenweg, Trier Pallien (West-Pallien)

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Breitengrad Längengrad
N 49.766502 ° E 6.630798 °
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Adresse

Mühlenweg

Mühlenweg
54294 Trier, Pallien (West-Pallien)
Rheinland-Pfalz, Deutschland
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Napoleonsbruecke Trier
Napoleonsbruecke Trier
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In der Umgebung

Wettendorfshäuschen
Wettendorfshäuschen

Das Wettendorfshäuschen ist ein nach Bernhard Heinrich Wettendorf benanntes barockes Bauwerk auf einem Privatgrundstück in Trier. Es befindet sich im Stadtteil Pallien, am Reverchonweg. In Theodor von Haupts Werk Triers Vergangenheit und Gegenwart wird der einstige Besitzer gewürdigt: Der im J. 1822 verstorbene Eigenthümer des Balduinshäuschen mit seinen Umgebungen […] mit dem sogenannten Wettendorfshäuschen […] ließ sich, außer der landwirthschaftlichen Benützung und Verbesserung dieses interessanten Besitzthums, auch dessen Verschönerung durch zweckmäßige Parthien angelegen seyn und trug dadurch zum Naturgenusse seiner Mitbürger redlich bey. Hoffentlich wird sein Nochfolger in demselben Geiste zu würken fortfahren. Auch Friedrich von Restorff rühmt die romantische Lage.In der Tat wurde nach der Versteigerung des Anwesens das Wettendorfshäuschen schon bald für die Öffentlichkeit nutzbar gemacht: Ab 1824 betrieb der Wirt Johann Peter Schneider eine Gaststätte in dem Bauwerk. 1854 wurde der Besitz verkauft; das Wettendorfshäuschen war zu dieser Zeit offenbar verpachtet. Ein Konkurrenzunternehmen wurde mit dem benachbarten Bellevue eröffnet, das sich aber nicht allzu lange halten konnte. 1871 gingen Gelände und Gebäude in die Hände des Rechtsanwaltes Hermann Brefeld über, der zumindest die Villa Bellevue nur noch privat nutzte. Ob es zu diesem Zeitpunkt noch einen gastronomischen Betrieb im Wettendorfshäuschen gab, scheint nicht bekannt. Das Gebäude war bis etwa 2010 Kulturdenkmal, ehe die Unterschutzstellung aufgehoben wurde.

Georg-Schmitt-Platz
Georg-Schmitt-Platz

Der Georg-Schmitt-Platz (bis etwa 1954/55: Georg-Schmittplatz) ist ein Platz in Trier im Stadtteil Mitte. Er befindet sich unmittelbar östlich der Kaiser-Wilhelm-Brücke. In ihn münden Ascoli-Pisceno-Straße (bis 2002 Neue Zurmainer Straße), Lindenstraße, Merianstraße (bis 1969 Martinstraße) und Ausoniusstraße. Namensgeber war der Trierer Komponist Georg Schmitt, dessen Geburtshaus sich am nahe gelegenen Zurlaubener Ufer befindet. Die Benennung erfolgte zwischen 1919 und Anfang 1921: Das Adreßbuch der Stadt Trier 1919/20 führt den Platz noch nicht auf, wohl aber das zum 1. Juni 1921 abgeschlossene Einwohnerbuch der Stadt Trier 1921/22. Das Neue Trierische Jahrbuch 2021 gibt an, dass die Benennung des Platzes eine „kurze Zeit“ vor dem 21. Juni 1921 geschehen sei. An diesem Tag erfolgte, anlässlich des 100. Geburtstags Georg Schmitts, ein großer Festumzug durch die Stadt und ein Festakt auf dem Georg-Schmitt-Platz selbst. Den Anstoß zur Platzbenennung habe eine Initiative des Vereins Trierisch gegeben.Obwohl das Areal mehrere Gebäude umsäumen, tragen heute (2021) nur zwei von ihnen die Adresse „Georg-Schmitt-Platz“ (Nr. 1 bzw. Nr. 2): Platzbildprägend ist ein Wohn- und Geschäftshaus am heutigen Georg-Schmitt-Platz 1 (um 1845: Zurlauben 42). Es wurde 1810 errichtet und erhielt 1933 Ladeneinbauten. Heute steht es unter Denkmalschutz. Das Gebäude beherbergte, bis ungefähr 1981/82, eine Konditorei (Melchisedech). Später folgten kurzzeitig eine Gaststätte, ein Geschäft für Holz- und Bautenschutz, ein Lebensmitteleinzelhandel (Wedico), von 2006 bis Ende 2007 ein Stadt(teil)-Laden (Bürgerservice/Wedico), dann ein Fahrradhandel (Cyclope Bike Store) und seit 2012 ein Fachhandel für Kamin- und Kachelöfen. Unter der Adresse Georg-Schmitt-Platz 1 befand sich ebenfalls, in einem gesonderten Gebäude, eine Tankstelle: Nach 1930, doch vor 1934 errichtet, musste ihr ein einstöckiges Wohnhaus (Martinstraße 1) aus dem 19. Jahrhundert weichen. Sie firmierte zunächst unter OLEX-Tankhaus, seit etwa 1955 unter BP-Tankstelle Ernst Schwickert. Die Tankstellengebäude wurden um 1976/77 abgerissen. Das Areal dient seitdem als öffentlicher Pkw-Parkplatz.Unter der Adresse Georg-Schmitt-Platz 2 wurde 1973 ein Wohn- und Geschäftshaus, anstelle eines Altbaus, errichtet. Von Beginn an hatte darin eines der ersten Asia-Restaurants der Stadt Trier (Hongkong Haus) seinen Sitz. Das Lokal schloss um die Wende 2006/2007. In einem angebauten Flachbau befand sich, unter der gleichen Adresse, lange Jahre ein Lebensmitteleinzelhandel (Höllen).