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Alter jüdischer Friedhof Rödelheim

Frankfurt-RödelheimGeschlossener FriedhofJüdischer Friedhof in Frankfurt am Main
Rödelheim, Alter jüdischer Friedhof
Rödelheim, Alter jüdischer Friedhof

Der Alte Jüdische Friedhof Rödelheim ist ein Jüdischer Friedhof in Frankfurt am Main. Trotz Schändungen, Entweihungen und Zerstörungen in der Zeit des Nationalsozialismus sind dort noch etwa 20 Grabsteine erhalten. Der Friedhof war von 1740 bis ins 19. Jahrhundert benutzt und heute ist die Fläche als Grünanlage gestaltet. Im Mittelalter befand sich dort der Rödelheimer Galgen, der auf den Resten eines Erdwalls stand, der den Westerbach damals mit einer Länge von etwa 900 Metern auf eine Breite von fast 25 Metern aufstaute. Ein Grabstein am Eingang erinnert an Wolf Heidenheim (1757–1832), welcher dort beerdigt wurde und in Rödelheim eine Buchdruckerei betrieb. Dieser älteste jüdischer Friedhof in Frankfurt-Rödelheim befindet sich zwischen der Wolf-Heidenheim-Straße, dem Zentmarkweg und der Straße Am Seedamm. Er ist heutzutage geschlossen und hat eine Größe von 2.724 m².

Auszug des Wikipedia-Artikels Alter jüdischer Friedhof Rödelheim (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Alter jüdischer Friedhof Rödelheim
Zentmarkweg, Frankfurt am Main Rödelheim (Mitte-West)

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Breitengrad Längengrad
N 50.125834 ° E 8.599178 °
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Adresse

Zentmarkweg 84
60489 Frankfurt am Main, Rödelheim (Mitte-West)
Hessen, Deutschland
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Rödelheim, Alter jüdischer Friedhof
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In der Umgebung

Zentrum der Islamischen Kultur Frankfurt

Das Zentrum der Islamischen Kultur Frankfurt (ZIK) war Herausgeber einiger schiitisch-muslimischer Publikationen und Träger der Imam-Ali-Zentralmoschee der Zwölferschia in Frankfurt-Rödelheim. Das ZIK wurde von Mahmood Khalilzadeh, dem ehemaligen Vorsitzenden der Islamische Gemeinschaft der schiitischen Gemeinden Deutschlands, geleitet. Als Ziel hatte sich das ZIK die Wahrung der Denkweisen des schiitischen Islams sowie die Erhaltung der schiitisch-muslimischen Identität gesetzt. Es wurde seit Jahren vom Landesamt für Verfassungsschutz Hessen (LfV) als islamistische Bestrebung überwacht und handelte laut Verfassungsschutzbericht 2022 „im Sinne der iranischen Staatsdoktrin.“ Nach mehreren Razzien wurde das Zentrum am 24. Juli 2024 durch das Bundesinnenministerium verboten. Es war als ein „nachgeordnetes Zentrum“ laut Bekanntmachung des Vereinsverbots „weisungsgebunden sowie personell und finanziell abhängig vom Islamischen Zentrum Hamburg.“ Dieses wurde zeitgleich verboten, nachdem es seit 1993 unter Beobachtung des Hamburger Verfassungsschutzes stand und 2017 von diesem als „Instrument der iranischen Staatsführung“ eingeschätzt wurde. Die Verbindung zum IZH lässt sich auch daraus ablesen, dass das Frankfurter Grundstück des ZIK 2012 vom IZH erworben wurde und sich bis zur Schließung in dessen Eigentum befand. Wie vom Bundesministerium des Innern und für Heimat bekanntgegeben, wurde das Vermögen der Vereine sowie die Grundstücke beschlagnahmt und eingezogen. Dem Bundesinnenministerium zufolge propagiere das IZH „als direkte Vertretung des Mullah-Regimes im Iran eine islamistische, totalitäre Ideologie, vertrete ein autoritär-theokratisches Herrschaftsmodell und einen aggressiven Antisemitismus. Das IZH richte sich gegen die verfassungsmäßige Ordnung in Deutschland und den Gedanken der Völkerverständigung, außerdem unterstütze es die in Deutschland verbotene schiitische Terrorgruppe Hisbollah.“ Auch die ebenfalls aus dem Iran stammende Frankfurter Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg hatte sich lange für eine Schließung eingesetzt.