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Pelzhandelsmuseum Lachine

Museum in MontrealMuseumsgründung 1985National Historic Site of Canada in QuébecPelzhandelWirtschaft (Québec)
Lachine Poste de Traite
Lachine Poste de Traite

Das Pelzhandelsmuseum Lachine (französisch Lieu historique national du Commerce-de-la-Fourrure-à-Lachine, englisch The Fur Trade at Lachine National Historic Site) ist ein Museum in Lachine, einem Stadtbezirk von Montreal, Kanada. Es befindet sich am westlichen Ende des Lachine-Kanals in einem Gebäude aus dem frühen 19. Jahrhundert, das als National Historic Site unter Denkmalschutz steht. Ab dem 17. Jahrhundert reisten die Voyageurs von dieser Stelle aus in ihren Kanus nach Westen, um mit den Ureinwohnern mit Pelzen zu handeln (besonders Biberfelle). Die Lachine-Stromschnellen machten es größeren Schiffen unmöglich, dem Sankt-Lorenz-Strom weiter zu folgen, so dass die Waren hier umgeladen werden mussten. Um Pelze zwischenlagern zu können, ließ Alexander Gordon, ein Teilhaber der North West Company, im Jahr 1803 ein steinernes Gebäude errichten. Dieses Lagerhaus gelangte 1833 in den Besitz der Hudson’s Bay Company. 1977 erwarb die Behörde Parks Canada das Gebäude und ließ es restaurieren. 1985 wurde darin ein Museum eröffnet, das sich mit dem Pelzhandel in Nordamerika befasst.

Auszug des Wikipedia-Artikels Pelzhandelsmuseum Lachine (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Pelzhandelsmuseum Lachine
Piste cyclable des Berges, Montreal Lachine

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 45.4314 ° E -73.6756 °
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Adresse

Lieu historique national du Commerce-de-la-Fourrure-à-Lachine

Piste cyclable des Berges
H8S 2C5 Montreal, Lachine
Quebec, Kanada
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Webseite
parcs.canada.ca

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Lachine Poste de Traite
Lachine Poste de Traite
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L’Île-Dorval
L’Île-Dorval

L’Île-Dorval [l‿il dɔʁ.val] ist eine Gemeinde im Südwesten der kanadischen Provinz Québec. Sie ist gleichbedeutend mit der Insel Île Dorval, die rund einem halben Kilometer vor der Südküste der Île de Montréal im Lac Saint-Louis liegt. Die Gemeinde ist eine staatsrechtliche Kuriosität. Sie hat den Status einer Stadt, zählte aber bei der Volkszählung 2011 nur gerade fünf ständige Einwohner. Somit ist sie nach Fläche und Einwohnerzahl die kleinste Gemeinde Kanadas. 2001 sank die Einwohnerzahl zwischenzeitlich sogar auf Null. Da aber gemäß dem Wahlgesetz der Provinz Québec neben Einwohnern auch Grundstückseigentümer in Gemeindeangelegenheiten wahlberechtigt sind, waren im Jahr 2004 fünfzig Wähler registriert. Am 1. Januar 2002 wurden 27 Gemeinden mit Montreal fusioniert, darunter auch L’Île-Dorval. Besonders in Gemeinden mit einem hohen Anteil an Englischsprachigen regte sich Widerstand, da diese Maßnahme von der Provinzregierung der separatistischen Parti Québécois angeordnet worden war. Ab 2003 stellte die Parti libéral du Québec die Regierung und versprach, die Gemeindefusionen rückgängig zu machen. Am 20. Juli 2004 fanden in 22 ehemaligen Gemeinden Referenden statt. Die in L’Île-Dorval registrierten Wähler sprachen sich mit 37 zu 12 Stimmen für die Trennung aus. Die Gemeinde wurde daraufhin am 1. Januar 2006 neu gegründet. Die Insel, auf der mehrere Dutzend Ferienhäuser stehen, ist durch eine Fähre mit der Stadt Dorval verbunden.

Musée des maîtres et artisans du Québec
Musée des maîtres et artisans du Québec

Das Musée des maîtres et artisans du Québec ist ein Museum in Montreal, das sich mit dem traditionellen Kunsthandwerk der kanadischen Provinz Québec befasst. Es befindet sich im Arrondissement Saint-Laurent an der Avenue Sainte-Croix. Das Museum wurde 1979 eröffnet und ist in einer ehemaligen Kirche untergebracht, die einst im Stadtzentrum stand und 1931 am heutigen Standort wiederaufgebaut wurde. Die presbyterianische Kirchengemeinde St. Paul, der insbesondere Einwanderer aus Schottland angehörten, beschloss 1865 den Bau einer neuen Kirche am Boulevard Dorchester. Dort entstand bis 1867 nach Plänen des Architekten Frederick Lawford ein Gebäude im neugotischen Stil. Mitte der 1920er Jahre plante die Bahngesellschaft Canadian National Railway (CN) den Bau des Gare Centrale. Damit der neue Hauptbahnhof gebaut werden konnte, musste die Kirche weichen. 1929 erwarb die Kirchengemeinde ein Grundstück neben dem Musée des beaux-arts de Montréal, auf dem bis 1932 als Ersatz die Church of St. Andrew and St. Paul entstand. Der Abriss der alten Kirche war für das Jahr 1930 geplant. Die Kongregation vom Heiligen Kreuz, die im damals eigenständigen Vorort Saint-Laurent ein Gymnasium betrieb, benötigte eine neue Kirche, in der alle Schüler Platz fanden. Der Orden erwarb das Gebäude auf dem zukünftigen Bahnhofsareal zum symbolischen Preis von einem Dollar. 1931 wurde es zerlegt und am neuen Standort Stück für Stück wiederaufgebaut. Die Säkularisierung des Bildungswesens im Jahr 1967 hatte zur Folge, dass das Gymnasium für die Kirche keine Verwendung mehr hatte. Der Kunstlehrer Gérard Lavallée begann daraufhin, dort Kunstwerke und Artefakte einzulagern. Diese Sammlung bildete 1979 den Grundstein für das Kunstmuseum der Stadt Saint-Laurent. Mit der Zeit kamen zahlreiche kunsthandwerkliche Exponate hinzu. 2002 beschloss das Museum, seine Sammlung vollständig neu auszurichten. Das Museum wurde umgebaut und 2003 unter dem heutigen Namen wiedereröffnet.