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Fleming-Windmühle

Bauwerk in MontrealErbaut in den 1820er JahrenHolländerwindmühleKulturdenkmal (Kanada)Mühle in Amerika
Windmühle in Kanada
Moulin Fleming
Moulin Fleming

Die Fleming-Windmühle (franz. Moulin à vent Fleming) ist eine von 18 erhalten gebliebenen historischen Windmühlen in der kanadischen Provinz Québec. Sie befindet sich im südlichen Montrealer Stadtteil LaSalle, nahe dem Ufer des Sankt-Lorenz-Stroms. Die Adresse lautet 9675 Boulevard LaSalle. Erbaut wurde die Windmühle im Jahr 1827, bis 1892 war sie in Betrieb. Seit 1983 steht sie unter dem Denkmalschutz der Provinz.

Auszug des Wikipedia-Artikels Fleming-Windmühle (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Fleming-Windmühle
Boulevard LaSalle, Montreal LaSalle

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 45.42607 ° E -73.66012 °
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Adresse

Boulevard LaSalle
H8S 4L9 Montreal, LaSalle
Quebec, Kanada
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Moulin Fleming
Moulin Fleming
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In der Umgebung

Pont Ferroviaire Saint-Laurent
Pont Ferroviaire Saint-Laurent

Der Pont Ferroviaire Saint-Laurent, auch St. Lawrence Railway Bridge oder Lachine (Rapids) Bridge, ist eine zweigleisige Eisenbahnbrücke über den Sankt-Lorenz-Strom im Süden der Provinz Québec, Kanada. Die Fachwerkbrücke verbindet den südlichen Stadtteil LaSalle von Montreal mit Kahnawake am Südufer des Flusses. Hier quert die Eisenbahnstrecke der Canadian Pacific Railway (CPR) zudem den Sankt-Lorenz-Seeweg mittels zweier Hubbrücken. Parallel zur Eisenbahnbrücke verläuft die Straßenbrücke Pont Honoré-Mercier, die die Route 138 über die Wasserwege führt. Eine erste eingleisige Brücke entstand hier 1885–1887 durch die Atlantic and North West Railway, die zur direkten Verbindung der Eisenbahnnetze der kanadischen Provinz Québec mit den Seeprovinzen geplant und ab 1886 an die CPR verpachtet war. Eine Verbindung zwischen Montreal und Saint John an der Ostküste in New Brunswick konnte 1889 in Betrieb genommen werden. Mit der Zunahme des Verkehrs und der Gewichte der immer leistungsstärkeren Dampflokomotiven kam die Brücke Anfang des 20. Jahrhunderts an ihre Belastungsgrenze. Die CPR ließ 1910–1913 die Brückenpfeiler verbreitern und ersetzte den Überbau bei laufendem Betrieb durch zwei neue parallel verlaufende eingleisige Fachwerkbrücken aus Stahl. Der Bau des Sankt-Lorenz-Seewegs in den 1950er Jahren, entlang des Südufers des Sankt-Lorenz-Stroms, bedingte für den Eisenbahnverlauf den Bau zweier zusätzlicher Hubbrücken kurz hinter dem Südende der Brücke. In den 1990er Jahren verkaufte die CPR einen Großteil ihrer Strecken an der Ostküste an regionale Eisenbahngesellschaften, sicherte sich aber durch den Erwerb der Central Maine and Quebec Railway Ende 2019 wieder eine Verbindung vom Hafen von Saint John über die Brücke nach Montreal, die sie für den intermodalen Güterverkehr verwendet. Seit den 2010er Jahren sind aber exo-Nahverkehrszüge von Montreal nach Candiac (exo-4) Hauptnutzer der Brücke.

Canal de l’Aqueduc
Canal de l’Aqueduc

Der Canal de l’Aqueduc ist ein zentraler Teil der Wasserversorgung von Montreal. Dabei handelt es sich um einen acht Kilometer langen Kanal, der teilweise als Aquädukt ausgeführt ist. In der Nähe der Lachine-Stromschnellen, an der Südspitze der Île de Montréal, bezieht der Kanal das Wasser aus dem Sankt-Lorenz-Strom. Er führt durch das Arrondissement La Salle und bildet die Grenze zwischen den Arrondissements Verdun und Le Sud-Ouest. Schließlich endet er beim unterirdischen Reservoir des Wasserwerks Atwater, wo das Wasser aufbereitet wird. Die 1801 gegründete private Wasserversorgungsgesellschaft Compagnie des propriétaires des eaux de Montréal ging 1845 in städtischen Besitz über. Damals war die Wasserversorgung in einem schlechten Zustand: Häufig zerbarsten Leitungen und die Wasserqualität war oft ungenügend. Ein verheerender Großbrand zerstörte 1852 mehrere hundert Gebäude und einen großen Teil des Leitungsnetzes. Eine Kommission unter der Leitung von Stadtrat Edwin Atwater beauftragte 1853 den Ingenieur Thomas Keefer mit dem Bau des Kanals. Die Bauarbeiten dauerten bis 1856. 1870 und 1905 wurde der Kanal verbreitert, um mit dem wachsenden Bedarf Schritt zu halten. Das bisherige Pumpwerk ersetzte man zwischen 1912 und 1918 durch das Wasserwerk Atwater, das erstmals eine Filtration des Wassers ermöglichte. 1913 wurde der Kanal ein weiteres Mal verbreitert und sein Ausgangspunkt etwas weiter flussaufwärts verlegt. Zwar ist der Kanal eingezäunt und somit nicht betretbar, seit 1990 führt jedoch ein Radweg am Südufer entlang.