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Köln-Kalk (Stadtbezirk)

Stadtbezirk Köln-KalkStadtbezirk von Köln
Cologne Kalk
Cologne Kalk

Kalk ist der Stadtbezirk 8 von Köln. Er umfasst die Stadtteile Brück, Höhenberg, Humboldt/Gremberg, Kalk, Merheim, Neubrück, Ostheim, Rath/Heumar und Vingst. Der Stadtbezirk 8 wurde im Zuge einer kommunalen Neugliederung zum 1. Januar 1975 gegründet und trägt den Namen seines bevölkerungsreichsten Stadtteils Kalk. Zu Zeiten des alten Postleitzahlensystems waren die Stadtteile des Bezirks unter 5000 Köln 91 eingegliedert.

Auszug des Wikipedia-Artikels Köln-Kalk (Stadtbezirk) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Köln-Kalk (Stadtbezirk)
Würzburger Straße, Köln Höhenberg (Kalk)

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 50.935833333333 ° E 7.0186111111111 °
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Adresse

Würzburger Straße 37
51103 Köln, Höhenberg (Kalk)
Nordrhein-Westfalen, Deutschland
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Cologne Kalk
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In der Umgebung

Höhenberg (Köln)
Höhenberg (Köln)

Höhenberg ist ein östlicher Stadtteil von Köln im rechtsrheinischen Stadtbezirk Kalk. Über Jahrhunderte war Höhenberg lediglich eine Flurbezeichnung für eine Geländeerhöhung der rheinischen Niederterrasse, an der die Grenze zwischen Kurköln und dem Herzogtum Berg verlief. Erst mit der fortschreitenden Industrialisierung der benachbarten Städte Kalk und Mülheim am Rhein am Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Gebiet städtebaulich erschlossen. Nachdem die städtische Gemeinnützige Aktiengesellschaft für Wohnungsbau (GAG) die großflächige Germaniasiedlung gebaut hatte, wurde Höhenberg im Jahre 1927 zum selbständigen Stadtteil. Es umfasst Flächen, die ehemals zu den Stadtteilen Buchheim, Kalk, Merheim und Vingst gehörten. Hier wurden nach dem Zweiten Weltkrieg viele Mehrfamilienhäuser gebaut, sodass sich die Einwohnerzahl zwischen 1950 und 1980 fast verdoppelte. Dennoch besteht Höhenberg zu über 50 Prozent aus Grünflächen. Durch zahlreiche Werksschließungen in den benachbarten Industriestandorten und mangels neuer Arbeitsplätze lag die Arbeitslosenquote im Stadtteil über Jahre bei mehr als 22 Prozent. Durch Fördermaßnahmen des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stadt werden viele Familien bei ihrem täglichen Lebensunterhalt finanziell unterstützt. Zusätzlich wurde von den Kirchengemeinden unter Beteiligung vieler Bürger das soziale Netzwerk HöVi-Land initiiert, welches ebenfalls sozial schwachen Familien hilft. Außerdem werden durch dieses Projekt vielfältige Aktionen zur Verschönerung und Sauberkeit des Stadtteils veranlasst und durchgeführt.

U-Bahnhof Kalk Kapelle
U-Bahnhof Kalk Kapelle

Der U-Bahnhof Kalk Kapelle ist eine Station der Linien 1 und 9 der Kölner Stadtbahn. Der Bahnhof liegt im Kalker Zentrum unter der Kalker Hauptstraße. Ab dieser Station zweigen sich die Wege der beiden Bahnlinien in Richtung Osten. Die Linie 1 fährt weiter auf der Hauptstraße über Merheim, Brück nach Bensberg. Die Linie 9 dagegen macht einen Knick und fährt weiter über Ostheim nach Königsforst. Umsteigemöglichkeiten gibt es zur Buslinie 159 in Richtung Gremberg und Poll in den Süden bzw. in den Norden Richtung Mülheim. Wie die anderen Stationen Bf Deutz/Messe, Deutz Technische Hochschule und Kalk Post wurde der Bahnhof 1980 eröffnet und liegt im Deutz-Kalker Tunnel. Die nächste Station der Linie 1 in Richtung Bensberg ist der U-Bahnhof Fuldaer Straße, die nächste Haltestelle der Linie 9 in Richtung Königsforst ist die Station Vingst, die ebenfalls noch im Tunnel liegt. In der anderen Richtung Richtung Neumarkt ist die nächste Station beider Linien Kalk Post. Im Bahnhof sind nur zwei Niederflurbahnsteige vorhanden, da die Haltestelle in der Regel nur von Niederflurfahrzeugen des Typs K4000 und K4500 angefahren wird. Wie an den anderen Stationen des Deutz-Kalker Tunnels enden die Rolltreppen auf einem Podest 55 Zentimeter über dem Bahnsteig, von dem dann eine Treppe zum Bahnsteig führt; dies war als Bauvorleistung für den späteren Umbau auf Hochbahnsteig geplant. Ein Umbau der Rolltreppen und Abbau der Podeste ist jedoch nach der Einführung von Niederflurfahrzeugen bisher unterblieben.

Mülheimer Friedhof
Mülheimer Friedhof

Der Mülheimer Friedhof ist ein städtischer Friedhof im Kölner Stadtteil Höhenberg direkt an der Frankfurter Straße (zugleich Bundesstraße 8). Trotz seines Namens liegt er nicht im benachbarten Stadtteil Mülheim, wurde jedoch seinerzeit als Begräbnisstätte für die Mülheimer Bevölkerung konzipiert. Der heute knapp 20 Hektar große Friedhof belegt ein annähernd dreieckiges Gelände zwischen der Frankfurter Straße, dem Höhenberger Ring sowie der Bundesautobahn 4. Eröffnet wurde er am 30. September 1904 für die damals noch eigenständige Stadt Mülheim, die ihre Bürger vorher auf zwei konfessionellen Friedhöfen (dem alten katholischen und dem alten evangelischen Friedhof) bestattete. Ursprünglich sollte der neue kommunale Friedhof den beiden konfessionellen Friedhöfen Konkurrenz machen. Aus diesem Grund wurde auch hier anfangs für Reihengräber eine Trennung gemäß der Konfession vorgenommen: rechts des Hauptweges wurden Gräber für Katholiken, links davon für Protestanten angelegt. Der Mülheimer Friedhof hat, wie für Kölner Großfriedhöfe üblich, eine parkartige Gestalt. Der dreiteilige Torbau mit dem Backsteingebäude der Friedhofsverwaltung am Haupteingang an der Frankfurter Straße stammt aus dem Jahr 1903 und steht heute unter Denkmalschutz. Das Gebäude wird von zwei Hänge-Buchen (Fagus sylvatica Pendula) flankiert, die als Naturdenkmale gelistet sind.Nicht zu verwechseln ist der Mülheimer Friedhof mit dem Neuen Mülheimer Friedhof, wie der Friedhof Schönrather Hof am Haslacher Weg auch genannt wird, der erst 1967 angelegt wurde.