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Nordwestkreuz Frankfurt

Autobahnkreuz in HessenBundesautobahn 5Bundesautobahn 66Frankfurt-RödelheimVerkehrsbauwerk in Frankfurt am Main
Nordwestkreuz Frankfurt
Nordwestkreuz Frankfurt

Das Nordwestkreuz Frankfurt ist ein Autobahnkreuz in Frankfurt am Main. Hier kreuzen sich die Bundesautobahn 5 (Hattenbacher Dreieck — Frankfurt am Main — Basel) und die Bundesautobahn 66 (Wiesbaden — Fulda). In das Autobahnkreuz integriert sind auch Fahrbahnen und Brückenbauwerke zur L3005 von Frankfurt-Rödelheim nach Eschborn.

Auszug des Wikipedia-Artikels Nordwestkreuz Frankfurt (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Nordwestkreuz Frankfurt
A 5, Frankfurt am Main Rödelheim (Mitte-West)

Geographische Koordinaten (GPS) Adresse In der Umgebung
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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 50.134444444444 ° E 8.5911111111111 °
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Adresse

A 5
60489 Frankfurt am Main, Rödelheim (Mitte-West)
Hessen, Deutschland
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Nordwestkreuz Frankfurt
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In der Umgebung

Zentrum der Islamischen Kultur Frankfurt

Das Zentrum der Islamischen Kultur Frankfurt (ZIK) war Herausgeber einiger schiitisch-muslimischer Publikationen und Träger der Imam-Ali-Zentralmoschee der Zwölferschia in Frankfurt-Rödelheim. Das ZIK wurde von Mahmood Khalilzadeh, dem ehemaligen Vorsitzenden der Islamische Gemeinschaft der schiitischen Gemeinden Deutschlands, geleitet. Als Ziel hatte sich das ZIK die Wahrung der Denkweisen des schiitischen Islams sowie die Erhaltung der schiitisch-muslimischen Identität gesetzt. Es wurde seit Jahren vom Landesamt für Verfassungsschutz Hessen (LfV) als islamistische Bestrebung überwacht und handelte laut Verfassungsschutzbericht 2022 „im Sinne der iranischen Staatsdoktrin.“ Nach mehreren Razzien wurde das Zentrum am 24. Juli 2024 durch das Bundesinnenministerium verboten. Es war als ein „nachgeordnetes Zentrum“ laut Bekanntmachung des Vereinsverbots „weisungsgebunden sowie personell und finanziell abhängig vom Islamischen Zentrum Hamburg.“ Dieses wurde zeitgleich verboten, nachdem es seit 1993 unter Beobachtung des Hamburger Verfassungsschutzes stand und 2017 von diesem als „Instrument der iranischen Staatsführung“ eingeschätzt wurde. Die Verbindung zum IZH lässt sich auch daraus ablesen, dass das Frankfurter Grundstück des ZIK 2012 vom IZH erworben wurde und sich bis zur Schließung in dessen Eigentum befand. Wie vom Bundesministerium des Innern und für Heimat bekanntgegeben, wurde das Vermögen der Vereine sowie die Grundstücke beschlagnahmt und eingezogen. Dem Bundesinnenministerium zufolge propagiere das IZH „als direkte Vertretung des Mullah-Regimes im Iran eine islamistische, totalitäre Ideologie, vertrete ein autoritär-theokratisches Herrschaftsmodell und einen aggressiven Antisemitismus. Das IZH richte sich gegen die verfassungsmäßige Ordnung in Deutschland und den Gedanken der Völkerverständigung, außerdem unterstütze es die in Deutschland verbotene schiitische Terrorgruppe Hisbollah.“ Auch die ebenfalls aus dem Iran stammende Frankfurter Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg hatte sich lange für eine Schließung eingesetzt.

Breitenloch (Wüstung)

Breitenloch (auch Breidenloch) ist eine Wüstung in Frankfurt am Main, östlich des heutigen Stadtteils Frankfurt-Sossenheim. Die Siedlung ist vermutlich um das Jahr 1619 untergegangen. In den Jahren 1218, 1222, 1398 und 1440 wurde Breitenloch urkundlich erwähnt, bald danach wurde es nur noch als Wüstung bezeichnet. Heute erinnern der Flurname Breitenloch und die Breitlacher Straße in Frankfurt-Rödelheim an das untergegangene Dorf, das heute von der Bundesautobahn 5 überdeckt wird; es befand sich in Höhe der Unterquerung des Westerbach bei Rödelheim.Drei Hauptfaktoren führten damals zum Verschwinden von Ortschaften: die klimatischen Veränderungen in der Kleinen Eiszeit, wirtschaftliche oder politische Einflüsse. Ernteausfall im 14. Jahrhundert führte zu Hungersnöten, der Bevölkerungsrückgang wurde durch Pestepidemien 1518–1525, 1547–1550, 1625/1635 und 1664–1666, die damals auch in Sossenheim ausgebrochen waren, verschärft. Zwischen 1637 und 1719 gab es zudem eine kalte Phase der Kleinen Eiszeit, in der Breitenloch zur Wüstung wurde. Der Grund dafür war, dass Frankfurt damals ein Zentrum des Gartenweinbaus gewesen ist. Für Sossenheim ist für Weinanbau die Flur Wingarten (Weingarten) bekannt. Für diesen wurde es damals zu kalt. Es wird die Meinung vertreten, dass durch diese Veränderung einer echten Frankfurter Spezialität in Sossenheim Vorschub geleistet wurde: „Der Rückgang des Weinbaus hat zur Entstehung des Apfelweins beigetragen.“